Wir zeigen neue Filme

CLUB - PRÄSENTATION 2018

Amateur-Filme für Hobbyfilmer und sonstige Filmfreunde

Einlass 19 Uhr

Der Filmclub präsentiert seine besten Filme der vergangenen 12 Monate einem breiten Publikum.

 

TECHNIKABEND am ...........

EDIUS WORKSHOP

- Formate

- TV Kompatibilität

 

 

 

 

Manfred Riep, einer der kreativsten und erfahrensten Amateurfilmer im BDFA, filmt seit 1954 querbeet was ihm vor die Linse kommt. Er versucht mit vielen Lehrfilmen seine Erfahrungen weiter zu geben. Die meisten seiner Filme wurden von den Filmern im BDFA begeistert angenommen. Die Juroren fanden sie oft zu wenig pädagogisch ausgearbeitet. Das denkt der Autor über die "Pädagogen" auch.

 

Zur Vorbereitung empfehlen wir den Artikel "Spannende Themenabende gestalten" exlusiv für BDFA Mitglieder in Film & Video 1-17

 

 

Zur Wiederverwendung !!!

Hobby-Fotografen entdecken den Film

 zu, ersten mal in 2017

zuletzt auf Homepage bis 10.4.2018 anlässlich vhs Fotoausstellung, s. Blog

Fotofgafen können auch Filme machen

Im Grunde bin ich ein Fotograf. Dem technischen Fortschritt im Foto- und Videobereich habe ich es zu verdanken, dass ich heute auch Filme machen kann. Den richtigen Blick auf ein Motiv habe ich als Fotograf trainiert, da macht mir ein Hobbyfilmer nichts vor. Eine Kamera mit Full-HD Videofunktion habe ich auch, der Rest ist Software. Auf meinem Weg in die Filmwelt haben mich die Ottobrunner Hobbyfilmer  motiviert und tatkräftig unterstützt. Falls auch Du mehr aus deinem Hobby machen möchtest, besuch uns doch mal. Am besten an einem Filmabend,  immer am letzten Dienstag eines Monats um 19:00 im Wolf-Ferrari-Haus.  Ich freue mich auf ein Gespräch unter Kollegen.

Karl Huber, Finsing (Fotograf und Hobbyfilmer)

 

 

Foto: OfC 16.11.2017, Putzbrunn

Die vhs SüdOst und der Ottobrunner-Filmclub profitieren beide von der 2017 gestarteten Intensivierung ihrer Zusammenarbeit. Weiterbildung ist nicht nur für Hobby- und Amateurfilmer selbst ein wichtiges Thema, sondern in vielerlei Hinsicht auch für viele Besucher und Zuschauer der diversen Filmveranstaltungen. Andererseits kann die Volkshochschule unsere Expertise in Sachen Filmen in Anspruch nehmen. Wirtschaftlich ausgedrückt wurde durch die Kooperation eine sogenannte win-win Situation geschaffen.

 

Christof Schulz                          Rolf Rachor

Geschäftsführer                           Clubleiter

        Volkshochschule SüdOst         Ottobrunner-Filmclub e.V.

         im Landkreis München GmbH

 

 

 

 

Regenbogennation Südafrika

Man sagt, daß die Regenbogennation eine ganze Welt in sich vereint. Moderne Großstädte, europäischer Komfort, eine gute Infrastruktur und eine funktionierende Wirtschaft vereinigen sich in Südafrika mit der Ursprünglichkeit des schwarzen Kontinents Afrika, der uns mit seinen einfachen, freundlichen Menschen und der einzigartigenn Tier- und Pflanzenwelt immer wieder in seinen Bann zieht. Dieses Land ist kein Ziel für einen schnellen Badeurlaub, es ist das Ziel für eine große Reise, für viele Besucher die schönste Reise ihres Lebens! Rudolf Irnstetter Unterhaching,    75 Min.  (Teil I+II)

 

"Shanghai"

 

Joseph Rubey, Neu-Keferloh,          16 Minuten

 

Dein nächster Film

Bitte passe die Länge der Filmbeschreibung in etwa der Bildgröße an, oder das Bildformat dem Volumen des Textes.

Zur Orientierung: Ca. 50 Worte passen zu einem 16x9 Bild, für circa100 Worte braucht man ein Hochformatbild.

Das Bild selbst sollte nicht mehr als 500 - 1000 KB haben. Kleine Bilder werden schneller hochgeladen und sparen Websiten - Speicherplatz. Nach dem Text jetzt nur noch  Namen, Wohnort und die Filmlänge in Minuten, fertig.

29. Mai 2018

19.00 Uhr

CLUB PRÄSEN TATION

Der Filmclub präsentiert seine besten Kurzfilme aus dem vergangenen Jahr

Zu diesem Filmabend sind Amateur- und Hobbyfilmer und alle Filmliebhaber herzlichst eingeladen.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne angenommen. Die Filme werden fühzeitig bekannt gegeben.

WFH

Wolf-Ferrari-Haus Ottobrunn

 


Filme mit einer Laufzeit von mehr als 20 Minuten müssen vor ihrer Aufnahme in die Liste der Wettbewerbsfilme von einem Bewertungsgremium geprüft werden. Eine Begründung der Überlänge bitte mit dem Stichwort "Überlänge" an den Ottobrunner-Filmclub senden.

Ein Filmabend in Kooperation mit der Volkshochschule SüdOst.

vhs-Buchung

 

 

 

 

 

 

 

 

16. Dezember 2017

ab 19.00 Uhr

Weihnachts- feier

Italienisches Dinner Buffet mit Musik von Andy

Bayr. Poesie von Florian

 

 

 


Nr.                Autor               Filmtitel Minuten
1 Werner Zanzinger Isarleben     7:50
2 Andreas Stoll Zeitsprung am Sylvenstein     8:00
3  Klaus Bichlmeier Isar Joe  10:00
4  Michael Gropp Wasser kann so beruhigen  1:49
5  Klaus Häusler Die Isar als Energiequelle  6:14
6  Othmar Gross Isar Gaudi 6:00
7  Rolf Rachor  Rettet die Isar  10:00
8      
9      
10      

Der Ottobrunner Filmclub veranstaltet jährlich einen Film-Wettbewerb. Das Wettbewerbsthema lautet "Isar". Die Filmlänge darf maximal 10 Minuten betragen. Filme sind beim Filmclub anzumelden, mit Namen des Autors, Filmtitel und Filmlänge. Der Wettbewerb wird im Ratssaal des Wolf-Ferrari-Hauses in Ottobrunn ausgetragen. Die Bewertung der eingereichten Kurzfilme erfolgt durch die anwesenden Mitglieder und Gäste. Filme können ab sofort angemeldet werden. Der Termin für die Austragung des  Wettbewerbs richtet sich nach der Anzahl der eingehenden Filme. Er wird rechtzeitig  bekannt gegeben.

Zu diesem Wettbewerb sind auch Gäste des Ottobrunner-Filmclubs, sowie sonstige, nicht gewerblich arbeitende Hobbyfilmer aus dem Großraum München eingeladen.

Filmabende 2017

Stand: 7.10.2017

Tag Monat Jahr Uhrzeit   Themen Zutritt Raum  
24. Jan. 2017 19:00

Mitglieder

Hauptversammlung

 

Bericht des Vorstands OFC Mitglieder Ratssaal
21. Feb. 2017 19:00

Filmabend

<Neue Filme>

Gäste willkommen

Ratssaal
21. März 2017

19:00

Filmabend

<Neue Filme>

Gäste willkommen

232
04. April 2017 19:00

 

CLUB-PRÄSENTATION Ausgewählte Filme aus 2016

Programm

Öffentlicher

Filmabend

Ratssaal

25.

April 2017 19:00 Filmabend <Neue Filme> Gäste willkommen

Ratssaal

23. Mai 2017 19:00 Filmabend <Neue Filme> Gäste willkommen Ratssaal
27. Juni 2017 19:00 Film Abend <Neue Filme> Gäste willkommen Ratssaal
25. Juli 2017 19:00 Filmabend <Neue Filme> Gäste willkommen 232
29.  Aug.  2017 19:00 Film Abend <Neue Filme> Gäste willkommen Ratssaal
26. Sep. 2017 19:00 Film Abend <Neue Filme> Gäste willkommen Ratssaal
24. Okt. 2017 19:00 Film Abend <Neue Filme> Gäste willkommen Ratssaal
17. Nov.

2017

20:00

CINEMA ABEND

Australien

Öffentliche

Veranstaltung

Ratssaal
28. Nov.

2017

19:00

CLUB-WETTBEWERB

Wettbewersfilme OFC Mitglieder Ratssaal

2017 in der Filmwerkstatt (Raum 135)

Tag 
Monat 
Jahr 
Uhrzeit 
 Thema
         
10. Jan.. 2017 19:00  Vorbereitung der Jahreshauptversammlung-2017
7. Feb. 2017 19:00  EDIUS-Workshop "Tipps und Tricks" (Andreas Stoll)
7. März 2017 19:00  Weisabgleich bei Kunstlicht - (Klaus Bichlmeier-Klaus Häusler-Andreas)
 11. April

2017

19:00  Manöverkritik Club-Präsentation
9. Mai 2017

19:00

 Vortrag "Der Ton bei Videoaufnahmen" - (Klaus Häusler)
13. Juni

2017

19:00  Vorstellung der Musterkollektion OfC-Team-Kleidung (Rolf)
11. Juli 2017 19:00

 Vorstellung von Edius Features (Heinz Neun)

1. Aug. 2017 17:30

 Filmkritik: Teilnahme nach Anmeldung bei Michael

15.  Aug.  2017 19:00 Technikabend im August wegen Ferien storniert
12. Sep. 2017 19:00 Workshop: Green Box - Theorie und Praxis - (Andreas)
10. Okt. 2017 19:00 Treffen des LFFTeams
14.  Nov.  2017 18:00 Treffen des LFF Teams
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19:00 Workshop "Weissabgleich für alle" - Cameras mitbringen - (Andy)
5. Dez. 2017 19:00 Treffen des LFF Teams

 9.

Jan 2018 19:00 Treffen des LFF Teams
6. Feb 2018

19:00

 
         

 

*) Einmal im Monat findet in der Filmwerkstatt ein Technik Abend statt, Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Das Thema des Abends wird nach Möglichkeit rechtzeitig vorher bekannt gegeben. Da die Filmwerkstatt nur 12 Sitzplätze hat, empfehlen wir allen Gästen eine Anmeldung 1-2 Tage vor dem Termin.

Die Filmwerkstatt befindet sich im Raum 135  (Wolf-Ferrari-Hauses, Südflügel, Untergeschoss)

Weiter zu den Terminen der Filmabende

H o m e p a g e

Ottobrunner Filmclub im Wolf-Ferrari-Haus Ottobrunn

Rathausplatz 2

85521 Ottobrunn

 

Einfach zu erreichen mit der U-Bahn und dem 210er Bus ab Neu-Perlach-Süd. Autofahrer können die Tiefgarage kostenfrei benutzen.

Australien - Abenteuer am Ende der Welt

Der Ottobrunner Filmclub zeigt in Zusammenarbeit mit der Vhs-SüdOst einen Film mit dem Titel  "Australien - Abenteuer am Ende der Welt". Dokumentationen über fremde Länder sind ein beliebtes Thema bei Amateur-Filmern. Der Ottobrunner Filmclub zeigt  diesen spannenden Reisefilm von Claus & Claudia Becker noch einmal am 17. November im Wolf-Ferrarie-Haus Ottobrunn.

T e r m i n e

CINEMA

18. Oktober 2017

19.00 Uhr

Cinema

Peru - Auf den Spuren der Inka

HfW - Haus für Weiterbildung

Neubiberg


17. November 2017

19.00 Uhr

Cinema

Australien -

Abenteuer am Ende der Welt

 

WFH

Wolf-Ferrari-Haus Ottobrunn


Karten gibt es bei der

Vhs-München-SüdOst für 5,- Euro

Abendkasse  6,- / Schüler 3,- Euro

OfC Mitglieder haben freien Eintritt

Karten gibt es bei der

Vhs-München-SüdOst für 8,- Euro

Abendkasse  10,- / Schüler 5,- Euro

OfC Mitglieder haben freien Eintritt

Technikthemen 2017

Reisefilme strukturieren, Bsp. "Marokko-Film" von Heinz Frizberg

B l o g n a c h r i c h t e n

Pressearchiv

http://www.lawbster.de/pressespiegel/ (15.11.2014)


Bei­träge in Zeit­schrif­ten und Zei­tun­gen sind immer dann urheberrechtlich geschützt, wenn es sich nicht bloß um eine nüch­terne Sach­dar­stel­lung (z.B. Pres­se­mel­dun­gen der Poli­zei) han­delt. Da bei Pres­se­ar­ti­keln also immer von einem urhe­ber­recht­li­chen Schutz aus­zu­ge­hen ist, dür­fen die Texte nur mit ent­spre­chen­der Ein­wil­li­gung ver­brei­tet wer­den. Eine Zustim­mung der Urhe­ber, bzw. der jewei­li­gen Ver­lage, ist erforderlich. Das Gesetz bie­tet in §49 UrhG aber eine Aus­nahme von der Vor­aus­set­zung einer Ein­wil­li­gung an. Für die Frage, wann diese Aus­nahme greift, muss zwi­schen der inter­nen Nut­zung und der exter­nen Nut­zung der Pres­se­ar­ti­kel unter­schie­den werden.

 

 

Prämierte Filme 2017 im Umlauf

Umlaufprogramm 2017 – 1 Format 16:9 Gesamtlaufzeit 89 Minuten


Omas Ding
Laufzeit: 10 Minuten Medium: DVD DV 16:9
74. Deutschen Filmfestspiele Spielfilm Bronze
Jörn Michaely AFW-Blieskastel
Zum Film: Oma hat kein Ding mehr in ihrem Leben. Früher, freilich, war das Klavierspielen ihr ´Ding´. Aber heute, nach dem Tod ihres Mannes, fehlt ihr die Motivation, weiterzumachen. Außerdem muss Oma das Klavier, wie die anderen Möbel in ihrem kleinen Haus, verkaufen.


Ein Zuchtprogramm mit Garten
Laufzeit: 20 Minuten Medium: BluRay DV 16:9
74. Deutschen Filmfestspiele Naturfilm Gold
Peter Dehoust Kornwestheimer Filmamateure e.V. (KOFA)
Zum Film: zeigt die Zucht von Wasserschildköten im Garten


HEGAU meine Landschaft
Laufzeit: 13 Minuten Medium: MiniDV Band DV 16:9
74. Deutschen Filmfestspiele Lokales Gold
Hansueli Holzer FCSR Filmclub Singen-Radolfzell e.V.
Zum Film: Der Film ist eine Liebeserklärung an eine Landschaft.


No Regrets (MoshAss)
Laufzeit: 4 Minuten Medium: BluRay HDV 16:9
74. Deutschen Filmfestspiele Videoclip Silber
Thomas Miccolis Filmclub SFW Wuppertal
Zum Film: Musikclip der Band MoshAss


So könnt ich mir sie vorstellen
Laufzeit: 15 Minuten Medium: DVD-Daten AVCHD 16:9
74. Deutschen Filmfestspiele Report Silber
Dieter Kopelke Film- und Video-Club Siegerland
Zum Film: Einem Kunsthandwerker über die Schulter geschaut


Eis und heiß - auf hohem Niveau
Laufzeit: 20 Minuten Medium: USB-Stick AVCHD 16:9
74. Deutschen Filmfestspiele Reisefilm Gold
Toni Ackstaller Einzelmitglied
Zum Film: Am Rande der Atacama-Wüste im Norden Chiles, auf dem zwanzigsten Grad südlicher Breite, trifft man öfters auf den Gegensatz von Eis und heiß - und das auf hohem Niveau.

 

 

nun sind es nur noch wenige Wochen bis zum Beginn des World Movie Contest UNICA (5. – 12. August2017) in Dortmund. Alle Vorbereitungen sind getroffen, um Ihnen eine erlebnisreiche Woche zu bereiten. Freuen Sie sich auf die feierliche Eröffnung im Dortmunder Rathaus mit dem anschließenden Bankett, auf spannende und unterhaltsame Filmprogramme aus bis zu 30 Ländern, auf einen Ganztagesausflug und einen der Halbtagesausflüge, auf die Preisverleihung und auf den Gala-Abend mit einigen Überraschungen.

 

Falls Sie sich noch nicht angemeldet haben: Seien Sie schnell, da einige Ausflüge bereits ausgebucht sind. Wichtig: Die Kongresskarte für das Gesamtpaket gibt es nur noch bis zum 7. Juli, danach sind nur noch einzelne Restplätze verfügbar.

 

Zu den Veranstaltungen fahren von den drei Festival-Hotels

Vienna House,

Days Inn und

IBIS Styles


Transfer-Shuttles. Die genauen Abfahrtzeiten stehen eine Woche vor Festivalbeginn zur Verfügung. Die Shuttles sind für UNICA-Teilnehmer nicht in der Kongresskarte enthalten, aber ein kostenloser Service des Ausrichterteams. Auch nach dem abendlichen Get together bringen wir Sie zu zwei Terminen wieder ins Hotel.

 

Besonders möchten wir Sie heute auf die Workshops und Events aufmerksam machen:

 

Gianni Poretti zeichnet spontane Karikaturen von den Gästen.

 

Die Helikopter-Rundflüge am Mittwoch waren schnell ausgebucht. Wir konnten aber 20 zusätzliche Plätze buchen und können nun wieder Anmeldungen entgegen nehmen. Die

Hubschrauber-Rundflüge sind am Mittwoch, 9. August 2017, von 10 bis 17 Uhr. Sonderpreis nur für UNICA- und BDFA-Mitglieder: 40 Euro pro Person und Flug. Bei Regenwetter finden die Flüge am Freitag statt. Anmeldung bitte über unsere Buchungsseite.

 

Die Produktionsfirma Truelife Pictures bietet am Freitag, 11. August 2017, von 9 Uhr bis ca. 17 Uhr einen kostenlosen Workshop mit dem Thema "Filmproduktion" an. Der Workshop wird von zwei ehemaligen Filmproduktions- und Regie-Studenten der Medienakademie WAM durchgeführt und richtet sich an alle Filmer. Eine frühzeitige Anmeldung ist erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. (per Mail an info@unica2017.de)

 

Ein weiterer kostenloser Workshop mit dem Thema "Der Weg vom Handy-Video zum Filmfestival". Wir laden ein, an einem Tag ein Video mit dem Smartphone zu filmen, in ein Filmschnittsystem zu importieren, zu schneiden, zu vertonen, zu betiteln und so vorzubereiten, dass der Film auf einem Festival Erfolgschancen hat. Der Workshop wird von Naemi Reymann und Jürgen Richarz durchgeführt. Der voraussichtliche Termin: Freitag, 11. August 2017, von 9 Uhr bis ca. 17 Uhr. Eine frühzeitige Anmeldung ist erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. (per Mail an info@unica2017.de)

 

Eine Ausstellung mit den Fotos, Medaillen, Plakaten und Veröffentlichungen usw. des  BDFA aus 90 Jahren mit einer großen Anzahl Exponate. Die Ausstellung ist an jedem Tag vom 6. bis 12. August 2017 zu besichtigen.

 

Kostenlose Museumsführungen durch das Industriedenkmal "Zeche Zollern". Die Termine:

 


06.8.2017 / 15:00 Uhr / DEUTSCH

07.8.2017 / 15:00 Uhr / DEUTSCH

07.8.2017 / 15.30 Uhr / ENGLISCH

09.8.2017 / 09:00 Uhr / ENGLISCH

09.8.2017 / 09.30 Uhr / DEUTSCH

11.8.2017 / 15:00 Uhr / DEUTSCH

11.8.2017 / 15:15 Uhr/ ENGLISCH

11.8.2017 / 15:45 Uhr/ DEUTSCH

12.8.2017 / 10:00 Uhr/ DEUTSCH

12.8.2017 / 10:15 Uhr/ ENGLISCH

12.8.2017 / 10:30 Uhr/ FRANZÖSISCH

12.8.2017 / 10:45 Uhr / DEUTSCH


Sie können bereits heute Ihren Wunschtermin reservieren. Bitte melden Sie sich per Mail an: info@unica2017.de

 

 

 

Ein Film-/AV-Wettbewerb mit dem Thema "Dortmund/WMC UNICA/90 Jahre BDFA/Zeche Zollern. Die Aufnahmen müssen auf dem WMC UNICA2017 entstanden sein. Ansonsten ist das Thema frei. Maximale Länge 15 Minuten. Einsendeschluss ist der 1. November 2017. Es winken attraktive Sachpreise. Alle Filme erhalten die Teilnehmerurkunde. Die Filmeinreichung erfolgt online über wetransfer.com oder als Datenträger an unser Festivalbüro. Die Jurywertung erfolgt bis Ende November 2017. Die Gewinner werden auf unserer Webseite und dem Youtube-Kanal des WMC UNICA 2017 zu sehen sein.

 

 

 

Clubleiter-Workshop am Samstag, 12. August 2017, von 9 Uhr bis ca. 16 Uhr, durchgeführt von Adalbert Becker. Ziele des Seminars:

 

Austausch untereinander (auch nach diesem Seminar)

 

Gemeinsame Themensammlung

 

Wir motivieren uns und unsere Clubmitglieder

 

Ideen gemeinsam suchen / finden

 

Dieses Seminar gibt Empfehlungen zur Moderation / Führung

 

(Anmeldung per Mail an info@unica2017.de)

 

 

 

Während des Tagesausflugs am 8. August 2017 wird auf der Hohensyburg ein kostenloses Luftbild der Teilnehmer angefertigt.

 

 

 

Fotoaktion/Gästefotos am Samstag, 12. August 2017.

 

 

 

Sehenswerte Video-Installation von Rainer Hofmann während der gesamten Woche.

 

 

 

Ein kostenloses Seminar über Plagiate mit dem Titel "The temptation of the amateur film maker" - "Die Versuchung des Filmamateurs", durchgeführt von Vladimir Murtin und weiteren Mitgliedern unseres befreundeten niederländischen Filmverbandes. Das Seminar findet statt am Samstag, 12. August 2017, von 10 Uhr bis ca. 12 Uhr. Eine frühzeitige Anmeldung ist sinnvoll, da die Plätze begrenzt sind. (per Mail an info@unica2017.de)

 

 

 

Für alle teilnehmenden Filme des World Movie Contest ist ein Sonderpreis der Sparkasse Dortmund ausgeschrieben. Er ist mit 500 Euro dotiert und geht an den Film mit der besten Umsetzung des Themas „Völkerverständigung“. Er wird nur an den anwesenden Autor vergeben für ein Werk, das für ein besseres Verständnis zwischen Menschen und Völkern wirbt.

 

 

 

Ein besonderes „Bonbon“ ist sicher die attraktive schwarze UNICA-Kongresstasche. Zum Inhalt gehört nicht nur das große Programmheft der UNICA2017, sondern viele Informationen über Zeche Zollern, über Dortmund und über verschiedene interessante Produkte. Und die ersten 200 Taschen enthalten ein wertvolles Geschenk: Ein großes Softwarepaket für Filmer in der lizensierten Vollversion sowie gemafreie Musik im Gesamtwert von über 300 Euro!

 

 

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und heißen Sie in Dortmund herzlich willkommen.

 


Freundliche Grüße und ein herzliches Glückauf sendet Ihnen

Erik Jäger
1. Vorsitzender der
Initiative Multimedia Dortmund e.V.
und 1. Vorsitzender
des Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren
BDFA Nordrhein-Westfalen e.V.
Im Siepen 41
58313 Herdecke
Telefon 02330-974862

 

Nr.86 Der Glanz des Gewesenen Johann Weber Text kommt vom Autor 24 '
Nr.87 Rudern im Licht der neuen Zeit Johann Weber Text kommt vom Autor 24 '
Nr.88 Syrien - Ruhe vor dem Sturm Peter Sommer Text kommt vom Autor  
Nr.89 Nordkap - eine organisierte Radtour Othmar Groß Text kommt vom Autor 36 '
Nr.90 Bhutan Allan Watson Einst befanden sich am Füße des Himalajas fünf buddhistischen Königreiche. Sie erstreckten sich von Ladakh im Westen bis Bhutan im Osten. Vier dieser Länder, nämlich Ladakh, Mustang, Nepal und Sikkim, sind mittlerweile nicht mehr Königtümer. Allein in Bhutan hat man die Möglichkeit der Einfluss eines buddhistischen Regenten und seine Wirkung auf die Landespolitik zu erleben. In Zusammenwirkung mit der buddhistischen Staatsreligion, die eine überragende Bedeutung im Leben der Bevölkerung spielt, bietet Bhutan eine andere Art von Demokratie. Nicht die Vermehrung des „Groß National Produktes“ ist das Ziel, sondern die Vermehrung des„Groß National Glückes“. In der grandiosen Landschaft des Himalajas kommt man diese Sache vielleicht etwas näher. 65 '
Nr.91 Hiroshima - Ein Augenzeuge berichtet Rudolf Kühnl Prof. Sotobayashi hat die Katastrophe als Jugendlicher überlebt. Mit einer ergreifenden Rede schildert er das unbegreifliche Geschehen in Hiroshima und die persönliche Dramatik seiner damals 36 jährigen Mutter. 18 '
Nr.92 Die Miniermotte Rudolf Kühnl Viele der Miniermottenarten sind auf eine einzelne Wirts-pflanze spezialisiert. Eine spezielle Art ist die Rosskastanien-miniermotte. Sie wurde in Europa erstmals 1984 in Maze-donien entdeckt, 1989 in Österreich nachgewiesen und breitet sich sehr schnell weiter in Mitteleuropa, sowohl nach Osten als auch nach Westen aus.  15 '
Nr.93 Ginko Biloba - Ein außergewöhnlicher Baum Rudolf Kühnl Der Film veranschaulicht an Hand der Knospen, Blätter und Triebe einen Jahreszyklus des Gingko Biloba. Der Autor scheut dabei keine Mühen und stößt unter dem Mikroskop bis ins Innerste dieses exotischen Baumes vor. 10 '
Nr.94 Regenwürmer - Ein Leben im Dunkeln Rudolf Kühnl Dr. Rudolf Kühnl zeigt in seinem preisgekrönten naturwissenschaftlichen Film extrem anschaulich und verständlich was Regenwürmer den ganzen Tag lang so treiben oder besser gesagt arbeiten, denn sie graben unsere Gärten um. 14 '
Nr.95 Museum Dietrich Reister Ein Besuch des „Kaiserin-Elisabeth-Museums“ im königlichen Bahnhof zu Possenhofen. Juliane Reister führt die Besucher kurzweilig durch das Leben der jungen Herzogin bis zu ihrem gewaltsamen Tod als Kaiserin Elisabeth von Österreich.  34 '

  Rolf Rachor                     Dr.Klaus Dandl                      Dieter Meyer                                     

  (Vorsitzender)                              (Schriftführer)                                (Schatzmeister)                             

 

 

 

 

 

Anlage: Neufassung der Satzung

 

Der schnellste Weg zum richtigen Drehort !
Aufnahmeantrag_49.pdf
Adobe Acrobat Dokument 143.2 KB
Satzung Ottobrunner-Filmclub FC e.V.
Satzung.2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 103.4 KB

Der Vorstand bittet um zahlreiches Erscheinen, damit die Beschlußfähigkeit der Versammlung gewährleistet ist.

 

 

 

Vollmitglieder können die Vorteile des BDFA mit  180 angeschlossenen Film- und Videoclubs nutzen. In Oberbayern und Schwaben sind es  16 Filmclubs, betreut vom BDFA-Bayern (Landesverband Film + Video Bayern)

 

*) Weitere Tagesordnungspunkte können unter "5. Verschiedenes" schriftlich bis zum 24. Januar 18:30 Uhr eingereicht werden.

 

Ablage zur evtl. Wiederverwendung

5 Jahre im Filmclub

Ich war schon immer ein Hobbyfilmer. Meine Arztpraxis habe ich verkauft und wiedme mich seit seitdem voll meinen Kindern und Enkeln und natürlich auch meinem Hobby Filmen. Meine vielen  Freunde im Club unterstützen mich dabei tatkräftig. Wenn Du dein Wissen als Hobbyfilmer gerne weitergeben möchtest und noch mehr aus deinem Hobby machen möchtest, dann komm doch einfach mal ins Wolf-Ferrari-Haus zu einem  Filmabend am letzten Dienstag eines Monats, um 19 Uhr, völlig  unverbindlich versteht sich, 12 Monate lang als willkommener Gast .

Werner (OFC-Mitglied seit 2012)

 

Günter Pickel feiert am 17. Juli 2017 seinen runden Geburtstag. Der Vorstand des Ottobrunner Filmclubs und all seine Film- und Hobbyfreunde  wünschen ihm weiterhin alles Gute. Günter Pickel gehörte einst zur großen Schar  der Super-8 Filmer. Während die meisten von ihnen den Sprung in das digitale Videozeitalter nicht gewagt oder nicht geschafft haben, hat er sich am 1. Sept. 1996 dem Ottobrunner Filmclub angeschlossen und ein halbes Jahr später seinen Film "Impressionen am Gardasee" auf S-VHS Videokassette abgeliefert. Es folgten u.a. "Gibellina", "Jordanien", Jungscharabenteuer", "Die verschwundene Kamera", "Mit Gershwin durch München", "Perspektiven des Alltags",  u.v.a. mehr. 2004 hat er zusammen mit Klaus und Othmar die Doku "Ars Technica" erstellt, 2006 zeigte er seinen Film  "6 Tage in der Türkei". Günter Pickel hat seinen Ruhestand wahrlich verdient, für seine 21 jährige Vereinstreue danken wir ihm, auch seiner Frau Lily, die ihn häufig begleitet.

Rolf Rachor, Clubleiter



Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Filmfreunde!

Hiermit bedanke ich mich ganz herzlich bei den vielen Filmfreunden, die mich in den vergangenen 11 Jahren vertrauensvoll und tatkräftig unterstützten. Mit vielen von Ihnen und Euch war es für mich eine besondere, eine wichtige und interessante Zeit. Trotz Allem muß ich Ihnen und Euch mitteilen, dass ich nach reiflicher Überlegung und schweren Herzens mit sofortiger Wirkung mein Ehrenamt als Präsident und 1. Vorsitzender des BDFA niederlege.

Es war mir fast immer eine Freude und Herausforderung zugleich, für den BDFA tätig sein zu dürfen und vielleicht konnte ich einen kleinen Teil zur Attraktivität und zum Fortbestand des BDFA beitragen. Nach §15 der gültigen Satzung des BDFA übernehmen die weiteren Mitglieder des Vorstandes bis zur Wahl meines Nachfolgers die Amtsgeschäfte. Von ganzem Herzen und in tiefer Überzeugung wünsche ich dem BDFA, dem ich natürlich treu bleibe, eine sichere Zukunft in ruhigen Fahrwassern. Ihnen Allen Gesundheit, Freude am gemeinsamen Hobby und eine gute Zeit. Herzlichen Dank! Ihr und Euer Klaus Werner Voß

 

 

Alter bedeutet für Filmemacher kein Hinderniss

Barbara Bernauer nicht mehr bei uns

 

 

 

Liebe Filmfreunde,

 

 

 

alle, die bei der BAF anwesend waren, haben es selbst erlebt: Barbara Bernauer und Aldi Becker konnten nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Mit großer Bestürzung hatte ich unmittelbar vor der BAF von Aldi erfahren, dass Barbara sehr schwer erkrankt ist. Er bat mich, ihn als Leiter der Gesprächsrunde zu vertreten.

 

Am Karsamstag, den 15. April 2017, zweieinhalb Wochen nach ihrer plötzlichen Erkrankung, habe ich dann von Aldi die traurige Mitteilung bekommen, dass sich ihr Zustand immer mehr  verschlechtert hat und ihre Abwehrkräfte erschöpft waren.

 

Wir alle trauern mit Aldi Becker und ihren Angehörigen um unsere Barbara. Sie war die gute Seele unseres Landesverbandes und immer bereit, anderen zu helfen, auch wenn das ihre Arbeitsbelastung noch weiter gesteigert hat. Mit ihr verlieren wir unseren Webmaster, unsere Einzelmitgliederbetreuerin, unsere Archivarin und - wie sie selbst mir einmal sagte – unsere "Frau für alles Schriftliche". Das letzte Produkt aus ihren Händen war unsere BAF-Doku 2017.

 

Wir alle wünschen Aldi viel Kraft für die nächste Zeit und wir alle werden zusammenhelfen, um die Lücke, die sie gerissen hat, zu überwinden.

 

Tiefenbach, 17. April 2017

 

 

 

Reiner Urban

 

Präsident des BDFA Bayern

 

 

 

PS:

 

Sobald ich den Termin für die Feuerbestattung habe, werde ich ihn auf diesem Weg

 

weitergeben.

 

Auch wir Hobbyfilmer werden älter und noch besser. Unser langjähriges Clubmitglied, Filmautor und Moderator Klaus Häusler aus Unterhaching feiert heute seinen 80. Geburtstag.

Herlichen Glückwunsch Klaus !

Deine Filmclub Freunde gratulieren Dir zum heutigen Festtag und danken Dir Klaus für 17 Jahre aktiven Einsatz zum Wohl unseres Vereins.  Wir wünschen Dir für die Zukunft alles Gute und weiterhin frohes Schaffen.   gez.: Der Clubvorstand.

Lieber Joseph,

wir gratulieren Dir zu deinem heutigen 80. Geburtstag und wünschen Dir und deiner Familie alles Gute. Bei dieser Gelegenheit wollen wir uns auch für deine zahlreichen schönen Filme der letzten Zeit bedanken. Filme mit denen Du uns mit auf deine Reisen nimmst in die große weite Welt.

"Mach so weiter" rufen  Dir deine Filmclub-Freunde zu !

Filmamateure zeigen was sie können

Organisation + Plakat: Sigi Menzel

Mit "Cinéma-l'après-midi" hat der Landesverband Bayern wieder eine neue Tür  für ein breiteres Publikum geöffnet. In Landsberg wurden ausgewählte prämierte Amateurfilme gezeigt. Die Veranstaltung wurde von Joe Baier, dem bekannten Regisseur moderiert. Für dieses Kurzfilmfestival hat Sigi Menzel (BR) einen Trailer erstellt, eine rasante Collage ausgewählter Szenen aus ausgezeichneten Amateurfilmen, ein sichtbarer  Beweis des hohen Niveaus des heutigen Amateurfilms.   

(siehe Trailer oben)

 

17.4.2017

 

 

Lieber Aldi,

 dass es Barbara nicht gut ging hat sich wie ein Lauffeuer in den vergangenen Tagen herumgesprochen, erste Informationen waren zwar  beunruhigend aber meine Frau und ich glaubten, dass sie auf der Intensivstation in Erding in sicheren Händen ist. Die optimistischen Träume fanden ein jähes Ende als am Samstag Werners völlig überraschende, schockierende und traurige Osterbotschaft über Barbaras Abschied von dieser Welt eintraf, mitten unter den vielen frohen Ostergrüßen.

 


In tiefer Trauer teilen wir mit Dir den Schmerz über den tragischen Verlust eines lieben und überdurchschnittlich tatkräftigen Menschen und wünschen Dir Aldi für deine Zukunft viel Stärke.

 


Barbara wird stets einen Platz in unseren Erinnerungen einnehmen, wir werden sie niemals vergessen.

Mit aufrichtigem Beileid grüßen,
 

 

Gila und Rolf Rachor

 

 

 

Das Wunder von Rosenheim

Ein emotionaler Rückblick auf die Deutsche Hallenmeisterschaft im Faustball 2017 in Rosenheim. Der Autor wird über seine Eindrücke rund um diese Veranstaltung erzählen und berichten, wie die Zusammenarbeit mit Medien war.

Michael Gropp, Bad Endorf (5 Min.)

 

Der Ottobrunner Filmclub e.V. hat sich im Lauf von 45 Jahren zu einem der größten Filmclubs in Oberbayern entwickelt. Sein Einzugsbereich erstreckt sich weit über die Grenzen Münchens hinaus. Hobby- und Amateurfilmer aus nah und fern nutzen die zahlreichen Vorteile des Filmclubs für ihre kreative Leidenschaft das Filmemachen. Jährlich produzieren die Mitglieder zusammen ungefähr 40 Filme, was in etwa der durchschnittlichen Mitgliederzahl entspricht. Der Großteil der Filme sind bei Hobbyfilmern seit jeher die Dokumentar- und Reisefilme. Dem Trend zur bewegten Aktivkamera folgend gewinnen neuerdings aber auch Sportfilme immer mehr an Bedeutung. Der Filmclub präsentiert am 4. April wieder einen Querschnitt seiner Filme aus dem Vorjahr. In der Pause und am Ende der Veranstaltung beantworten Filmautoren ihre Fragen zu deren Filme und deren Produktion. Wir wünschen allen Besuchern  einen aufschlussreichen und unterhaltsamen Abend. Filmprojektion Andy Schütt, Neubiberg

Hubert Wenzel aus Neubiberg schloss sich  2012 dem Ottobrunner Filmclub an. Aus gesundheitlichen Gründen war ihm leider eine aktive Teilnahme am Clubleben bald nicht mehr möglich. Zitat:

Zunächst wünsche ich allen Mitgliedern des Filmclubs alles Gute im Neuen Jahr, dem Club interessante Filme und erfolgreiche Arbeit. Leider hat mein Gesundheitszustand sich so verschlechtert,  daß ich kaum Hoffnung habe, noch in Zukunft aktiv an Filmproduktionen teilnehmen zu können. Selbst an den immer interessanten Sitzungen des Clubs kann ich nicht mehr teil- nehmen. Daher bitte ich mit Bedauern mich aus der Mitgliedsliste zu streichen. 

Wir wünschen Hubert alles Gute, vorallem Gesundheit. CL Jan. 2017

 

 

Ältere gehen, jüngere kommen, Ehrenmitglieder bleiben - der Club lebt.

Der Ottobrunner Filmclub dankt Roman Lanz für 44 Jahre aktive OFC Mitgliedschaft

und wünscht allen Filmclubmitgliedern ein gesundes und

erfogreiches neues Jahr 2017

Dieter kommt nicht mehr

CINEMA: Vorschau 2017

Sitzplatzreservierung bei der Volkshoschschule "vhs-münchen Süd-ost" . Fragen zur Veranstaltung oder zum Film selbst an den Ottobrunner-Filmclub.

Die Filme beginnen normalerweise um 20 Uhr.

Der Amateurfilmclub veranstaltet ein oder 2  mal im Jahr in Kooperation mit der Volkshochschule München Süd-Ost einen sogenannten CINEMA Abend. Nach dem erfolgreichen Indienfilm 2014 von Claus & Claudia Becker wurde 2015 ein Film über Südamerika, sein  Titel:  "Viva Chile", von Rolf Rachor vorgeführt. 2016 zeigen wir auf vielfachen Wunsch noch eimnmal  den Indienfilm von Claus Becker. Für 2017 ist ein Reisefilm über Alaska geplant. Die Termine werden rechtzeitig im Blog (rechts) bekannt gegeben..

 

 

 

 

 

BDFA Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Christine Wilkerling Walldorf (2016+)

E-Mail: bdfa-report@bdfa.de

Achtung!

Der Technikabend am 11. Oktober fällt aus, Nähers unter Termine

Hobbyfilmer

Wir freuen uns über jeden Besucher und jede Besucherin, der bzw. die sich bei uns umsehen möchte, um sich über den Club, seine Aktivitäten, seine Vernetzung und natürlich über seine Mitglieder und Filme ein Bild zu machen. Wir pflegen und fördern das Filmen vom Smartphone bis zur Drohne. Einfach vorbei schau'n und unverbindlich testen, ohne Anmeldung. Wir sind immer am letzten Dienstag eines Monats ab 19:00 Uhr im Wolf-Ferrari-Haus.

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Neuer Schriftführer am 26. Januar 2016

Klaus Dandl löst Jürgen Orthmann ab

In der Mitgliederjahresversammlung am 26. Januar 2016 sorgte die Wahl eines Nachfolgers für Jürgen Orthmann für eine gelungene Überraschung. Klaus Dandl hat sich dankenswerterweise bereit erklärt seine Funktion und Aufgaben zu übernehmen.

Wir danken Jürgen für seine langjährige, gewissenhafte Arbeit und wünschen Klaus alles Gute für seinen neuen Job.

 

 

 

Der Weihnachtswunsch

Mein Wunsch fürs neue Jahr

Alle OFC Mitglieder sollten bemüht sein, neue (vorzugsweise jüngere) Hobbyfilmer für den OFC zu werben. Diesen Appell richte ich insbesondere an Mitglieder aus Ottobrunn und aus den Nachbar-gemeinden, denn der Club braucht dringend Vorstands-kandidaten mit einer bereits vorhandenen  Vernetzung zur Gemeinde Ottobrunn. Also fragt eure  Freunde, Kinder und Enkel immer wieder, ob sie nicht Lust haben, sich mit dem Filmen auseinanderzusetzen und sich mit einem der kreativsten und besonders nachhaltigen Hobbies zu beschäftigen. Wir würden sie nach besten Kräften unterstützen. Retten wir also gemeinsam den Ottobrunner Filmclub, er hat's verdient,

euer Clubleiter Rolf Rachor

24.12.2015

In Bayern haben die Sommerferien begonnen. Für manche Eltern und Großeltern bedeutet dies, die Video Ausrüstung aus dem Schrank zu holen und transportsicher im Urlaubsgepäck zu verstauen. Brauche ich den "Henkelmann" ? Reicht nicht die Stady Cam? Meine Digicam mit HD Video Funktion reicht ja eigentlich auch. Meine Enkelin kann mich ja mit ihrem iPhone unterstützen. Bei letzterem aber bitte nur im Querformat! Ich sags dann nochmal bevor wir den ersten Shot machen. Vielleicht aber sollte ich doch lieber die GoPro mitnehmen, schliesslich haben wir doch einen Aktiv Urlaub geplant und genau das möchte ich doch für die zu Hause gebliebenen Freunde und Verwadten festhalten. Wie auch immer, ich werde noch Reservespeicherkarten kaufen, für Full-HD Aufnahmen nehme ich SD mit einer Schreibgeschwindigkeit von mindestens Class 6.

 

Der Ottobrunner Film Club wünscht allen Hobbyfilmern schöne Ferien!

Am Dienstag den 8. März ist es wieder so weit. Der Club der Ottobrunner Amateurfilmer präsentiert im Ratssaal des Wolf-Ferrari-Hauses seine besten  Kurzfilme von 2015. Die Zuschauer übernehmen  dann wieder die Rolle der Jury, die die wirklich besten Filme auswählt, denn - wie heißt es so schön - der beste Film ist noch immer der, der dem Zuschauer am besten gefällt.

*) OFC Mitglieder können die Vorteile und die Verbindungen des BDFA zu 180 angeschlossenen deutschen Film- und Videoclubs nutzen. Über den LFVB sind wir mit 16 Film-und Videoclubs in Oberbayern und Schwaben verbunden. Für Amateurfilmer die nicht über einen Filmclub mit dem BDFA verbunden sind gibt es die Möglichkeit einer  Einzelmitgliedschaft. Ansprechpartner ist Barbara Bernauer (Tel.: 08083– 549 880)

 

 

 

Club Präsentation 2016

 

A- Lokales 

 

(keine Wertung!)

 

Ein Grundanliegen des  Ottobrunner Filmclubs ist die filmtechnische Dokumentation lokaler Ereignisse in Ottobrunn und Nachbargemeinden. Um nur die bekanntesten zu nennen: „Fest der Kulturen“, „100 jähriges Jubiläum der freiwilligen Feuerwehr Ottobrunn“, „Repair-Café“ oder  Der„Flohmarkt“. (Film)

 

„Flohmarkt“ von Waldemar Czauderna aus Grasbrunn (2‘)

 

Die Gemeinde Ottobrunn, unterstützt durch das „Jugendzentrum Einstein“  organisiert jährlich einen Flohmarkt, auf dem der 1. Bürgermeister persönlich gebrauchte Fahrräder, Regenschirme und andere Fundgegenstände versteigert. (Kamera: Rolf Rachor und Waldemar Czauderna)

 

 

„Streetball“ von Waldemar Czauderna aus Grasbrunn (3‘)

 

Das „Jugendzentrum-Einstein“ hat am heißesten Tag des vergangenen Sommers ein Streetballturnier ausgerichtet.14 Mannschaften traten zum Wettkampf an, mit viel Fair-Play und super Stimmung bei größter Hitze auf dem Blauen Platz. Ein Sound-Truck der Firma „Red Bull“ lieferte dazu guten O-Ton.

 

 

„Repair Café“ von Rolf Rachor aus Ottobrunn (12‘)

 

vlnr: Tania Campbell, Christoph Schulz, Miriam Lange (Sprecherin im Film)

 

Lisa Zimmermann, Kulturreferentin der Volkshochschule Süd-Ost ist die Initiatorin des 1. Repair Café in Ottobrunn. In diesem Café kann man nicht nur Dinge von ehrenamtlich tätigen Ingenieuren und Bastlern reparieren lassen, sondern  auch Kaffee trinken und von Fachleuten gute Ratschläge bekommen, um die nächste Reparatur unter Umständen selbst  ausführen zu können. Die Veranstaltung soll helfen Deutschlands Müllberg zu verkleinern!  Wichtiger Hinweis: Das nächste Repair Café der VHS findet am 23. April von 13:30 bis 17:30 statt.

 

 

 

B- Club-Wettbewerb 2015

 

Das Rahmenthema des alljährlichen Club-Wettbewerbs  lautete  2015 „Rückblende“. 8 Autoren nahmen am Wettbewerb teil,  4  äußerst unterschiedliche Filme zeigen wir hier in der Präsentation:

 

„Ein Herbsttag“  von Jürgen Orthmann aus Grünwald (08‘)

 

Der 50. Hochzeitstag wird groß gefeiert. Mit einem Oldtimer Bus begibt sich die Feiergesellschaft  auf Tour. Dabei vergleicht der Autor mit geschickten Parallelmontagen wie man damals vor einem halben Jahrhundert feierte. Diese Rückblende ist für ältere Hobbyfilmer eine Anregungen,  Super 8 Aufnahmen in einem  neuzeitlich-digitalen Video  wieder lebendig werden zu lassen und so alte Erinnerungen vor dem Untergang zu bewahren.

 

 

„Rückblende 2006“ von Klaus Häusler aus Unterhaching (07‘)

 

Hinter dieser Rückblende befindet sich ein kleiner Spielfilm "Das Denkmal". Er erzählt die Abenteuer eines Stadtstreichers auf dem Viktualien-Markt und im Hofgarten von München.

 

 

„Alles erleben“  von Othmar Groß aus Riemerling (02‘)

 

Der Autor ist ein begeisterter Radler. Seit vielen Jahren unternimmt er Radreisen in Europa und USA.

 

Mit dieser 2 Minuten Rückblende gelingt es Othmar Groß die wichtigsten Eindrücke seiner zahlreichen  Reisen dem Zuschauer unterhaltsam zu vermitteln.

 

 

„9:03 AM EDT“ von Dr.Klaus Dandl  aus Oberhaching (03‘)

 

Eine Rückblende ins Jahr 2001. Urlaub in USA. Die Familie steht auf einem Wolkenkratzer in New York und genießt die prächtige Aussicht über Manhattan. Was so friedlich beginnt endet  im Chaos.

 

 

 

C- Sport

 

Sportfilme werden mit Action- oder DigiCams aufgenommen. Die Aufnahmen zu diesem Film wurden  abwechselnd mit einer Gopro und einer Videokamera gemacht.

  

„Transalp“ von Michael Gropp aus Bad Endorf (20‘)

 

Erst Action, dann Satisfaction sagt sich der Autor und macht sich auf den Weg die Alpen  mit dem Montain Bike zu überqueren. Die Tour beginnt am Chiemsee, über den Krimmler Tauernpass und endet am Gardasee. Ein anstrengendes, abenteuerliches Unternehmen, oft ins Ungewisse, authentisch dokumentiert. (2.Preis auf dem LF-Festival 2015 Tegernsee)

 

 

 

D- Reisefilme

 

Reisefilme sind die wichtigste Kategorie der Hobbyfilmer. Seit es Bildaufzeichnungsgeräte gibt sind Urlauber bemüht, ihre Eindrücke aus anderen,  fremden Ländern mit nach Hause nehmen. Der  Hobbyfilmer von heute profitiert vom unaufhaltbaren Fortschritt der digitalen Aufnahme-und Montage-technik. Die folgenden 3 Filme sind Beispiele für gelungene Amateurfilme:

 

 

„86 grad NORD“ von Dr. Werner Zanzinger aus Kirchheim (18‘)

Vor 121 Jahren war es die abenteuerlichste Nordpol Expedition , die man sich vorstellen konnte. Fridtjoff Nansen ließ sich mit einem Schiff im Eis einfrieren. Diese Geschichte und ihr Ausgang wird mit aktuellen und historischen Bildern spannend erzählt. (2.Preis auf dem LF-Festival 2015 in Gmund)

 

„Radtour durch Marokko“ von Othmar Groß aus Riemerling (20‘)

Eine Radtour wie 1001 Nacht. Der Autor ist mit einer Gruppe Radler unterwegs. Es geht durch Wüsten, Oasen und die vier faszinierenden Königsstädte Marrakesch, Rabat, Meknes und Fes, deren Schönheit den Film zu einem einzigen Kunstwerk werden lässt.

 

„Die schönsten Inseln der Welt“ von Dr. Werner Zanzinger aus Kirchheim (14‘)

Der Autor begibt sich auf eine Reise in ein fernes Land.  Dort begibt er sich auf die Suche nach den schönsten Inseln der Welt, gemäß der Beschreibung in seinem Reisführer. Am Ende stellt er fest, dass die Eindrücke, die er auf seiner Suche gesammelt hat, nicht wirklich den Angaben seines Reisführers entsprechen.

 

 

Pausenfilm während der Stimmenauszählung

 

 

„Mit Drohnen filmen“ (Aufnahmen von Thomas Häring, Schnitt: Rolf Rachor) (7‘)

Drohnen erschließen dem Filmer sprichwörtliche neue Perspektiven. Drohnen sind  Multi-Copter mit unterschiedlich vielen Rotoren, mindestens jedoch 3. Am weitesten  verbreitet  sind Quadro-Copter. Die Anzahl der Rotoren  endet derzeit meistens bei „acht“. Solche Octo-Copter haben eine Nutzlast einer Spiegelreflexkamera. Neben der Perspektive punktet die Drohne durch ihre Beweglichkeit  und ihre  Stabilität, die i.d.R. besser  ist als die eines herkömmlichen Stativs.

 

(keine Wertung!)

 

 

 

2015 in der Filmwerkstatt*

Tag Monat Jahr Uhrzeit Themen
09. Dez. 2014 19:00 Filmen mit der Systemkamera
10. Feb. 2015 19:00 Mit der Digicam filmen
10. März 2015 19:00 Offene Diskussion über Drohnen
 31. März
2015 19:00 Das Filmmeldeverfahren
05. Mai 2015 19:00 Der OFC auf BDFA Wettbewerben
19. Mai 2015 16:00 EDIUS Workshop
09. Juni 2015 19:00 Demo "Bildstabilisierung" mit Stativen und Kamera Rigs
07. Juli 2015 19:00 Vorbereitung der Club-Präsentation
04.  Aug.  2015 19:00 allgemeine Themen im Biergarten
1. Sep. 2015 19:00 Film-Meldeverfahren im Stresstest
06. Okt. 2015 19:00  Beamertechnologie
03. Nov. 2015 19:00 Richtige Einstellung eines FHD Beamers
1. Dez. 2015 19:00 Checkliste Reisefilm

 

Club Präsentation 2015

Dieter Meyer, Schatzmeister des Filmclubs


21.07.2015

"Wir machen Filme selber", das Motto des Ottobrunner Amateur-filmclubs, wurde auch 2015 wieder im Rahmen der Club Präsentation mit 10 Filmen unter Beweis gestellt. Als Gast-Autor durften wir den Ottobrunner Jungfilmer Yannick Rouault begrüßen. Er zeigte seinen Film "Letzter Zug", außer Konkurrenz.

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Ausgewählte prämierte Kurzfilme

Dieter Meyer, Schatzmeister des Filmclubs

Erstmalig präsentierte der Ottobrunner Filmclub eine Auswahl prämierter Filme  von Amateur-filmern aus ganz Deutschland der Öffentlichkeit. Die Zuschauer äußersten sich stark beeindruckt von der hohen Qualität der gezeigten Amateurfilme.

 

Liebe Filmfreunde,

die lustigen Gesellen passen scheinbar so gar nicht zu unserem traditionellen Weihnachtsbild, dennoch: Es ist die Freude und die Vielfalt der Menschen, die uns dieses Jahr so faszinierte und uns zu diesem Weihnachtsgruß inspirierte. Freut Euch mit uns auf Weihnachten und auf ein gutes neues Jahr.

Waldemar und Sigrid Czauderna

Schau doch einfach mal vorbei!

Wir machen Filme selber  (zurück a.d.Startseite)

Filme machen ist eine äußerst anspruchsvolle Freizeitbe-schäftigung, die den Blick auf das Wesentliche schärft.

Filme bewahren Erinnerungen an schöne Erlebnisse und spannende Ereignisse, sie dokumentieren Interessantes oder erzählen eine schöne, eine spannende oder eine nachdenkliche Geschichte.

Filmmontage ist Handwerk und Kunst zugleich, das Produkt eine Komposition aus Bild und Ton, gestaltet nach filmtechnischen und dramaturgischen Regeln.

Filme mit anderen teilen, in der Familie, im Freundeskreis, mit Kollegen, mit anderen Filmamateuren oder mit fremden Menschen.

Filme präsentieren, z.B. auf Wettbewerben mit Juroren und Zuschauern sprechen um konstruktive Kritik zu erhalten.

Erfahrungsaustausch unter Filmfreunden, Diskussionen im Kreis gleichgesinnter Hobbyfilmer. 

Hilfe und Support, wir helfen Hobbyfilmern, ob jung oder alt gerne weiter, denn wir sind 1972 eine Selbstverpflichtung eingegangen, das Hobby "Filmen" zu fördern.

Fragen ?


von der Warteliste genommen

Foto: 21. Landesfilmfestival in Ottobrunn
Johann Weber (Filmemacher und Juror)

 

Filmdramaturgie,

Bausteine und Wirkung

 

 

Ein Essay von Johann Weber

 

Vortrag im OFC am 10.07.2001, erweitert im Dez. 2013 und April 2014

 

Eine Geschichte erzählt sich selbst

Wer zum ersten Mal spricht:  Es war einmal......, der hat eine Auswahl getroffen, der hat aus einer Fülle von Gedanken eine Einzelheit herausgesondert, die ihm mitteilenswerter erschien als alle anderen.

In der Wendung - es war einmal - ist genau der Augenblick festgehalten, da die Wahl getroffen und alles weitere vorbestimmt ist.

Der Erzähler fährt fort:  Es waren einmal brave Leute im Lande, die unter der Willkür der Obrigkeit zu leiden hatten..... Ganze Welten des Möglichen sind damit aus dem Bereich der Geschichte ausgeschlossen. Die Geschichte handelt von Handwerkern und Bauern in einem oberbayerischen Dorf, also kann sie nicht mehr von vermögenden Städtern handeln.

Man hat sich an deren Lebensgrundlage vergriffen....  fährt der Erzähler fort und sofort beschattet sich der Weg der Geschichte mit Ungerechtigkeit und Menschenschicksal, hellt sich wieder auf mit Hoffnung auf Verbesserung der Verhältnisse.

Ein einziger Satz ist gesprochen und schon sind Licht, Stimmung und Stoffkreis der Geschichte festgelegt. Es gibt kein Entrinnen mehr, nur noch ein weiter auf dem vorgezeichneten Weg.

So also steht es mit dem Anfang.

Danach hält der Schöpfer eine Zeit inne, um zu erkennen, in welche Richtung sich die Geschichte bewegt, um zu hören, wie sich die Geschichte selbst weiter erzählt. Denn von einem bestimmten Punkt an erzählt nämlich nicht mehr er oder sie die Geschichte, sondern die Geschichte erzählt sich von selbst.

Sobald einige Fakten festgelegt sind, lassen diese ihre Kräfte spielen. 

 

Dramaturgen im OFC

Jeder in diesem Kreis, der mit Gestaltung von Filmen beschäftigt ist, hat sich spätestens zu dem Zeitpunkt mit Filmdramaturgie auseinander gesetzt, als er mit seinem Resultat nach der Film- oder Videobearbeitung nicht zufrieden war. Manchmal ist dieser Zeitpunkt spät gewählt – aber immerhin:

 Der Film hat Längen, beispielsweise wegen Verliebtsein in das Material.

Die Geschichte läuft nicht flüssig - habe ich einen roten Faden?

Wie reagieren wohl die Zuschauer im Club, wenn ich mir selbst schon nicht sicher bin?

Der Partner meint, dass es irgendwie anders laufen müsste, aber wie wüsste er auch nicht so genau?

Der Partner hat Recht, denn er ist Zuschauer und der Zuschauer hat immer Recht - denn Filme werden ausschließlich für Zuschauer gemacht.

 

Was wird erklärt?

Wir werden zunächst die Begriffe Inhalt und Form klären, denn sie definieren den künstlerischen Schaffensprozess schlechthin.

 Die 6 großen „W“ der Dramaturgie:  Wer – Wo – Was – Wann – Wie – Warum, finden sich dann in den Bausteinen:

  • Szene
  • Antizipation
  • Charakterisierung
  • Ort
  • Bild- und Tondramaturgie
  • Zeit
  • Ursache, Motiv, Absicht, Konflikt, Ziel
  • Haupt- und Teilabsichten
  • Spannung oder gelenkte Phantasie
  • Vorwärtsbewegung
  • Verbindende Einheit
  • Musik im Film
  • Symbolik
  • Die eigene Art

 Die erklärenden Filmbeispiele stammen aus drei Produktionen:

„Nur ein Baum“ von Rudolf Kühnl, OFC

„Der Bierkrieg“ von Klaus Bichlmeier, OFC

„Coal River“ von Johann Weber, OFC

 

Inhalt und Form

Gemeinhin wird mit  Inhalt und Form  das  Was und Wie  eines Werkes bezeichnet. Das kann ein Gemälde, ein Musikstück, ein Photo oder eine Filmgeschichte sein. Mit der Form ist dann gemeint, die Art wie das Gemälde gemalt, ein Musikstück interpretiert, ein Photo aufgenommen, oder eine Filmgeschichte erzählt wird.

 Gefährlich! Der Gegensatz von Was und Wie darf nicht gleichgesetzt werden mit dem Gegensatz von Form und Inhalt.

 Zu klären ist Folgendes:

Inhalt und Form sind zwei Bausteine auf derselben Skala.

Denn einmal kann der Inhalt Form oder die Form Inhalt sein. Es kommt darauf an, von wo aus man die Dinge betrachtet.

Sie werden fragen:  Ist denn das so wichtig?  

Ja – denn ich muss mir erstens Klarheit über den Inhalt schaffen, damit ich zweitens die optimalen Faktoren für dessen Präsentation zusammen tragen kann.

 

Ich will Ihnen ein Beispiel geben:

Der Film von Rudolf Kühnl - Nur ein Baum - ist nach Inhalt und Form wie folgt zu interpretieren:

Inhalt ist der schützenswerte Baum, die Linde, denn sie ist Lebensgrundlage für uns Menschen.

Gestaltende Form ist dann der Lebensprozess des Baumes im Laufe der Jahreszeiten, der noch funktionierende Einklang von Tier- und Pflanzenwelt, dazu die Fülle von Informationen die Herr Kühnl im Jahreslauf des Baumes weitergibt.

Hätte Herr Kühnl einen Film geschaffen, wo sich unter der Linde eine Liebesgeschichte entwickelt, dann wäre der Baum Form und nicht mehr Inhalt. In diesem Fall Faktor zur Romantisierung der Geschichte.

Mit dieser eindeutigen Definition von Inhalt und Form wird der schöpferische Gestaltungsprozess erst sichtbar gemacht.

Ein weiteres Beispiel:

Der Film von Klaus Bichlmeier - Der Bierkrieg - hat zum Inhalt: Der Aufstand und Kampf der Bevölkerung in Sachen Bierpreis im Jahre 1910, gegen die Willkür der Obrigkeit in Bayern.

Form der Geschichte sind unterschiedliche Faktoren, wie die ersten Brauer, das Reinheitsgebot, der Biergarten, das Oktoberfest etc.

Wäre der Inhalt - Das Reinheitsgebot in Bayern -, so würde beispielsweise der Aufstand der Bierkonsumenten zum Faktor  Form  mit dem die Geschichte ihren Wert erhält, gestaltet und erzählt wird.

Verständlich, dass der Aufstand der Biertrinker in diesem Beispiel anders darzustellen wäre, als das in Klaus Bichlmeiers - Der Bierkrieg - der Fall ist.

Wie steht es nun mit dem Inhalt respektive der Form?

Film funktioniert über das Sinngebende seiner Bilder und dafür ist ausschließlich die Form zuständig.

Sagt man: Film ist nur Inhalt, denn er tut nichts anderes als die Wirklichkeit wieder zu geben!

So kommt man sogleich zu der Schlussfolgerung: Film ist nicht Kunst, denn er ist nicht Form!

Durch die vorausgegangene Definition von Inhalt und Form haben wir bewiesen, dass beide auf der Linie eines schöpferischen Gestaltungsprozesses entwickelt werden, dass von der primitivsten Auswahl des Grundthemas bis hinauf zur subtilsten und speziellsten Einzelheit ein Formungsprozess stattfindet.

 

Wer – Wo – Was – Wann – Wie – Warum

 

  1. Wer ist die Hauptfigur? Um wen dreht sich die Geschichte?
  2. Was ist der dramatische Sinn? Worum geht die Geschichte?
  3. Was ist die dramatische Konstellation? Welche Umstände sind mit der Handlung verbunden?

Die drei Punkte mögen für den Anfang eines Drehbuchs maßgebend sein. Bei einer Fülle von dramaturgischen Faktoren, die ineinander greifen, müssen wir zunächst selektieren um zu einem befriedigenden Ergebnis zu kommen.

 

Zu 1.

Wer die Hauptfigur ist, soll zwar nicht vernachlässigt werden, das kann ein Bauer, ein Student, ein Baum oder drei Abenteurer sein – uns interessiert das Handeln der Hauptfigur oder der Hauptfiguren in der Geschichte.

Zu 2.

Das bezeichnen wir als Inhalt der Geschichte.

 

Zu 3.

Das bezeichnen wir als Form der Geschichte.

 

Über die dramaturgischen Faktoren kann man sich Kenntnisse verschaffen, wie die Faktoren jedoch für die eigene Geschichte gehandhabt werden, dafür gibt es kein Rezept, dies ist eine Kombination, die sich jeder Autor für jede seiner Geschichten immer wieder neu ausdenken muss.

Die Bausteine der Dramaturgie sind wie eine Tonleiter, auf der für jede Geschichte anders gespielt wird.

 

Die Exposition

So wie Ihnen Personen oder Gegenstände im täglichen Umgang vorgestellt werden, so erhalten Sie von einem guten Autor grundsätzliche Informationen über Umstände, die mit der Filmhandlung verbunden sind.

 

Zum Beispiel:

Wer – Exposition der Hauptfigur

Wann – Exposition der Zeit

Wo – Exposition des Ortes

 

Der Film - Nur ein Baum - von Rudolf Kühnl präsentiert dem Zuschauer gleich in der ersten Szene mehrere Informationen:

Man sieht den kahlen Baum in der Frühlingssonne auf einer Anhöhe und der Kommentar:  Jetzt im März, wenn sich die blattlosen Äste gegen den Himmel abheben, kann man kaum ermessen, welche unglaublichen Leistungen dieser Baum im Verlauf eines Jahres erbringt....

Hier handelt es sich um dreierlei: Nämlich um eine hervorragende Exposition der Hauptfigur, der Zeit und des Ortes. Zugleich wird der Zuschauer angeregt, den Verlauf der Erzählung gedanklich vorzubereiten.

Der Zuschauer antizipiert sofort, dass ja auf die kalte Jahreszeit die warme und im Anschluss daran die weiteren Jahreszeiten folgen müssen. Er kann deshalb auf eine ausführliche Erklärung vom Übergang von Frühling auf Sommer verzichten. Die Aufnahmen von sattem Grün im Blattwerk regen den Zuschauer stärker an, als wenn der Autor vorher Elementarunterricht in Sachen Wechsel der Jahreszeiten erteilt hätte.

Allerdings wäre die Antizipation des Zuschauers dahin, wenn Herr Kühnl auf den Frühling den Winter würde folgen lassen: Plötzlich träte nämlich das Empfinden des Zuschauers auf der Stelle, sein Geist setzte sich hin und ruhte aus. Man spricht hier von einer Verzögerung der Vorwärtsbewegung. Bestenfalls hätte man den Winter in Form einer Rückblende behandeln dürfen, doch sie entspräche nicht dem vorgezeichneten Weg und hätte deshalb eine kontinuierliche Vorwärtsbewegung unterbrochen.

 

Die Szene

Der Film ist eine Geschichte von der manche Teile erzählt, andere Teile nicht erzählt werden. Die erzählten Ereignisse sind in den Szenen selbst enthalten, die nicht erzählten Ereignisse finden dazwischen statt.

Die nicht erzählten Ereignisse sind das Salz in der Geschichte, denn sie bewegen die Phantasie des Zuschauers, führen zu einer Schlussfolgerung, die eine Verbindung der erzählten zu den nicht erzählten Ereignissen herstellt.

Je mehr sich ein Zuschauer hinzudenken kann, desto größer ist seine Anteilnahme an der Geschichte. Je stärker seine Phantasie hin zur nicht erzählten Ebene angeregt wird, desto stärker ist der Eindruck dessen was er später erfährt.

 

Antizipation

Antizipation ist die Fähigkeit des Zuschauers, Ereignisse, die in der Zukunft liegen, vorherzusehen. Natürlich nur dann, wenn der Zuschauer zum geeigneten Zeitpunkt entsprechende Informationen erhält.

 

Ein Beispiel:

Wenn ein Publikum erfährt, dass ein Vater zur Brutalität neigt, so kann es antizipieren, dass sein Kind, das eine Fensterscheibe eingeschlagen hat,  verprügelt wird.

 

Charakterisierung

Eine Geschichte erzählt von Menschen und deren Handeln. Manche Zuschauer interessieren sich mehr für Menschen, d.h. für die Eigenschaften von Menschen, andere wiederum für deren Handeln, also für ihre Aktivitäten. Ein guter Autor wird sich zunächst eine gewisse Charakterisierung überlegen und erst dann entscheiden, durch welche Handlungen dieser Charakter zum Ausdruck kommen kann.

In unserem Fall, da wir keine Spielfilme produzieren, können wir die Sache etwas vereinfachen.

Charakterisierung kann auch sein, dass ich für die Streuung wichtiger Informationen Gegenstände oder Menschen auswähle, die sozusagen das Gesagte versinnbildlichen.

Dazu ein Beispiel: Einmal die Charakterisierung von Menschen durch deren Handeln, oder die Streuung einer Information durch die Charakterisierung Mensch.

Im Film - Der Bierkrieg - von Klaus Bichlmeier, nimmt man den handelnden Brauerburschen ab, dass sie etwas vom Reinheitsgebot und den herrschenden Verhältnissen verstehen.

Daneben gibt es noch die alte Dame.

Dieses Gesicht schreibt Geschichte. Mit ihrer Präsenz kann glaubhaft über den Bierkrieg und die damaligen Verhältnisse in Bayern erzählt werden. Sie ist ein Kraftfeld an Wahrhaftigkeit, verleiht damit der Szene die entsprechende Würde.

 

Der Ort

Die Freiheit, mit der Kamera überall hinwandern zu können, bedeutet somit auch eine Verpflichtung, nur die allerbeste Ortswahl zu treffen.

Es gilt zu beachten, dass jedem Ort, auch wie jeder Person, eine bestimmte Charakteristik anhaftet. Diese besonderen Eigenschaften eines Ortes lassen die dort stattfindenden Ereignisse in einem bestimmten Licht erscheinen. Folglich bedeutet eine richtige Ortswahl, dass dessen Charakteristika die Ereignisse verstärken; bei einer unpräzisen Ortswahl hingegen hat die Ortcharakteristika keinerlei Bezug zu den Ereignissen und eine falsche Wahl bedeutet schließlich, dass sie im Widerspruch zum Geschehen steht.

Hierzu ein Beispiel:

Im Film - Nur ein Baum - unterstreicht die Ortcharakteristika die Geschichte auf optimale Weise.

 

Mit dem freistehenden Baum auf einer Anhöhe kann man die Zeit seit dem Mittelalter ohne Probleme passieren lassen, man kann von Tillmann Riemenschneider erzählen, denn der Baum kennt den Mann und der Bildhauer kennt sein Holz.

Man kann von der letzten Eiszeit berichten, denn die schneebedeckten Berge am Horizont sind Zeugen davon, dass hier eine Eiszeit stattgefunden hat.

Hätte die Kamera die Linde auf einem Schulhof gezeigt, oder aufgenommen als Gruppe mit anderen Bäumen, so würde diese Charakteristika des Ortes lange nicht so optimal zu den erzählten Ereignissen passen.


Noch ein Beispiel:

Ein Vater weint um seinen Sohn, der nach einem Verkehrsunfall in einem Krankenhaus im Sterben liegt. Der Fahrer beging Unfallflucht.

Nun erfährt der Vater per Telefonanruf, dass sein Nachbar der Übeltäter war.

Die Ortswahl für die Übermittlung der Nachricht könnte sein: Ein Krankenhaus, das Bett des Kindes. Eine Polizeistation, wo die Daten gerade aufgenommen werden. Oder das Büro des Vaters.

Ein guter Autor  würde sich etwa folgendes einfallen lassen:

Der Vater erfährt, dass sein Nachbar der Fahrerflüchtige war –  die Kamera nimmt den Vater am Fenster seiner Wohnung über den Rücken mit Blick in den Nachbarsgarten auf. Der Vater sieht die spielenden Kinder des Nachbarn, während sein eigener Junge im Sterben liegt. Der Zuschauer assoziiert genau was in dem Mann vorgehen mag.

Ein weiterer, wertvoller Aspekt außer einer gut gewählten Charakteristika des Ortes wird hier deutlich: Indem der Vater von hinten aufgenommen ist, wird der Gefühlsausdruck im Gesicht des Mannes auf den Ort übertragen. Dadurch wird eine große Last vom Schauspieler genommen.

Ein Beispiel exzellenter Dramaturgie des Ortes und des Bildes.

 

Bild- und Tondramaturgie

Aus der Dichtkunst lässt sich ein sehr schönes Beispiel einfügen, wie Poesie als filmgerechte Darstellung ohne Änderung übernommen werden könnte. Hier die dritte Strophe aus einem Gedicht von Hugo von Hofmannsthal - Die Beiden -

                                   

                                    Jedoch wenn er aus ihrer Hand

                                    den leichten Becher nehmen sollte

                                    da war es beiden all zu schwer

                                    denn beide bebten sie so sehr

                                    dass keine Hand die andere fand

                                    und dunkler Wein am Boden rollte

 

Träger des Geschehens ist nicht der gewöhnliche Dialog - Ich liebe Dich -, die Kraft des Geschehens kommt hier aus dem Gehabe der Hände. Im Umfeld der Szene könnten sich noch  andere Personen befinden, denen das Paar ihre Zuneigung verheimlichen wollte. Sie vermeiden den gegenseitigen Blick, doch das Gehabe der Hände verrät die Zuneigung.

Auch hier wird die Last der Darsteller von der Mimik auf die Hände übertragen.

 

Im Film - Nur ein Baum - gibt es eine beispielhafte Szene mit der Maus: Die Feldmaus huscht um das Wurzelwerk des Baumes, während der Sprecher von der Gefahr eines herabstürzenden Greifvogels berichtet.

Die Szene ist mit dem Pfeifen eines Bussards unterlegt. Hier kommt der dramatische Effekt nicht vom Bild, sondern vom Ton. Hier wird die Tonuntermalung sichtbar gemacht.

Noch ein Beispiel. Im Liedtext von Reinhard Mey - Über den Wolken - wird ein Augenblick von Fernweh auf dem Gelände eines Flughafens besungen, der filmisches Potential in sich hat:

 

                                    In den Pfützen schwimmt Benzin

                                    Schimmernd wie ein Regenbogen

                                    Wolken spiegeln sich darin

                                    Ich wär´gerne mitgeflogen

 

Diese Wahl der Einstellung, unterlegt mit dem Startgeräusch einer Maschine, denn der Regenbogenschimmer eines Benzintropfens stellt zur Maschine die Verbindung her, zielt auf die bildkonforme Umwandlung eines Gefühls.

 

Die Zeit

Im Film spielt Gegenwart und Zukunft die wichtigere Rolle, während man sich für die Exposition der Vergangenheit der Rückblende bedient.

Die Gegenwart spielt in den einzelnen Szenen, es ist auch die reale Zeit die hier abläuft. Jede Handlung, die in der Gegenwart abläuft, ist auf die Zukunft ausgerichtet.

 

Wird eine Geschichte plausibel erzählt, so hat der Zuschauer keine Probleme mit Zeitsprüngen.

Zu Hilfe nimmt man sich dabei die Bausteine - Exposition der Zeit - oder Assoziierung der Zeit.

Wenn Herr Kühnl in seinem Film - Nur ein Baum - das Blattwerk von der Frühlingsblüte in sattes Grün übergehen lässt, so weiß der Zuschauer, dass gut zwei Monate vergangen sind.

Lässt Klaus Bichlmeier in seinem Film - Der Bierkrieg - die alte Dame von ihren Erlebnissen als Mädchen erzählen, so assoziiert der Zuschauer, dass die Ereignisse sich in der zweiten Dekade des 20. Jahrhunderts abgespielt haben müssen.

 

Mit dem Faktor – Zeit - lassen sich für den Film interessante Effekte erzielen:

Wenn beispielsweise ein Bote eine wichtige Nachricht zu erbringen hat, so wird er dies nicht vormittags zur Kaffeezeit tun, sondern er wird den Firmenchef nachts aus dem Bett läuten.

Die Gestapo klopft nicht Sonntags Nachmittag an die Türe der - Comedien Harmonists - sondern erscheint im Morgengrauen, wobei hier der Begriff - Grauen - bereits verbal untergebracht ist.

 

Ursache, Motiv, Absicht, Konflikt, Ziel

Bei Handlungen von Objekten sprechen wir von Ursachen, bei Handlungen von Menschen von Motiven.

Ein Handlungsmotiv führt zu einer Handlungsabsicht, respektive im Film zur Ausführung dieser Absicht.

Das Motiv kommt also stets vor der Absicht und die Absicht kommt vor dem Ziel.  Wobei im absichtlichen Handeln noch offen ist, ob das Ziel erreicht wird oder die Erreichung des Ziels vereitelt wird.

 

Drei Beispiele:

Eine Linde hat die Absicht im Frühjahr zu blühen, Ursache dafür sind die im Boden verfügbaren Wasserreserven und Mineralien. Ziel ist die Fortpflanzung des Baumes.

 

Eine Dreiergruppe hat die Absicht, den Coal River in Canada von seiner Quelle bis zur Mündung in den Liard River zu befahren. Motiv ist das Abenteuer in einer unberührten Natur fernab der Zivilisation. Ziel ist das Erreichen des Alaska Highways am Liard River.

Trifft die Absicht auf Schwierigkeiten, wird ein Konflikt ausgelöst - dieser Auslösemechanismus ist die wichtigste Funktion der Absicht.

 

Die Absicht ist also der einzige Konfliktauslöser und das einzige Element, das in die Zukunft führt. Wichtig für die  Dramaturgie dabei ist, dass die Absicht von Personen auf dasselbe Ziel ausgerichtet ist. Nur so entsteht Handlung, Konflikt, Auseinandersetzung.

Häufig ist das Ziel verschwommen, nicht klar definiert und der Autor mag sich verzweifelt fragen, weshalb für seine Figuren einfach keine dramatische Konstellation entstehen kann?

Motiv, Absicht und Ziel müssen in ihrer Intensität zu einander stehen. Wenn beispielsweise in Klaus Bichlmeiers - Der Bierkrieg - die Burschen in der niederbayerischen Ortschaft Dorfen der Willkür von Brauereien und Obrigkeit ein Ende bereiten wollen, dann ist es wenig effektiv, wenn sie versuchen mit einer Lichterkette ihr Ziel zu erreichen. Im Film werden einige Wirtshäuser abgefackelt.

 

Dergestalt muss auch der Konflikt in seiner Intensität dem der Absicht entsprechen.

Im - Coal River - trifft die Dreiergruppe auf heftiges Wildwasser, das in der Flussbeschreibung nicht vorkommt. Gäbe es deswegen einen Hubschraubereinsatz, entspräche dies einer Teilabsicht, die in ihrer Intensität stärker wäre als die Zielsetzung der Hauptabsicht. An dieser Stelle müsste dann Ende sein, denn für das eigentliche Ziel, den Alaska Highway über den Verlauf des Flusses zu erreichen, interessierte sich nun keiner mehr. Oder der Hubschraubereinsatz käme unmittelbar vor dem Erreichen des angekündigten Zieles.

 

Haupt- und Teilabsichten

Sie werden jetzt fragen: Nun gut, jetzt habe ich ein Motiv, eine Absicht und ein Ziel - was aber mache ich dazwischen?

Einigen wir uns darauf, dass wir die zuvor erwähnte Absicht Hauptabsicht nennen.

 

Die Hauptabsicht ist unter vielen Absichten diejenige, von der die Geschichte erzählen will, sie ist auf den Inhalt ausgerichtet und deshalb eine der wichtigsten dramatischen Faktoren der Form. Damit ist strikt vorgegeben, was ein Film erzählen will. Deshalb nur eine Hauptabsicht.

Eine Bergsteigergruppe, die beabsichtigt den Mt. Everest zu besteigen, kann nicht nebenbei auf den K2 oder den Nanga Parbat wollen.

Also: Wenn wir die Hauptabsicht verwirklichen wollen, benötigen wir eine Reihe untergeordneter Teilabsichten.

Die Bergsteigergruppe landet in Katmandu, Hauptabsicht ist der Mt. Everest, Teilabsichten sind zunächst der Khumbugletscher, dann Lager 1, 2 und 3, bis das Ziel, der Mt. Everest erreicht ist.

Bei der Teilabsicht ist es wie bei der Hauptabsicht, das Ziel der Teilabsicht kann erreicht oder vereitelt werden.

Selbstverständlich hat jede Teilabsicht auch ihr Motiv. Das Motiv, das der Teilabsicht vorausgeht, ist stets schwächer als das Hauptmotiv der Geschichte.

Haben wir uns erst mal für eine Hauptabsicht entschieden, müssen alle anderen Teilabsichten unter dem Gesichtspunkt ausgewählt werden, ob sie die Hauptabsicht beim Erreichen des Ziels unterstützen können. Ist dies der Fall, erhalten sie den Status von Teilabsichten und Hilfszielen. Ist dies nicht der Fall, handelt es sich um Hauptabsichten und Hauptziele, die nicht verwendet werden dürfen.

 

Spannung ist gelenkte Phantasie

Misslingt ein Film in irgendeiner Form, so wird dies meist auf fehlende Spannung zurückgeführt. Mangelt es an durchdachtem, dramatischem Aufbau, ist die Geschichte langweilig und der Handlungsablauf konfus. Also lautet der gut gemeinte Ratschlag: - es fehlt noch ein Schuss Spannung -.

Spannung ist nur ein sekundärer Effekt, der mit Hilfe anderer dramatischer Elemente erzielt wird.

Deshalb zählt Spannung nicht zu den eigentlichen Erzählelementen, sondern ist eine Reaktion des Zuschauers auf das Erzählte.

Wird behauptet eine Geschichte sei nicht spannend, so bedeutet dies, dass kein Gefühl der Spannung aufkommt.

Grundlage der Spannung sind Absicht und Ziel. Beim Zuschauer müssen Zweifel entstehen ob das beabsichtigte Ziel auch erreicht wird. Die Absicht muss auf Schwierigkeiten stoßen, erst dann entsteht Spannung.

 

Es werden erstaunlich viele Wege beschritten, doch es gibt nur diesen einen:

 

Spannung entsteht, wenn der Zuschauer weiß, dass möglicherweise das beabsichtigte Ziel vereitelt wird, er darf nur nicht wissen wie es vereitelt wird. Ich muss deshalb dem Zuschauer zum geeigneten Zeitpunkt die Information geben, damit er diesen Umstand antizipieren kann.

Dennoch gilt – wie bei Motiv, Absicht und Ziel – das Kräfteverhältnis muss ausgewogen sein. Die Intensität die Absicht zu vereiteln, darf nicht größer sein, als die Intensität das Ziel zu erreichen. Auf diese Weise entsteht Spannung wie zwischen den beiden Polen Plus und Minus.

 

Die Vorwärtsbewegung

Der Film hat Längen – ist ein oft zu hörendes Urteil. Mit Recht legen deshalb Autoren großen Wert auf die Vorwärtsbewegung. Die Vorwärtsbewegung ist ein Phänomen, das mit der Entdeckung der Filmform entstanden ist.

Einige Filmemacher versuchen das Filmtempo durch Kürzen am Schneidetisch zu lösen, oft leidet nur die Verständlichkeit der Handlung darunter.

Nicht das Bild oder die Szene bewegt sich langsam, sondern das Denken und Empfinden der Zuschauer bewegt sich schneller als das der Erzählung.

Ein Beispiel:

Die Wege in einem Park sind schön rechtwinklig vom Gartenbauarchitekten angelegt. Und was machen Spaziergänger und Radfahrer? – Sie kürzen ab!

Dabei entstehen die 45° Trampelpfade für schnellere Vorwärtsbewegung.

Die 45°-Denke des Zuschauers eilt der rechtwinkeligen Erzählung des Filmemachers voraus. Der Geist des Zuschauers setzt sich also hin und wartet, bis ihn die Handlung wieder eingeholt hat.

Der Zuschauer antizipiert den Fortlauf der Handlung sowohl vom Inhalt her, als auch vom Rhythmus der Zeit beeinflusst, an den er sich entsprechend der vorausgegangenen Szenen gewohnt hat.

Eine Behinderung der Vorwärtsbewegung vom Inhalt her ist der Fall, wenn der Zuschauer durch Antizipation oder entsprechende Information eine Szenenfolge erwartet, der Autor jedoch eine andere Szene präsentiert, die aus einer anderen Erzählebene stammt.

Beispielsweise, wenn in - Nur ein Baum - plötzlich der Brennwert von Buchenholz für Holzöfen aus der Perspektive eines Holzhändlers zum Gegenstand der Erzählung werden würde.

 

Verbindende Elemente

Die Form des Films ist keine ununterbrochene Einheit, sie ist vielmehr eine Ansammlung von einzelnen Blöcken, die sich jeweils aus Szenen und Einstellungen zusammensetzen.

Dieses Gesamtgebilde neigt nun dazu, in die einzelnen Blöcke zu zerfallen, so dass Brüche in der Kontinuität der Geschichte entstehen.

 

Um diese Bruchstellen zu überdecken, muss nach entsprechenden Verbindungselementen in der Geschichte gesucht werden. Schlagen diese Elemente eine Brücke über die aus technischen Gründen unvermeidlichen Bruchstellen, so ist die gewünschte Verbindung hergestellt.

Hierzu gibt es folgende Empfehlung:

Vergleichen wir das Hauptziel unserer Geschichte mit einem starken Magneten.

Um zu verhindern, dass die Anziehungskraft durch die zunächst große Entfernung der Hauptabsicht geschwächt wird, können wir, um die Aufmerksamkeit voranzutreiben, kleinere Magnete entlang der Wegstrecke aufstellen.

Diese kleineren Magnete entlang der Wegstrecke sind unsere Hilfsziele. Da es sich um Ziele handelt, können sie vom Zuschauer antizipiert werden und sobald sie antizipiert sind, bewirken sie eine Vorwärtsbewegung. Diese Hilfsziele unterstützen die Vorwärtsbewegung solange, bis das Hauptziel schließlich stark genug ist und den Zuschauer alleine für sich gewinnen kann.

Taucht hingegen über längere Zeit kein Hilfsziel auf, erlahmt die Vorwärtsbewegung. Grundlegendes Prinzip ist also, dass die Antizipation eines Hilfsziels die Vorwärtsbewegung bewirkt und nicht etwa schneller Schnitt, lebendige Dialoge, pfiffige Kommentare, oder gar aufregende Musik etc..

 

Zwei Beispiele:

Im Film - Nur ein Baum -, bestehen die Hilfsziele aus den 4 Jahreszeiten, die in gleichmäßigen Zeitabfolgen erreicht werden. Ein Hauptziel gibt es in diesem Film nicht, denn es handelt sich um eine deskriptive Geschichte und nicht um eine dramatische, bei der ein Konflikt als Störung der Handlung vorausgesetzt wird.

 

Die Filme – Der Bierkrieg und Coal River – bestehen aus sämtlichen, zuvor beschriebenen Faktoren, nachfolgend eine Auswahl zum Beispiel Coal River:

 

 

Motiv:             Das Abenteuer in einer unberührten Natur, fern der Zivilisation

Hauptabsicht:  Den Coal River in Canada von seiner Quelle bis zur Mündung in den Liard River zu befahren.

Ziel:                Erreichen des Alaska Highways am Liard River.

Konflikt:          Überraschende Konfrontation mit Wildwasserstrecken, mangels exakter Flussbeschreibung oder die natürliche Veränderung des Flussbettes.

Hilfsziele:        Erlebnisse auf dem Weg – das Überleben in wilder Natur - Überraschung durch geologische Besonderheiten dieser außergewöhnlichen Landschaft.

Teilabsicht:      Erreichen der Hilfsziele

                      

Sowohl die Hauptabsicht als auch die Teilabsichten werden zwar nicht vereitelt, dennoch auf eine harte Probe gestellt. Der Film entwickelt sich dergestalt, dass der Zuschauer entsprechend der Szenenabfolge und vorausgehender Informationen antizipiert, dass sich das Abenteuer auf dem Fluss anders entwickelt als zu Beginn vorgesehen, er weiß nur noch nicht wie. Die dramaturgischen Bausteine wurden hier geschickt platziert, auf diese Weise entsteht Anteilnahme - oder eben Spannung.  

 

Musik im Film

Neben der dramaturgischen Wirkung des O-Tones, wie bereits beschrieben, ist Musik ausschließlich Emotionsträger. Musik ist generell bei der Herstellung eines Filmes nicht mit berücksichtigt, kommt also später als Aufguss mit hinzu. Deshalb ist es auch nicht möglich, dramaturgische Fehler im Ablauf der Geschichte später mit geeigneter Musik auszugleichen. Allerdings lässt sich der Eindruck in Szenenabläufen mit Musik intensivieren, oder die Aussage verstärken, wenn das Bild zu wenig davon hergibt. Die Musikpalette ist reichhaltig bestückt, schon deshalb muss hier die Auswahl besonders sorgfältig getroffen werden.

 

Symbolik

Eine Geschichte in Bildern erhält zusätzliche Kraft durch eingebaute Symbole.

Kultur, Eleganz, Souveränität, Macht, Neigungen - fast alle Lebensbereiche können in ihrer Wirkung durch Symbole verstärkt werden.

Die alte Dame in Klaus Bichlmeiers - Der Bierkrieg - ist nicht nur Zeitzeugin, sondern auch ein Symbol an Wahrhaftigkeit, Bodenständigkeit, noch ausgestattet mit jener Eleganz der frühen Jahre. 

Dabei sind Symbole nicht aufdringlich, man darf über Symbolik nicht stolpern wie beispielsweise in russischen Filmen der Zwanziger (Sergej Eisenstein): - Treiben von Rindern in den Schlachthof, überblendet auf Arbeiter in eine Fabrik drängend.

Gute Symbolik wirkt wie ein wahrnehmbares Leuchtfeuer am Horizont. Es gibt kein Archiv dafür, jeder Filmer muss sich seine Symbole selbst erfinden.

 

Die eigene Art

Eine Geschichte wirkt wahrhaftiger, wenn sie durch die eigene Art des Autors persönlicher wird, wenn sein eigener Standpunkt, gleich der Symbolik, als unaufdringliches Flackern den Horizont erhellt. Es gibt eine Reihe von Autoren im OFC, die keine Probleme damit haben, mit unaufdringlicher Präsenz der eigenen Art, die Geschichte gehaltvoller zu machen.

Freilich gibt es eine Handvoll großer Schauspieler, die als Regisseure noch hervorragender sind, die durch starke Präsenz ihrer Persönlichkeit den gedrehten Filmen Unsterblichkeit verliehen haben. Ich denke da an Robert Redford und Clint Eastwood und die unvergesslichen Filme wie Milagro - der Krieg im Bohnenfeld und Gran Torino.

Die Welt aus behüteter Distanz betrachtet ist langweilig und wenig ergiebig.

Besser also ist:  mittendrin als nur dabei!

Die Ausnahme: Autoren, die für Fernsehanstalten arbeiten, müssen sich in punkto

- eigene Art - zurückhalten - sie dürfen nicht, denn nicht der eigene Standpunkt ist gefragt, sondern 100% Neutralität als Voraussetzung damit das Werk abgenommen wird. Wer kennt sie nicht, die ständigen Interviews in einer Story, anstelle des eigenen Standpunktes, das seichte Abgleiten in verfilmte Sprechblasen.  

 

Wer beschäftigt sich mit Dramaturgie?

Jene brauchen sich nicht mit Dramaturgie zu beschäftigen, die das Handwerk aus dem Bauch heraus beherrschen, denen Dramaturgie zur zweiten Natur geworden ist – solche Filmemacher sind genial und äußerst selten.

Selbst Filmgrößen wie Billy Wilder und John Husten haben Schubladenproduktionen abgeliefert. 

Jene beschäftigen sich nicht mit Dramaturgie, die Probleme bezüglich des Verstehens der Einfachheit halber auf den Zuschauer abladen und ihrem Publikum mangelnden Intellekt vorwerfen.

Noch einmal für alle, die sich intensiver als bisher mit Dramaturgie beschäftigen wollen: Über die dramaturgischen Faktoren kann man sich Kenntnisse verschaffen - wie die Faktoren jedoch für die eigene Geschichte gehandhabt werden, dafür gibt es kein Rezept, dies ist eine Kombination, die sich jeder Autor für jede seiner Geschichten immer wieder neu ausdenken muss.

Die Bausteine der Dramaturgie sind wie eine Tonleiter, auf der für jede Geschichte anders gespielt wird.

Und noch etwas: Film ist nicht einfache Illustration von Vorgängen, sondern das Geschehen dringt ausschließlich aus dem Sichtbarwerdenden. Ja – das Sinngebende der Bilder ist es, das einen Film ausmacht – es muss nichts zu tun haben mit Wahrscheinlichkeit oder gar Wirklichkeitstreue.

 

Johann Weber, Tutzing im April 2014

 

 

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Literaturhinweis:

Eugen Vale        - Die Kunst des Drehbuchschreibens für Film und Fernsehen -

Gustav Künstler - Der Film als Erlebnis -

Rudolf Arnheim  - Film als Kunst -

 

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Dieses Manuskript ist am 1.03.2015 in der aktuellen Fassung erschienen.

Filmkritik

Bewertung der Inhalte

28.02.2014

 

Inhalt und Form

Inhalt: Was ist der dramatische Sinn? Worum geht die Geschichte?

Form: Was ist die dramatische Konstellation, welche Umstände sind mit der Handlung verbunden.

Gestaltung der Form mit Hilfe der Technik kann sein: Aussergewöhnlicher Schnitt, aufregende Atmo oder Musik, übertriebene Tonaussteuerung, Farbkorrektur des Bildes.

Ist gestaltende Technik als Form nicht erkennbar, so handelt es sich handwerkliche Fehler, die nicht spezifisch, sondern pauschal mit Abstrichen  zu bewerten sind – denn: Von einem Werk auf Festivalniveau darf man erwarten, dass der Autor sein Handwerk beherrscht. Es kann nicht Aufgabe der Jury sein, neben der Story, über die Qualität von Schnitt, und Ton etc. zu befinden.

 

Der Anfang

Sind mit den ersten Szenen Licht, Stimmung und Stoffkreis festgelegt? Ist der Zuschauer baldmöglichst im Bilde wohin die Reise geht? Lassen die ersten Szenen der Geschichte bereits ihre Kräfte spielen, um sich dann auf dem vorgezeichneten Weg weiter zu entwickeln?

Ein Filmtitel ist noch keine Inhaltsinformation. Was sich abspielt soll schon in den ersten Szenen anklingen oder eleganter, Streuen von Information durch Assoziation.

 

Die Exposition

Streut der Autor grundsätzliche Informationen über Umstände, die mit der Handlung verbunden sind?

 

Die Szene

Die erzählten Ereignisse sind in den Szenen selbst enthalten, die nicht erzählten finden dazwischen statt.

Die nicht erzählten Ereignisse sind das Salz in der Geschichte, denn sie beflügeln die Phantasie des Zuschauers. Gelingt es dem Autor durch gelenkte Phantasie oder Schlussfolgerung eine Verbindung der erzählten zu den nicht erzählten Ereignissen herzustellen?

 

Antizipation

Gelingt es dem Autor Informationen zu streuen, die den Zuschauer durch Antizipation befähigen, bestimmte Ereignisse vorherzusehen?

 

Charakterisierung

Fast alle Geschichten erzählen von Menschen und deren Handeln. Kommt die Charakterisierung eines Menschen durch dessen Handeln zum Ausdruck? Oder wählt der Autor für die Streuung wichtiger Informationen Menschen oder Gegenstände aus, die sozusagen das Gesagte versinnbildlichen?

Steht die Charakterisierung des gewählten Ortes in Bezug zu den Ereignissen, oder steht sie im Widerspruch zum Geschehen?

 

Bild- und Tondramaturgie

Wurde Charakterisierung durch geschickten Einsatz von Musik oder O-Ton erreicht?

 

 

Die Zeit

Ist die Geschichte plausibel erzählt, so dass der Zuschauer kein Problem mit Zeitsprüngen hat? Werden Zeitsprünge durch Exposition der Zeit (Frühlingsgrün) oder Assoziierung der Zeit überwunden?

 

Ursache, Motiv, Absicht, Konflikt, Ziel

Bei Handlung von Objekten gehen Ursachen voraus, bei Handlung von Menschen sind es Motive. Ist die Handlungsachse vom Autor dergestalt definiert, dass die genannten Parameter in sich und in ihrer Intensität zueinander passen?  

 

Haupt- und Teilabsichten

Wer eine Hauptabsicht erreichen oder vereiteln will, braucht untergeordnete Teilabsichten. Gibt es im Film Teilabsichten, welche die Hauptabsicht beeinflussen?

 

Spannung

Erfährt der Zuschauer, dass das angestrebte Ziel möglicherweise vereitelt wird? Gibt es zum geeigneten Zeitpunkt die Information, dass er diesen Umstand antizipieren kann?

 

Die Vorwärtsbewegung

Geht die Denke des Zuschauers konform mit der Handlung? Oder eilt seine Denke durch verlangsamte Vorwärtsbewegung der Handlung voraus? Kann der Zuschauer durch Information oder Antizipation eine bestimmte Szenenfolge erwarten und trifft sie dann auch ein? Gibt es Hilfsziele, die der Zuschauer antizipieren kann und damit eine Vorwärtsbewegung seiner Denke auslösen?

 

Allegorie, Metapher, Symbolik

Erhält die Geschichte Kraft durch eingebaute Symbole? Werden dargestellte Eigenschaften wie Kultur, Eleganz, Souveränität, Macht oder Neigungen durch aussagekräftige Symbole unterstützt?

 

Die eigene Art

Brilliert der Streifen zusätzlich durch die erkennbar, eigene Art des Autors? Oder wird eher der Versuch sichtbar, den Film nach den bekannten Kriterien einer Fernsehanstalt zu gestalten?

 

 

Johann Weber, Tutzing 28.02.2014

Johann Weber: Filmdramaturgie - Bausteine und Wirkung
Ein Essay von Johann Weber
Vortrag im OFC am 10.07.2001, erweitert im Dez. 2013
Eine Geschichte erzählt sich selbst
Filmdramaturgie.pdf
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Er kommt nicht mehr.

 

Wir trauern um unser Mitglied Dr. Dietrich Reister, der am 23. Oktober 2015 im Alter von 81 Jahren für uns unerwartet verstorben ist, ... unfassbar, schmerzlich, traurig. Wir haben viele schöne und interessante Stunden zusammen verbracht.

10 Jahre lang verbanden uns gemeinsame Bestrebungen und unsere Wege kreuzten sich häufig, wenn es um Filme und Filmen ging. Wir werden ihn so schnell nicht vergessen, in seinen Filmen lebt er für uns fort.

 

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