Rolf Rachor                     Dr.Klaus Dandl                      Dieter Meyer                                     

  (Vorsitzender)                              (Schriftführer)                                (Schatzmeister)                             

 

 

 

 

 

Anlage: Neufassung der Satzung

 

Der schnellste Weg zum richtigen Drehort !
Aufnahmeantrag_49.pdf
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Satzung Ottobrunner-Filmclub FC e.V.
Satzung.2013.pdf
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Der Vorstand bittet um zahlreiches Erscheinen, damit die Beschlußfähigkeit der Versammlung gewährleistet ist.

 

 

 

Vollmitglieder können die Vorteile des BDFA mit  180 angeschlossenen Film- und Videoclubs nutzen. In Oberbayern und Schwaben sind es  16 Filmclubs, betreut vom BDFA-Bayern (Landesverband Film + Video Bayern)

 

*) Weitere Tagesordnungspunkte können unter "5. Verschiedenes" schriftlich bis zum 24. Januar 18:30 Uhr eingereicht werden.

 

Ablage zur evtl. Wiederverwendung

 

Günter Pickel feiert am 17. Juli 2017 seinen runden Geburtstag. Der Vorstand des Ottobrunner Filmclubs und all seine Film- und Hobbyfreunde  wünschen ihm weiterhin alles Gute. Günter Pickel gehörte einst zur großen Schar  der Super-8 Filmer. Während die meisten von ihnen den Sprung in das digitale Videozeitalter nicht gewagt oder nicht geschafft haben, hat er sich am 1. Sept. 1996 dem Ottobrunner Filmclub angeschlossen und ein halbes Jahr später seinen Film "Impressionen am Gardasee" auf S-VHS Videokassette abgeliefert. Es folgten u.a. "Gibellina", "Jordanien", Jungscharabenteuer", "Die verschwundene Kamera", "Mit Gershwin durch München", "Perspektiven des Alltags",  u.v.a. mehr. 2004 hat er zusammen mit Klaus und Othmar die Doku "Ars Technica" erstellt, 2006 zeigte er seinen Film  "6 Tage in der Türkei". Günter Pickel hat seinen Ruhestand wahrlich verdient, für seine 21 jährige Vereinstreue danken wir ihm, auch seiner Frau Lily, die ihn häufig begleitet.

Rolf Rachor, Clubleiter

Alter bedeutet für Filmemacher kein Hinderniss

Auch wir Hobbyfilmer werden älter und noch besser. Unser langjähriges Clubmitglied, Filmautor und Moderator Klaus Häusler aus Unterhaching feiert heute seinen 80. Geburtstag.

Herlichen Glückwunsch Klaus !

Deine Filmclub Freunde gratulieren Dir zum heutigen Festtag und danken Dir Klaus für 17 Jahre aktiven Einsatz zum Wohl unseres Vereins.  Wir wünschen Dir für die Zukunft alles Gute und weiterhin frohes Schaffen.   gez.: Der Clubvorstand.

Lieber Joseph,

wir gratulieren Dir zu deinem heutigen 80. Geburtstag und wünschen Dir und deiner Familie alles Gute. Bei dieser Gelegenheit wollen wir uns auch für deine zahlreichen schönen Filme der letzten Zeit bedanken. Filme mit denen Du uns mit auf deine Reisen nimmst in die große weite Welt.

"Mach so weiter" rufen  Dir deine Filmclub-Freunde zu !

Barbara Bernauer

Filmamateure zeigen sich von ihrer besten Seite

Filmamateure zeigen was sie können

Organisation + Plakat: Sigi Menzel

Mit "Cinéma-l'après-midi" hat der Landesverband Bayern wieder eine neue Tür  für ein breiteres Publikum geöffnet. In Landsberg wurden ausgewählte prämierte Amateurfilme gezeigt. Die Veranstaltung wurde von Joe Baier, dem bekannten Regisseur moderiert. Für dieses Kurzfilmfestival hat Sigi Menzel (BR) einen Trailer erstellt, eine rasante Collage ausgewählter Szenen aus ausgezeichneten Amateurfilmen, ein sichtbarer  Beweis des hohen Niveaus des heutigen Amateurfilms.   

(siehe Trailer oben)

Das Wunder von Rosenheim

Ein emotionaler Rückblick auf die Deutsche Hallenmeisterschaft im Faustball 2017 in Rosenheim. Der Autor wird über seine Eindrücke rund um diese Veranstaltung erzählen und berichten, wie die Zusammenarbeit mit Medien war.

Michael Gropp, Bad Endorf (5 Min.)

 

Der Ottobrunner Filmclub e.V. hat sich im Lauf von 45 Jahren zu einem der größten Filmclubs in Oberbayern entwickelt. Sein Einzugsbereich erstreckt sich weit über die Grenzen Münchens hinaus. Hobby- und Amateurfilmer aus nah und fern nutzen die zahlreichen Vorteile des Filmclubs für ihre kreative Leidenschaft das Filmemachen. Jährlich produzieren die Mitglieder zusammen ungefähr 40 Filme, was in etwa der durchschnittlichen Mitgliederzahl entspricht. Der Großteil der Filme sind bei Hobbyfilmern seit jeher die Dokumentar- und Reisefilme. Dem Trend zur bewegten Aktivkamera folgend gewinnen neuerdings aber auch Sportfilme immer mehr an Bedeutung. Der Filmclub präsentiert am 4. April wieder einen Querschnitt seiner Filme aus dem Vorjahr. In der Pause und am Ende der Veranstaltung beantworten Filmautoren ihre Fragen zu deren Filme und deren Produktion. Wir wünschen allen Besuchern  einen aufschlussreichen und unterhaltsamen Abend. Filmprojektion Andy Schütt, Neubiberg

Hubert Wenzel aus Neubiberg schloss sich  2012 dem Ottobrunner Filmclub an. Aus gesundheitlichen Gründen war ihm leider eine aktive Teilnahme am Clubleben bald nicht mehr möglich. Zitat:

Zunächst wünsche ich allen Mitgliedern des Filmclubs alles Gute im Neuen Jahr, dem Club interessante Filme und erfolgreiche Arbeit. Leider hat mein Gesundheitszustand sich so verschlechtert,  daß ich kaum Hoffnung habe, noch in Zukunft aktiv an Filmproduktionen teilnehmen zu können. Selbst an den immer interessanten Sitzungen des Clubs kann ich nicht mehr teil- nehmen. Daher bitte ich mit Bedauern mich aus der Mitgliedsliste zu streichen. 

Wir wünschen Hubert alles Gute, vorallem Gesundheit. CL Jan. 2017

 

 

Jürgen Orthmann, ehem. Schriftführer vertritt Klaus Dandl
Jürgen Orthmann, ehem. Schriftführer vertritt Klaus Dandl

5 Jahre im Filmclub

Ich war schon immer ein Hobbyfilmer. Meine Arztpraxis habe ich verkauft und wiedme mich seit seitdem voll meinen Kinder und Enkeln und intensiviere  nun mein Hobby Filmen. Meine vielen  Freunde im Club unterstützen mich dabei tatkräftig. Wenn Du dein Wissen als Hobbyfilmer gerne weitergeben möchtest und noch mehr aus deinem Hobby machen möchtest, dann komm doch einfach mal ins Wolf-Ferrari-Haus zu einem  Filmabend am letzten Dienstag eines Monats, um 19 Uhr, völlig  unverbindlich versteht sich, 12 Monate lang als willkommener Gast .

Werner (OFC-Mitglied seit 2012)

Ältere gehen, jüngere kommen, Ehrenmitglieder bleiben - der Club lebt.

Der Ottobrunner Filmclub dankt Roman Lanz für 44 Jahre aktive OFC Mitgliedschaft

und wünscht allen Filmclubmitgliedern ein gesundes und

erfogreiches neues Jahr 2017

Dr. Dietrich Reister (23.03.1934 - 23.10.2015+)  Feldafing/ Starnberg

Dieter kommt nicht mehr

Dr. Dietrich Reister

Wir trauern um unser Mitglied Dr. Dietrich Reister aus Feldafing, der am 23. Oktober 2015 für uns unerwartet verstorben ist. Dietrich Reister trat 2005 in den Filmclub ein und prägte den Club seitdem durch seine fachliche Kompetenz und durch sein unermüdliches Streben nach Besserem, was er mit vielen Filmen immer wieder unter Beweis stellte. Mit seiner positiven, sympathischen Art war er im Lauf der Jahre allen ans Herz gewachsen. Sein Rat und sein Urteil waren stets gefragt. Bis vor kurzem war Dietrich immer auf Achse, wohl eine Gewohnheit aus seiner früheren beruflichen Tätigkeit bei einer Autofirma. Er war ein gefragter Filmemacher. Mit seinen Baltikum-Film, ein Meisterwerk an historischer Dokumentation ging er auf Tournee. Eine, uns so vertraute Stimme schweigt nun, ein Mensch, den wir alle sehr schätzten, kommt nicht wieder. Was bleibt sind Erinnerungen. Auch wir werden Dietrich schmerzlich vermissen. Unsere aufrichtige Anteilnahme aber gehört seiner Familie.

CINEMA: Vorschau 2017

Sitzplatzreservierung bei der Volkshoschschule "vhs-münchen Süd-ost" . Fragen zur Veranstaltung oder zum Film selbst an den Ottobrunner-Filmclub.

Die Filme beginnen normalerweise um 20 Uhr.

Der Amateurfilmclub veranstaltet ein oder 2  mal im Jahr in Kooperation mit der Volkshochschule München Süd-Ost einen sogenannten CINEMA Abend. Nach dem erfolgreichen Indienfilm 2014 von Claus & Claudia Becker wurde 2015 ein Film über Südamerika, sein  Titel:  "Viva Chile", von Rolf Rachor vorgeführt. 2016 zeigen wir auf vielfachen Wunsch noch eimnmal  den Indienfilm von Claus Becker. Für 2017 ist ein Reisefilm über Alaska geplant. Die Termine werden rechtzeitig im Blog (rechts) bekannt gegeben..

 

 

 

 

 

BDFA Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Christine Wilkerling Walldorf (2016+)

E-Mail: bdfa-report@bdfa.de

Tag Monat Jahr Uhrzeit Veranstaltung Themen Zutritt Raum
26. Jan. 2016 19:00

Mitglieder

Jahreshauptversammlung

 

Vorstandswahl OFC Mitglieder Ratssaal
23. Feb. 2016 19:00

Filmabend

Filme von der Warteliste

Gäste willkommen

Ratssaal
08. März 2016 19:00

 

CLUB-PRÄSENTATION

Die besten Filme

Programm

Öffentlicher

Filmabend

Ratssaal
29. März 2016 19:00 Filmabend <Neue Filme> Gäste willkommen Raum 232
 26. April 2016 19:00 Filmabend <Neue Filme> Gäste willkommen Raum 232
31. Mai 2016 19:00 Filmabend <Neue Filme> Gäste willkommen Raum 232
21. Juni 2016 19:00 Film Abend <Neue Filme> Gäste willkommen Raum 232
26. Juli 2016 19:00 Filmabend <Neue Filme> Gäste willkommen Raum 232
30.  Aug.  2016 19:00 Film Abend <Neue Filme> Gäste willkommen Raum 232
27. Sep. 2016 19:00 Film Abend <Neue Filme> Gäste willkommen Raum 232
25. Okt. 2016 19:00 Film Abend <Neue Filme> Gäste willkommen Raum 232
11. Nov.

2016

20:00

CINEMA ABEND

"Indien Film"

siehe Presse-ankündigung **) Öffentl. Veranstaltung Ratssaal
29 Nov.

2016

19:00

CLUB-WETTBEWERB

Filmabgabe OFC Mitglieder Raum 232
20. Dez.

2016

19:00

CLUB-WETTBEWERB

  OFC Mitglieder Ratssaal
22. Dez. 2016 19:00 Weihnachtsfeier

Dinner mit Life-Musik

OFC Mitglieder und Partner Bistro Luigi
Tag 
Monat 
Jahr 
Uhrzeit 
 Thema
16. Feb. 2016 19:00  Helfer für Club-Präsentation, Team-Klamotten, Panasonic AC90
15. März 2016 19:00  Erfahrungen mit Profi Sprechern, Filme auf dem Laptop schneiden
 12. April 2016 19:00  Urlaubszeit = Reisefilmzeit
10. Mai 2016 17:00

 EDIUS Workshop MultiCam - Farbkorrektur - Green Box (Andreas Stoll)

7. Juni 2016 19:00  Mit der Phantom auf Mauritius   (Erfahrungsbericht  Rudolf Irnstetter)
12. Juli 2016 19:00

 EDIUS Schulungskozept

16.  Aug.  2016 19:00  Was tun, wenn Youtube ein Video sperrt?
13. Sep. 2016 19:00  Fällt aus wegen Bauarbeiten im WFH von 29.Aug.bis 25. Sept.
11. Okt. 2016 19:00  Bauarbeiten wurden noch nicht abgeschlossen.
12. Nov. 2016 10:30  Seminar: Filme machen - konzeptionelle Vorgehensweise
15.  Nov.  2016 19:00  Seminar Resumée + EDIUS Fragen und Antworten (Mod. Andreas Stoll)
13. Dez. 2016 19:00  EDIUS Workshop für Umsteiger und Fortgeschrittene (Mod. Andreas Stoll)
Alle Filme
programm_bergfilm-festival-tegernsee_201
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Achtung!

Der Technikabend am 11. Oktober fällt aus, Nähers unter Termine

Hobbyfilmer

Wir freuen uns über jeden Besucher und jede Besucherin, der bzw. die sich bei uns umsehen möchte, um sich über den Club, seine Aktivitäten, seine Vernetzung und natürlich über seine Mitglieder und Filme ein Bild zu machen. Wir pflegen und fördern das Filmen vom Smartphone bis zur Drohne. Einfach vorbei schau'n und unverbindlich testen, ohne Anmeldung. Wir sind immer am letzten Dienstag eines Monats ab 19:00 Uhr im Wolf-Ferrari-Haus.

.

Alternativ

Seit mein Opa  in Rente ging ist er er im Ottobrunner Filmclub und macht tolle Filme. Ich bin Reiterin und mache Pferde Videos. Das sind natürlich keine richtigen Filme, dafür aber brauche ich nicht viel Zeit, die Postproduction mach ich mit dem iPhone, wenns sein muss gleich im Stall. Jetzt bereite ich mich erst mal auf das Abitur vor und wenn ich danach mehr Zeit habe werde ich mich  etwas intensiver mit der Materie Filmen befassen. Sollte ich dann noch in München wohnen, würde ich mir beim Ottobrunner Filmclub die nötige Unterstützung holen.


Neuer Schriftführer am 26. Januar 2016

Klaus Dandl löst Jürgen Orthmann ab

In der Mitgliederjahresversammlung am 26. Januar 2016 sorgte die Wahl eines Nachfolgers für Jürgen Orthmann für eine gelungene Überraschung. Klaus Dandl hat sich dankenswerterweise bereit erklärt seine Funktion und Aufgaben zu übernehmen.

Wir danken Jürgen für seine langjährige, gewissenhafte Arbeit und wünschen Klaus alles Gute für seinen neuen Job.

 

 

 

Der Weihnachtswunsch

Mein Wunsch fürs neue Jahr

Alle OFC Mitglieder sollten bemüht sein, neue (vorzugsweise jüngere) Hobbyfilmer für den OFC zu werben. Diesen Appell richte ich insbesondere an Mitglieder aus Ottobrunn und aus den Nachbar-gemeinden, denn der Club braucht dringend Vorstands-kandidaten mit einer bereits vorhandenen  Vernetzung zur Gemeinde Ottobrunn. Also fragt eure  Freunde, Kinder und Enkel immer wieder, ob sie nicht Lust haben, sich mit dem Filmen auseinanderzusetzen und sich mit einem der kreativsten und besonders nachhaltigen Hobbies zu beschäftigen. Wir würden sie nach besten Kräften unterstützen. Retten wir also gemeinsam den Ottobrunner Filmclub, er hat's verdient,

euer Clubleiter Rolf Rachor

24.12.2015

Er kommt nicht mehr.

 

Wir trauern um unser Mitglied Dr. Dietrich Reister, der am 23. Oktober 2015 im Alter von 81 Jahren für uns unerwartet verstorben ist, ... unfassbar, schmerzlich, traurig. Wir haben viele schöne und interessante Stunden zusammen verbracht.

10 Jahre lang verbanden uns gemeinsame Bestrebungen und unsere Wege kreuzten sich häufig, wenn es um Filme und Filmen ging. Wir werden ihn so schnell nicht vergessen, in seinen Filmen lebt er für uns fort.

 

In Bayern haben die Sommerferien begonnen. Für manche Eltern und Großeltern bedeutet dies, die Video Ausrüstung aus dem Schrank zu holen und transportsicher im Urlaubsgepäck zu verstauen. Brauche ich den "Henkelmann" ? Reicht nicht die Stady Cam? Meine Digicam mit HD Video Funktion reicht ja eigentlich auch. Meine Enkelin kann mich ja mit ihrem iPhone unterstützen. Bei letzterem aber bitte nur im Querformat! Ich sags dann nochmal bevor wir den ersten Shot machen. Vielleicht aber sollte ich doch lieber die GoPro mitnehmen, schliesslich haben wir doch einen Aktiv Urlaub geplant und genau das möchte ich doch für die zu Hause gebliebenen Freunde und Verwadten festhalten. Wie auch immer, ich werde noch Reservespeicherkarten kaufen, für Full-HD Aufnahmen nehme ich SD mit einer Schreibgeschwindigkeit von mindestens Class 6.

 

Der Ottobrunner Film Club wünscht allen Hobbyfilmern schöne Ferien!

Am Dienstag den 8. März ist es wieder so weit. Der Club der Ottobrunner Amateurfilmer präsentiert im Ratssaal des Wolf-Ferrari-Hauses seine besten  Kurzfilme von 2015. Die Zuschauer übernehmen  dann wieder die Rolle der Jury, die die wirklich besten Filme auswählt, denn - wie heißt es so schön - der beste Film ist noch immer der, der dem Zuschauer am besten gefällt.

*) OFC Mitglieder können die Vorteile und die Verbindungen des BDFA zu 180 angeschlossenen deutschen Film- und Videoclubs nutzen. Über den LFVB sind wir mit 16 Film-und Videoclubs in Oberbayern und Schwaben verbunden. Für Amateurfilmer die nicht über einen Filmclub mit dem BDFA verbunden sind gibt es die Möglichkeit einer  Einzelmitgliedschaft. Ansprechpartner ist Barbara Bernauer (Tel.: 08083– 549 880)

 

 

 

Club Präsentation 2016

 

A- Lokales 

 

(keine Wertung!)

 

Ein Grundanliegen des  Ottobrunner Filmclubs ist die filmtechnische Dokumentation lokaler Ereignisse in Ottobrunn und Nachbargemeinden. Um nur die bekanntesten zu nennen: „Fest der Kulturen“, „100 jähriges Jubiläum der freiwilligen Feuerwehr Ottobrunn“, „Repair-Café“ oder  Der„Flohmarkt“. (Film)

 

„Flohmarkt“ von Waldemar Czauderna aus Grasbrunn (2‘)

 

Die Gemeinde Ottobrunn, unterstützt durch das „Jugendzentrum Einstein“  organisiert jährlich einen Flohmarkt, auf dem der 1. Bürgermeister persönlich gebrauchte Fahrräder, Regenschirme und andere Fundgegenstände versteigert. (Kamera: Rolf Rachor und Waldemar Czauderna)

 

 

„Streetball“ von Waldemar Czauderna aus Grasbrunn (3‘)

 

Das „Jugendzentrum-Einstein“ hat am heißesten Tag des vergangenen Sommers ein Streetballturnier ausgerichtet.14 Mannschaften traten zum Wettkampf an, mit viel Fair-Play und super Stimmung bei größter Hitze auf dem Blauen Platz. Ein Sound-Truck der Firma „Red Bull“ lieferte dazu guten O-Ton.

 

 

„Repair Café“ von Rolf Rachor aus Ottobrunn (12‘)

 

vlnr: Tania Campbell, Christoph Schulz, Miriam Lange (Sprecherin im Film)

 

Lisa Zimmermann, Kulturreferentin der Volkshochschule Süd-Ost ist die Initiatorin des 1. Repair Café in Ottobrunn. In diesem Café kann man nicht nur Dinge von ehrenamtlich tätigen Ingenieuren und Bastlern reparieren lassen, sondern  auch Kaffee trinken und von Fachleuten gute Ratschläge bekommen, um die nächste Reparatur unter Umständen selbst  ausführen zu können. Die Veranstaltung soll helfen Deutschlands Müllberg zu verkleinern!  Wichtiger Hinweis: Das nächste Repair Café der VHS findet am 23. April von 13:30 bis 17:30 statt.

 

 

 

B- Club-Wettbewerb 2015

 

Das Rahmenthema des alljährlichen Club-Wettbewerbs  lautete  2015 „Rückblende“. 8 Autoren nahmen am Wettbewerb teil,  4  äußerst unterschiedliche Filme zeigen wir hier in der Präsentation:

 

„Ein Herbsttag“  von Jürgen Orthmann aus Grünwald (08‘)

 

Der 50. Hochzeitstag wird groß gefeiert. Mit einem Oldtimer Bus begibt sich die Feiergesellschaft  auf Tour. Dabei vergleicht der Autor mit geschickten Parallelmontagen wie man damals vor einem halben Jahrhundert feierte. Diese Rückblende ist für ältere Hobbyfilmer eine Anregungen,  Super 8 Aufnahmen in einem  neuzeitlich-digitalen Video  wieder lebendig werden zu lassen und so alte Erinnerungen vor dem Untergang zu bewahren.

 

 

„Rückblende 2006“ von Klaus Häusler aus Unterhaching (07‘)

 

Hinter dieser Rückblende befindet sich ein kleiner Spielfilm "Das Denkmal". Er erzählt die Abenteuer eines Stadtstreichers auf dem Viktualien-Markt und im Hofgarten von München.

 

 

„Alles erleben“  von Othmar Groß aus Riemerling (02‘)

 

Der Autor ist ein begeisterter Radler. Seit vielen Jahren unternimmt er Radreisen in Europa und USA.

 

Mit dieser 2 Minuten Rückblende gelingt es Othmar Groß die wichtigsten Eindrücke seiner zahlreichen  Reisen dem Zuschauer unterhaltsam zu vermitteln.

 

 

„9:03 AM EDT“ von Dr.Klaus Dandl  aus Oberhaching (03‘)

 

Eine Rückblende ins Jahr 2001. Urlaub in USA. Die Familie steht auf einem Wolkenkratzer in New York und genießt die prächtige Aussicht über Manhattan. Was so friedlich beginnt endet  im Chaos.

 

 

 

C- Sport

 

Sportfilme werden mit Action- oder DigiCams aufgenommen. Die Aufnahmen zu diesem Film wurden  abwechselnd mit einer Gopro und einer Videokamera gemacht.

  

„Transalp“ von Michael Gropp aus Bad Endorf (20‘)

 

Erst Action, dann Satisfaction sagt sich der Autor und macht sich auf den Weg die Alpen  mit dem Montain Bike zu überqueren. Die Tour beginnt am Chiemsee, über den Krimmler Tauernpass und endet am Gardasee. Ein anstrengendes, abenteuerliches Unternehmen, oft ins Ungewisse, authentisch dokumentiert. (2.Preis auf dem LF-Festival 2015 Tegernsee)

 

 

 

D- Reisefilme

 

Reisefilme sind die wichtigste Kategorie der Hobbyfilmer. Seit es Bildaufzeichnungsgeräte gibt sind Urlauber bemüht, ihre Eindrücke aus anderen,  fremden Ländern mit nach Hause nehmen. Der  Hobbyfilmer von heute profitiert vom unaufhaltbaren Fortschritt der digitalen Aufnahme-und Montage-technik. Die folgenden 3 Filme sind Beispiele für gelungene Amateurfilme:

 

 

„86 grad NORD“ von Dr. Werner Zanzinger aus Kirchheim (18‘)

Vor 121 Jahren war es die abenteuerlichste Nordpol Expedition , die man sich vorstellen konnte. Fridtjoff Nansen ließ sich mit einem Schiff im Eis einfrieren. Diese Geschichte und ihr Ausgang wird mit aktuellen und historischen Bildern spannend erzählt. (2.Preis auf dem LF-Festival 2015 in Gmund)

 

„Radtour durch Marokko“ von Othmar Groß aus Riemerling (20‘)

Eine Radtour wie 1001 Nacht. Der Autor ist mit einer Gruppe Radler unterwegs. Es geht durch Wüsten, Oasen und die vier faszinierenden Königsstädte Marrakesch, Rabat, Meknes und Fes, deren Schönheit den Film zu einem einzigen Kunstwerk werden lässt.

 

„Die schönsten Inseln der Welt“ von Dr. Werner Zanzinger aus Kirchheim (14‘)

Der Autor begibt sich auf eine Reise in ein fernes Land.  Dort begibt er sich auf die Suche nach den schönsten Inseln der Welt, gemäß der Beschreibung in seinem Reisführer. Am Ende stellt er fest, dass die Eindrücke, die er auf seiner Suche gesammelt hat, nicht wirklich den Angaben seines Reisführers entsprechen.

 

 

Pausenfilm während der Stimmenauszählung

 

 

„Mit Drohnen filmen“ (Aufnahmen von Thomas Häring, Schnitt: Rolf Rachor) (7‘)

Drohnen erschließen dem Filmer sprichwörtliche neue Perspektiven. Drohnen sind  Multi-Copter mit unterschiedlich vielen Rotoren, mindestens jedoch 3. Am weitesten  verbreitet  sind Quadro-Copter. Die Anzahl der Rotoren  endet derzeit meistens bei „acht“. Solche Octo-Copter haben eine Nutzlast einer Spiegelreflexkamera. Neben der Perspektive punktet die Drohne durch ihre Beweglichkeit  und ihre  Stabilität, die i.d.R. besser  ist als die eines herkömmlichen Stativs.

 

(keine Wertung!)

 

 

 

Filmabende 2015

Tag Monat Jahr Uhrzeit Veranstaltung Themen Bem. Raum
27. Jan. 2015 19:00 Filmabend und Jahreshauptversammlung <Neue Filme>
  Ratssaal
24. Feb. 2015 19:00 Filmabend <Neue Filme>
Gäste willkommen
Raum 232
17. März 2015 19:00 Filmabend <Neue Filme>
Gäste willkommen Raum 232
 14. April 2015 19:00 Prämierte Kurzfilme
8 Filme deutscher Filmamateure
Öffentl. Veranstaltung Ratssaal
19. Mai 2015 19:00 Mit der Drohne filmen:
Testfilme von Thomas Häring Yuneec Q500 Gäste willkommen Raum 232
23. Juni 2015 19:00 Film Abend <Neue Filme>
Gäste willkommen Raum 232
21. Juli 2015 19:00

CLUB-PRÄSENTATION

Die 10  besten Filme

des Vorjahres

siehe Presse-ankündigung **)
Öffentl. Veranstaltung Ratssaal
18.  Aug.  2015 19:00 Film Abend <Neue Filme>
Gäste willkommen Raum 232
15. Sep. 2015 19:00 Film Abend siehe Presse-ankündigung **)
Öffentl. Veranstaltung Ratssaal
20. Okt. 2015 19:00 Film Abend <Neue Filme>
Gäste willkommen Raum 232
17. Nov. 2015 20:00

CINEMA ABEND

"Viva Chile"

siehe Presse-ankündigung **) Öffentl. Veranstaltung Ratssaal
15. Dez. 2015 19:00 CLUB-WETTBEWERB

Wettbewerbsfilme

OFC Raum 232

 

2015 in der Filmwerkstatt*

Tag Monat Jahr Uhrzeit Themen
09. Dez. 2014 19:00 Filmen mit der Systemkamera
10. Feb. 2015 19:00 Mit der Digicam filmen
10. März 2015 19:00 Offene Diskussion über Drohnen
 31. März
2015 19:00 Das Filmmeldeverfahren
05. Mai 2015 19:00 Der OFC auf BDFA Wettbewerben
19. Mai 2015 16:00 EDIUS Workshop
09. Juni 2015 19:00 Demo "Bildstabilisierung" mit Stativen und Kamera Rigs
07. Juli 2015 19:00 Vorbereitung der Club-Präsentation
04.  Aug.  2015 19:00 allgemeine Themen im Biergarten
1. Sep. 2015 19:00 Film-Meldeverfahren im Stresstest
06. Okt. 2015 19:00  Beamertechnologie
03. Nov. 2015 19:00 Richtige Einstellung eines FHD Beamers
1. Dez. 2015 19:00 Checkliste Reisefilm

 

Sigi Menzel ist 2015 bei den Germeringern. Dieses ist geplant für das Wochenende 7./ 8. November und findet an beiden Tagen von 10 - 18 Uhr in der Stadthalle Germering, Landsbergerstr.39 statt.

 

Bernd Burger hat uns herzlich dazu eingeladen, davon ausgehend, dass er nicht alle der max. 12 Plätze belegen kann. Seine E-mail Adresse ist: <bernieall@t-online.de>

 

Vom OFC haben sich angemeldet:

Michael Gropp

 

 

 

 

 

Der Ottobrunner Filmclub dokumentierte das erste Repair Café in Ottobrunn, v.l.n.r. Tania Campbell (Gemeinderätin), Christof Schulz (Leiter der vhs-suedost) und Mirjam Lange (Sekretärin und Sprecherin im Film) bei der Übergabe des Doku Filmes im Wolf-Ferrari-Haus. Hier geht's zum Film und mehr....

Die "Oberhachinger Film- und Fototage" waren früher in der Grundschule Deisenhofen, wegen Umbauarbeiten finden sie  2015 im grossen Bürgersaal "beim Forstner" in der Kybergstr.2 statt, mitten in (82041) Oberhaching.  Stets war diese Kulturveranstaltung ein beliebter Treff für Hobbyfilmer und Amateurfotografen, wobei sich das Gewicht über die Jahre vom statischen zum bewegten Bild verschoben hat. Die "Film-& Fototage" nehmen neben den drei jährlichen "Landesfilmfestivals des Bundesverbands deutscher Filmautoren - Bayern" inzwischen einen festen Platz ein. Sie sind für viele Hobbyfilmern aus dem bayrischen Raum ein begehrtes Forum um die Wirkung ihrer Filme  vor Publikum zu testen. An Stelle einer Beurteilung durch Juroren steht in Oberhaching das Gespräch mit Kollegen und Besuchern im Mittelpunkt, denn wie sagt man: "Ein Film ist immer dann gut, wenn er den Zuschauern gefällt." Gleich mehrere bekannte Autoren, treten am 5./6. März in Oberhaching an, darunter drei Filmemacher vom Ottobrunner Filmclub.

In eigener Sache:

Liebe Filmfreunde,

 

unser Filmclub ist in Oberhaching mit 4 Filmen vertreten. Die Autoren des Ottobrunner-Filmclubs würden sich sicherlich mächtig freuen, wenn ihr sie am Samstag und Sonntag mit kräftigem Applaus aus den Zuschauerreihen belohnen würdet. Ich unterstütze euch dabei.

Euer Clubleiter

Die Prometheus Höhle (Ersetz vou Grönlandfilm, 3.3.2016)

Bekanntlich wurde Prometheus auf dem Berg Kasbeg angekettet und seine Leber diente einem Adler als sich täglich erneuernde Mahlzeit. Weniger bekannt ist seine Höhle, die hier in wechselnder Beleuchtung präsentiert wird.

Allan Watson, Ottobrunn (4 Min.)

 

Wir trauern um unser Mitglied Dr. Dietrich Reister, der am 23. Oktober im Alter von 81 Jahren unerwartet verstorben ist, ... unfassbar, schmerzlich, traurig.

Das kann doch nicht einfach so enden, klagen die Filmfreunde,  das entspricht doch nicht den Regeln der Dramaturgie, wo ist der rote Faden?

Vielleicht gibt es einen unbekannten Regisseur, dessen Drehbuch wir nicht durchblicken.

Hat er Dietrich an einen anderen Drehort  gebracht?

Dietrich war seit 2005 Mitglied des Filmclubs, für ihn kein Abstieg als ehemaliges Vorstandsmitglied, schöpferisch betrachtet eher ein Aufstieg.  Zum klassischen Violinespiel gesellte sich nun auch noch die Filmkunst. 

 

Dietrich war ein edler Mensch, der bei Mitmenschen durch sein Auftreten und sein Wesen stets einen starken Eindruck hinterließ. Mit seiner positiven und überaus sympathischen Art war er im Lauf einiger Jahre bald allen ans Herz gewachsen. Er prägte den Club auch durch seine fachliche Kompetenz und durch sein unermüdliches Streben nach Besserem.

Seine Begeisterung und sein Können hat er mit verschiedenen Filmen immer wieder unter Beweis gestellt. Er war ein Filmemacher dessen Rat und Urteil häufig gefragt waren.

Jürgen der Protokollchef  formulierte das so:

„Dietrich Reister war einer von der "alten Garde", die weniger Wert auf die Technik legten, als auf die Gestaltung.“ Und er fährt fort:

„Mir war seine Art des bedächtigen Schnitts ohne Hektik sehr sympathisch - man konnte in seinen Bildern "mit den Augen spazieren gehen".

 

Dietrich war immer auf Achse, immer vorwärts. Er war auch gerne auf Reisen, weniger als Tourist, vielmehr als Forscher und Berichterstatter. Seine Reisefilme belegen dies. Sein Baltikum-Film, ein Meisterwerk an historischer Dokumentation, wurde öfters angefordert und so ging er auf Tournee, zuletzt ins Hanns-Seidel-Haus. Seinen letzten Film über Teneriffa haben wir ohne ihn angeschaut, er war mit Freunden gerade im Weinviertel.

Am 20. Oktober kam er wieder zum Filmabend nach Ottobrunn, es gab einiges zu sehen, viel zu erzählen, wichtiges zu besprechen und vier Geburtstage nachzufeiern. 

Eine Stimme, die uns so vertraut war schweigt nun --- ein Mensch, den wir so mochten, kommt nicht wieder --- was bleibt sind Erinnerungen.

 

Liebe Frau Juliane Reister, im Namen von Dietrichs Filmfreunden spreche ich Ihnen und Ihrer Familie unsere tiefste Anteilnahme aus.

 

Rolf Rachor

 

Club Präsentation 2015

Dieter Meyer, Schatzmeister des Filmclubs


21.07.2015

"Wir machen Filme selber", das Motto des Ottobrunner Amateur-filmclubs, wurde auch 2015 wieder im Rahmen der Club Präsentation mit 10 Filmen unter Beweis gestellt. Als Gast-Autor durften wir den Ottobrunner Jungfilmer Yannick Rouault begrüßen. Er zeigte seinen Film "Letzter Zug", außer Konkurrenz.

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Ausgewählte prämierte Kurzfilme

Dieter Meyer, Schatzmeister des Filmclubs

Erstmalig präsentierte der Ottobrunner Filmclub eine Auswahl prämierter Filme  von Amateur-filmern aus ganz Deutschland der Öffentlichkeit. Die Zuschauer äußersten sich stark beeindruckt von der hohen Qualität der gezeigten Amateurfilme.

Andreas Stoll wohnt in Pfaffing und arbeitet in Ottobrunn. Er hat unseren Heinz 2014 auf einem Edius Lehrgang  kennen gelernt. Heinz hat ihn auf unseren Filmclub aufmerksam gemacht und ihn zu unseren Treffen eingeladen. Andreas ist seit dem 24. Februar 2015  OFC und BDFA Mitglied.

Wir wünschen Andreas viel Spass und Erfolg beim Filmemachen.

 

 

Liebe Filmfreunde,

die lustigen Gesellen passen scheinbar so gar nicht zu unserem traditionellen Weihnachtsbild, dennoch: Es ist die Freude und die Vielfalt der Menschen, die uns dieses Jahr so faszinierte und uns zu diesem Weihnachtsgruß inspirierte. Freut Euch mit uns auf Weihnachten und auf ein gutes neues Jahr.

Waldemar und Sigrid Czauderna


                   Wir gratulieren Magda Kühnl

Magda Kühnl feiert heute ihren 85. Geburtstag! Magda ist seit 1. Februar 1981  Mitglied im Ottobrunner Filmclub. Der Vorstand wünscht Dir liebe Magda alles Gute, viel Glück und Gesundheit!

5.November 2015


Schau doch einfach mal vorbei!

Wir machen Filme selber  (zurück a.d.Startseite)

Filme machen ist eine äußerst anspruchsvolle Freizeitbe-schäftigung, die den Blick auf das Wesentliche schärft.

Filme bewahren Erinnerungen an schöne Erlebnisse und spannende Ereignisse, sie dokumentieren Interessantes oder erzählen eine schöne, eine spannende oder eine nachdenkliche Geschichte.

Filmmontage ist Handwerk und Kunst zugleich, das Produkt eine Komposition aus Bild und Ton, gestaltet nach filmtechnischen und dramaturgischen Regeln.

Filme mit anderen teilen, in der Familie, im Freundeskreis, mit Kollegen, mit anderen Filmamateuren oder mit fremden Menschen.

Filme präsentieren, z.B. auf Wettbewerben mit Juroren und Zuschauern sprechen um konstruktive Kritik zu erhalten.

Erfahrungsaustausch unter Filmfreunden, Diskussionen im Kreis gleichgesinnter Hobbyfilmer. 

Hilfe und Support, wir helfen Hobbyfilmern, ob jung oder alt gerne weiter, denn wir sind 1972 eine Selbstverpflichtung eingegangen, das Hobby "Filmen" zu fördern.

Fragen ?


Kurzfilmabend in der Stadthalle Germering, Landsbergerstr. 39

Moderation Bernd Burger, Münchener Film- und Videoclub Germering

Termin 1. Dezember
Rückblende

Filmlänge:                     max. 10 Minuten.


 per Kurier oder Post bis zum 1.12.2015  an

 

    Rolf Rachor                            Andreas Schütt   

    Zaunkönigstr. 22       oder         Brunhildenstr. 37

    85521 Ottobrunn                       85579 Neubiberg


Datenträger: USB-Stick, SD Card, DVD, Bluray, DV-Band

Ein passendes Bild zum Film und eine kurze Inhaltsangabe bitte wie immer an <mail@ottobrunner-filmclub.de

 

Ein Kinoabend voller Urlaubserinnerungen, z. B. Teneriffa, die beliebte spanische Ferieninsel im Atlantik zieht jährlich unendlich viele Touristen an, Massentourismus? Dietrich Reister, Hobby-Filmer des Ottobrunner Filmclubs dokumentiert mit seinem Kurzfilm, dass die Insel viel mehr zu bieten hat als die Playa de las Americas. Sawadee in Thailand. Laut Reiseführer befinden sich dort die schönsten Inseln der Welt. Werner Zanzinger, hat das Inselparadies Koh Pipi besucht und seine etwas anderen Eindrücke als erwartet festgehalten. Das Ziel eines jeden Pilgers auf dem Jakobsweg, auch jener, die mit dem Fahrrad unterwegs sind ist in der Regel die Kathedrale von Santiago de Compostela.  Othmar Groß verfilmte seine "Pilgerradlreise" von Sevilla bis zum Cabo Fisterra, dem Ende des Jakobwegs bzw. der Welt, wie man früher glaubte. Alte Burgen, Klöster und Festungen liegen entlang der Strecke, mittelalterliche Brücken verbinden verträumte Dörfer mit  lieblichen Blumenfeldern, knorrigen Olivenhainen und sanften Weinbergen, Elemente die eine mediterrane Urlaubsstimmung erzeugen. Einlass ab 18:30 Uhr, der Eintritt ist frei.



von der Warteliste genommen

Skizzen aus Mexico City

48 Stunden in der Stadt mit über 20 Millionen Einwohnern können nur Blicke auf einige ausgewählte Gebäude gestatten. Beim Filmschnitt musste zwangsläufig auch das Internet herhalten. Besucht wurden der Nationalpalast, die Kathedrale am Zocalo, der Palast der schönen Künste, das Anthropologische Museem, Theotihuacan und Guadelupe. Gleichzeitg soll der Film zeigen wie durch Aufnahmetechnik und Mercalli eine optimale Bildstabili-sierung erzielt werden kann. Heinz Neun, Oberhaching, Länge 13'

Film nicht auf dem TVix, vom Autor am 4.08.15 zurückgezogen.



11. Oktober 2014  

Landesverband Film + Video  Bayern e.V. (LFVB)

BDFA BAYERN

Protokoll der Clubleitertagung in Enkering

                                              

TOP 1

Pünktlich um 14 Uhr begrüßt der 1. Vorsitzende, Reiner Urban, die anwesenden 23 Clubleiter

und Gäste, hierunter besonders den Vizepräsidenten des BDFA, Bernhard Lindner, und den

BFF-Ausrichter Markus Siebler, welche die Ideen der „Querdenkergruppe Wettbewerbe“

vorstellen werden.  

Das Protokoll der CLT 2013 wird einstimmig verabschiedet.

 

TOP 2  Vorschläge für geänderte Wettbewerbsstruktur

2.1  Bericht der Arbeitsgruppe "Querdenker"

Markus Siebler berichtet über die Ergebnisse der Arbeitsgruppe "Querdenker". Sie besteht seit etwas über einem Jahr und hat alles auf den Prüfstand gestellt. Nach den ersten Resultaten wurden es dann 3 Themengruppen. Markus Siebler leitet die Gruppe "Wettbewerbe". Die BFF wurden in Sach- und Themenkategorien unterschieden.

Sachkategorien: Doku, Report, Spielfilm, Fantex, Animation, Videoclip

Themenkategorien: Reise, Natur, Familie, Sport, Lokales

Wesentliche Resultate sind:

-          Reduzierung der Bundesfestivals (BFF) auf drei, nämlich Fiktion, Dokumentation und Report

-          Nominierung für die BFF statt direkter Weitermeldung

-          Nichtöffentliche Abstimmung der Jurys auf den Landesfilmfestivals (LFF)

-          Reduzierung der Medaillen bei den BFF auf 3 bis 7 Medaillen sowie Vergabe von Ehrendiplomen, welche begründet werden müssen

 

Details der Präsentation sind der im Anhang beigefügten Powerpoint-Datei „Querdenker Präsentation“ zu entnehmen.

 

1.2  Diskussion pro und contra

M. Scholz erwartet bei nur 3 BFF-Orten keine Zuschauer-Steigerung gegenüber bisher 8 Orten.                                              B. Lindner: Parallelität von 8 BFF an nur 4 Wochenenden teilt Zuschauer auf.

M. Kochloefl: DAFF sollte Chancen für alle Kategorien bieten, d.h. nach den neuen Vorschlägen könnten Themenfilme eher auf der Strecke bleiben.

 A. Becker, A. Urban und M. Scholz: Unsere Amateur-Stärken könnten untergehen, Gefährdung der Mitgliedschaften, weil die Amateure sich schlecht platziert fühlen. Die Qualität der Filme kann steigen, die „Immer-Guten“ sind dann immer vorn, die Schwächeren fallen raus und kehren den Clubs den Rücken zu.

 A. Fleischmann: Die Schere Jung gegen Alt öffnet sich weiter.

R. Urban: Eine Weitermeldung soll für den Autor bereits ein Höhepunkt sein, auch ohne Medaille.

M. Siebler: Kurzfilmfestivals außerhalb des BDFA haben viele Zuschauer. (Qualität der Filme!)

B. Lindner: Mehr Preise auf „rein regionalen“ Wettbewerben, dafür ein neues Bayerisches Landesfilmfestival, dessen beste Filme dann nominiert werden für die 3 BFF. Ein Auswahlgremium entscheidet dann über die endgültige Meldung zu den BFF.

Im November neues Treffen, Warten auf die 2 anderen Teams, Vorstellung bei den übrigen Landes-verbänden, erste konkrete Schritte in 2016.

 

Zusammenfassend sei gesagt, dass die Diskussion noch keine volle Zustimmung zu den Gedanken der Querdenker ergeben hat und in den Clubs wie auch bei den Querdenkern weitergeführt werden muss.

 

 

TOP 3  Datenformat für Wettbewerbsfilme

Künftig wird die Daten-DVD mit MPEG- oder AVCHD-Dateien als Datenträger festgelegt.

Blue-ray von Casablanca kann Probleme schaffen (Lösungsmöglichkeit über Apple, dann als Datei über Mediaplayer ausgeben).

Adalbert Becker arbeitet an den Meldebogen.

Die Regionsleiter sind verantwortlich für die Verarbeitbarkeit der Dateien.

Die Ausrichter der LFF sind in der Pflicht zu schauen, dass alle Filme gezeigt werden können.

 

TOP 4  Cinéma-l'après-midi in Landsberg/Lech                                                           Termin ist der 8. November 2014,  von 13 bis 15 Uhr und von 16 bis 18Uhr incl. Gesprächszeit. Initiiert von Sigi Menzel, kommentiert von Jo Baier, beide vom Bayerischen Rundfunk. Die Veranstaltung läuft mit BAF-Löwen-Filmen als BDFA-Veranstaltung im Kino von Herrn Gilch. Mit einem Trailer von Sigi Menzel vor den laufenden Kinofilmen wird ab 4 Wochen vorher Werbung gemacht. Ziel: Mit qualitativ hochwertigen Filmen den Bekanntheitsgrad des BDFA Bayern zu erhöhen und damit Eigenwerbung für den Amateurfilm zu betreiben.

 

TOP 5  Organisation des Landesverbandes                                                                5.1  Auftritt des LFVB in der Öffentlichkeit als „BDFA Bayern“                                                          Rechtlich bleibt natürlich der LFVB gegenüber offiziellen Stellen wie Ämtern und Behörden bestehen. Dies gilt sinngemäß auch für die einzelnen Clubs im Außenverhältnis.

5.2  Meldungen an BDFA-Newsletter sowie Film+Video                                                                              Alle Meldungen müssen vorher Reiner Urban vorliegen zur Weiterleitung an Frau Wilkerling.

5.3  Referat Technik                                                                                                                                    Gerhard Farger, Einzelmitglied aus Traunstein, hat sich bereit erklärt, das Referat zu übernehmen.

5.4  Vorstellung der Kandidaten für die Wahl bei der Mitgliederversammlung                                       Alle Personen des Vorstands (mit Ausnahme von Manfred Scholz) sind bereit, zu kandidieren.  Manfred Scholz konnte als mögliche Nachfolgerin Renate Korte gewinnen.

TOP 6  Wettbewerbe                                                                                                     6.1  Jurybesetzung 2015                                                                                                                                      Agi Fleischmann wählt zusammen mit Reiner Urban die Juroren für die BAF 2015 aus.                        Für die Landesfilmfestivals (LFF)  gehen die Einladungen nächste Woche an die Juroren raus.               2 Juroren dürfen vom Veranstalter selbst vorgeschlagen werden.

6.2  Anwendung der LFF-Richtlinien                                                                                                                  Für die Ausrichtung von LFF bestehen Richtlinien, die von Helmut Bosch stammen und von Martin Kochloefl überarbeitet wurden. Ausrichter sollen sich daran orientieren. Die Richtlinien finden sich im Anhang.                                                                                                                                                               Klaus-Dieter Meier, Videoclub Tegernseer Tal e.V., hat seine Juroren für 2015 selbst gewählt, dies dann erst mit Agi Fleischmann abgestimmt. Künftig soll dieses Procedere nicht mehr gebilligt werden.

6.3  Einheitliche Spalteneinteilung der LFF-Programme                                                                                 Zu verwenden ist das Spaltengitter eines Excel-sheets, das als Muster-Datei dem Protokoll beigefügt ist. Die Daten der Filme sind der Datenbank zu entnehmen. Die Blätter sollten nicht geheftet sondern als lose Blätter in das Programm eingelegt werden.

 

TOP 7  BAF 2015                                                                                                             7.1  Status der Vorbereitungen (Manfred Scholz):  Termin 20. - 22. März 2015 in Stein                        Die BAF 2015 wird ausgerichtet vom Film-und Videoclub 88 Nürnberg/Fürth. Sie wird unter das Motto gestellt: „STEINER FILMTAGE“          Beginn wird am Freitag bereits um 17 Uhr sein, der Bürgermeisterempfang am Samstag ca. 12.30 Uhr;  Veröffentlichung im Veranstaltungskalender      der Stadt.  Abendveranstaltung und Übernachtung der Juroren sind gesichert.                         

7.2  BAF-Dokumentation und Urkunden                                                                                                         Urkunden, Flyer und Plakate macht der Club. Für die BAF-Broschüre wird das Logo der Titelseite übernommen, aber ohne das Start/Pause Symbol.

Hinweis: Der Bürgermeister als Schirmherr legt Wert auf die Bezeichnung „Stadt Stein“ unter Weglassen von „bei Nürnberg“.

 

TOP 8  Sonstiges

8.1 Homepage / Aktuelles                                                                                                                            Einträge bleiben max. 3 Monate bestehen, da sie sonst nicht mehr aktuell sind.

 

8.2  BDFA-Archiv: Wegen überwiegender HD-Daten kommt das Umlaufprogramm künftig nicht mehr als DVD sondern auf USB-Stick. Termine: Umlauf 1 -                11.1. bis 30.4. 2015

                                                                          Umlauf 2 -                 4.5. bis 31.7. 2015

                                                                          Umlauf 3 -                 1.9. bis 11.12.2015

                                                                          Umlauf 4 -               ggf. auf Abruf

Termin-Wünsche seitens der Clubs an Peter Schlegel bitte bis 15.11.2015.

 

8.3  LFVB: Das Umlaufprogramm geht künftig nur mehr an die Clubs – nicht mehr an Einzelmitglieder.

 

8.4  BDFA-Finanzen: Die Einnahmen liegen über den Ausgaben, somit bleiben die Beiträge stabil.

 

8.5  BFF-Zuschuss: Der BDFA erhöht den Zuschuss an BFF-Ausrichter von € 900,-- auf € 1.000,--

 

8.6  DAFF 2015: Sie wird in Dortmund durchgeführt.

 

8.7  Info: 2017 wird der BDFA 90 Jahre alt

 

8.8  Die gute Nachricht am Schluss: 2016 wird die BAF vom Amateurfilmclub Straubing unter der Leitung von Karl-Heinz Maier im Kulturzentrum Oberalteich durchgeführt werden.

 

Ende der Sitzung um 18 Uhr.

 

Lauf,  22.  Oktober 2014                                                                                                                                                                                                Eike Wagner,  Schriftführer                                       gez. Reiner Urban, 1. Vorsitzender

Landesverband Film + Video Bayern e.V. (LFVB)

BDFA Bayern

Protokoll der Mitgliederversammlung am 12. Oktober 2014

im „Gasthof Zum Bräu“, Rumburgstr.1a, 85125 Enkering

 

TOP 1 Begrüßung und Vollmachten

Der 1. Vorsitzende des LFVB, Reiner Urban, begrüßt um 9.00 Uhr die insgesamt

19 Anwesenden und dankt allen für ihr Kommen. Er stellt fest, dass die Einladung zur

Jahreshauptversammlung form- und fristgerecht mit dem Einladungsschreiben vom

31.08.2014 erfolgt war.

Folgende Vollmachten liegen vor:

Peter Schlegel: 27 Stimmen von Karl Heinz Maier, Amateurfilmclub Straubing

Reiner Urban: 4 Stimmen von Erwin Winter, Film- u. Fotoclub Falkenstein e.V.

Klaus Fleischmann: 18 Stimmen von Anni Bergauer, Film- und Videoclub Ansbach e.V.

Adalbert Becker: 15 Stimmen von Klaus-Dieter Meier, Videoclub Tegernseer Tal e.V

Adalbert Becker: 13 Stimmen von Uwe Drews, Filmclub Traunstein.

Für die nicht anwesenden Clubs Augsburg (13 Stimmen), Königsbrunn (9), Miesbach(9)

und Rain (13) liegen keine Vollmachten vor.

TOP 2 Genehmigung der Tagesordnung

Sie wird einstimmig angenommen.

TOP 3 Verabschiedung des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2013

Es wird einstimmig genehmigt.

TOP 4 Bericht des 1. Vorsitzenden

Reiner Urban bittet die Anwesenden um eine Gedenkminute für unsere

verstorbenen Filmfreunde und berichtet dann über die Geschehnisse des

vergangenen Jahres.

Der Wortlaut kann im Anhang unter JHV - Bericht des 1. Vorsitzenden nachgelesen

werden.

Abgehandelt werden die Stichpunkte Kommunikation, Clubs, Wettbewerbe, BAF

2014, Projekte, Controlling, Organisation, Jury / Auswahlgremium.

Allen Clubleitern und Regionalleitern spricht Reiner Urban seinen ausdrücklichen

Dank für deren Engagement aus.

TOP 5 Bericht des Schatzmeisters

Manfred Scholz stellt den Jahresabschluss 2013 und den Wirtschaftsplan für 2014

vor. Das Geschäftsjahr 2013 wurde mit einem geringen Verlust von 87,97 €

abgeschlossen. Das Vermögen des LFVB betrug am 31.12. 2013: 16.429,88 €.

Die detaillierten Unterlagen wurden bei der Versammlung den anwesenden

Teilnehmern ausgehändigt und sind ggf. beim Schatzmeister einzusehen.

Aufschlußreich ist seine Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben der Jahre

2011 bis 2013 sowie die Hochrechnung für 2014.

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TOP 6 Bericht der Kassenprüfer

Anni Bergauer und Renate Korte haben am 11.10. 2014 die Kasse und die

Buchführung in allen relevanten Positionen geprüft und bescheinigen die exzellente

Qualität und Transparenz der Rechnungslegung. Somit könne dem Schatzmeister

volle Entlastung erteilt werden. Der Bericht liegt dem Schriftführer in Schriftform vor.

TOP 7 Entlastung des Vorstands

Auf Antrag von Renate Korte entlastet die Mitgliederversammlung den Vorstand

einstimmig.

Reiner Urban spricht dem Schatzmeister, der sein Amt abgibt, den Dank im Namen

der Versammelten aus und überreicht ihm ein kleines "Dankeschön".

TOP 8 Berichte der Referatsleiter

Agi Fleischmann dankt den von ihr ausgewählten Juroren. Ihr wäre aber auch ein

Feedback über deren Tätigkeit willkommen. Für die kommende Wettbewerbssaison

gehen jetzt die Anfragen mit Terminvorgaben und Einladungen an die Juroren raus.

Manfred Scholz berichtet über die Entwicklung der Mitgliederzahlen mit einem

Stand zum 30.9.2014: 16 Clubs mit 274 Mitgliedern und 70 Einzelmitglieder.

Zu beklagen sind 9 Todesfälle. Bei 2 Neuzugängen (Lauf und München) liegen zum

Jahresende Kündigungen von 10 Clubmitgliedern und 1 EZM vor.

Barbara Bernauer betreut 70 Einzelmitglieder, die in Wettbewerben erfolgreich teilgenommen und auch Preise erzielt haben. Das von ihr verwaltete Archiv hat jetzt alle Filme auf Festplatte. Diese können abgerufen werden - auf Wunsch auch als Daten-DVD.

Als WEB-Master verwaltet sie unsere Homepage und regt an, diese ruhig öfter mal

aufzurufen. Ohne Informationen (Text und Bild) hierfür seitens der Clubs geht das

allerdings nur schleppend.

TOP 9 Berichte der Regionsleiter

Peter Schlegel: Keine besonderen Vorkommnisse - aber die erfreuliche

Ankündignug der Ausrichtung der BAF 2016 in Oberalteich durch den Club

Straubing.

Klaus Fleischmann: Die Durchführung des LFF Franken in Bamberg war

erfolgreich. Probleme durch Casablanca-Filme konnten gelöst werden.

Die Fränkischen Filmautoren Lauf werden 2015 das LFF Franken am 7. und 8.

Februar ausrichten.

Sein Antrag, den Zuschuß zu LFF zu erhöhen, wird unter TOP 14 zur Diskussion gestellt.

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Adalbert Becker: Dank an die Ausrichter des LFF Südbayern in Ottobrunn, der BAF

in Rain am Lech und der BFF in Schrobenhausen und Dorfen für Engagement und

Unter-stützung.

Das LFF Südbayern 2015 wird in Gmund vom Videoclub Tegernseer Tal e.V.

ausgerichtet.

In Ebersberg gibt es einen gut besuchten Stammtisch für Einzelmitglieder.

Das BFF Lokales wird vom 1. bis 3. Mai 2015 in Dorfen durch Barbara Bernauer und Adalbert Becker durchgeführt.

TOP 10 Bestimmung des Wahlleiters

Reinhold Pflaum wird vorgeschlagen, einstimmig gewählt. Er nimmt das Amt an.

TOP 11 Wahl des Vorstands und des Beirats

Für die geheime Wahl gibt es folgene Stimmenverteilung:

28 Manfred Scholz (Nürnberg) 18 Klaus Fleischmann (Vollmacht für

Ansbach)

35 Elfriede Kanzler (Lauf) 14 Reinhold Pflaum (Bamberg)

8 Horst Wiesel (Kulmbach) 27 Peter Schlegel (Vollmacht für

Straubing)

26 Annemarie Urban (Landshut) 4 Reiner Urban (Vollmacht für

Falkenstein)

31 Bernd Burger (München) 15 Aldi Becker (Vollmacht für Miesbach)

13 Rolf Rachor (Ottobrunn) 13 Aldi Becker (Vollmacht für Traunstein)

70 Barbara Bernauer (Vollmacht für EZM)

Gesamt: 346 Stimmen, stimmberechtigt 302 Stimmen, 44 Stimmen nicht anwesend

oder vertreten.

Die Wahlergebnisse: JA- Stimmen Enthaltung NEIN-Stimmen

1. Vorsitzender: Reiner Urban 301 1 0

2. Stellvertreter: Agi Fleischmann 302 0 0

3. Schatzmeister: Renate Korte 300 2 0

4. Schriftführer: Eike Wagner 302 0 0

Jurybeauftragte: Agi Fleischmann einstimmig per Akklamation

Webmaster: Barbara Bernauer einstimmig per Akklamation

Technik: Gerhard Farger einstimmig per Akklamation

Alle Gewählten nehmen die Wahl an.

 

TOP 12 Wahl der Regionsleiter

Die Wahl der Regionsleiter erfolgt einstimmig per Akklamation.

Region Niederbayern/Oberpfalz: Peter Schlegel

Region Oberbayern/Schwaben: Aldi Becker

Region Franken: Klaus Fleischmann

Die Gewählten nehmen die Wahl an.

Auf Vorschlag von Reiner Urban wird Manfred Scholz gebeten, eine Chronik des

LFVB auszuarbeiten. Dieser übernimmt die Aufgabe.

 

 

TOP 13 Satzungsändernde Anträge

Es liegen keine Anträge vor.


TOP 14 Verschiedenes

14.1 Auftritt des LFVB in der Öffentlichkeit als "BDFA Bayern"

Im Rahmen eines bundeseinheitlichen Auftretens nennt sich der LFVB in der

Öffentlichkeit künftig "BDFA Bayern". Der Name "Landesverband Film und Video

Bayern" bleibt für den eingetragenen Verein natürlich erhalten und wird gegenüber

Ämtern und Behörden verwendet.

14.2 Meldungen an BDFA-Newsletter und Film+Video

Alle Meldungen müssen vorher mit dem 1. Vorsitzenden abgestimmt werden.

14.3 Archiv:

Herr Krafft schickt künftig das Umlaufprogramm wegen des hohen Anteils von

HD-Filmen als Dateien auf USB-Stick.

14.4 Verbesserungsvorschläge Georg Bock

Er trägt eine Sammlung von Ideen, Änderungs- und Verbesserungsvorschlägen den

LFVB und den BDFA betreffend vor.

Schon während der Versammlung entsteht eine lebhafte Diskussion:

A. Urban: Wegen zahlreicher Überschneidungen mit der Querdenker- Präsentation

sollte erst ein Abgleich erfolgen, dann die Weiterleitung an die Clubs mit

Terminvorgabe für Rückmeldung zu Beiträgen, aktiven / passiven Mitgliedern, Wert

der BDFA-Zeitschrift.

A. Becker: Arbeitsgruppe bilden, alles überdenken und in ausgearbeiteter Form an

den BDFA weiterleiten.

A. Fleischmann: Jugendförderung muß aus rechtlichen Gründen bleiben.

Es wird eine Arbeitsgruppe gebildet: Elfriede Kanzler, Günter Pruner, Anton Wallner,

Leitung Georg Bock. Eine weitere Person wird noch von Ottobrunn benannt.

E. Kanzler: Gedankenaustausch zunächst per e-mail, dann Treffen, möglichst im

Rahmen von Veranstaltungen. M. Siebler sagt seine Unterstützung zu.

14.5 Zuschuss für die LFF (K. Fleischmann)

Er beantragt, den Zuschuß für die LFF von € 2380,-- auf € 2400,-- zu erhöhen und

den daraus resultierenden Betrag je LFF von € 800,-- auszuzahlen. M. Scholz

stimmt dem zu, weil damit Sicherheit für den Ausrichter gegeben ist.

Reiner Urban erhöht den Betrag auf € 2700,-- (je LFF € 900,-- unabhängig von der

Dauer 1 oder 2 Tage) mit der Maßgabe, das LFF bis ca. 20.00 Uhr zu beenden wegen der anschließenden Heimreise von Juroren und Publikum.

Beschluß: Zustimmung bei einer Stimmenthaltung.

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14.6 Sonstiges

A. Urban wünscht einen Zuschuß vom BDFA, da die LFF ja BDFA-Festivals sind.

A. Wallner informiert über den Einsatz von Drohnen: Die aktuellen Bestimmungen

werden auf die Homepage gestellt.

14.7 Termin für die nächste Clubleitertagung und Mitgliederversammlung:

10./11. Oktober 2015 am gleichen Ort zur gleichen Zeit.

Ende der Versammlung um 13 Uhr.

Lauf, den 22. Oktober 2014

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Eike Wagner, Schriftführer gez. Reiner Urban, 1. Vorsitzender

Anlagen:

1. JHV-Präsentation des 1. Vors

2. Organigramm LFVB

3. Querdenker- Präsentation

4. Muster LFF Filmprogramm

5. Checkliste LFF

 

 

 

 

Foto: 21. Landesfilmfestival in Ottobrunn
Johann Weber (Filmemacher und Juror)

 

Filmdramaturgie,

Bausteine und Wirkung

 

 

Ein Essay von Johann Weber

 

Vortrag im OFC am 10.07.2001, erweitert im Dez. 2013 und April 2014

 

Eine Geschichte erzählt sich selbst

Wer zum ersten Mal spricht:  Es war einmal......, der hat eine Auswahl getroffen, der hat aus einer Fülle von Gedanken eine Einzelheit herausgesondert, die ihm mitteilenswerter erschien als alle anderen.

In der Wendung - es war einmal - ist genau der Augenblick festgehalten, da die Wahl getroffen und alles weitere vorbestimmt ist.

Der Erzähler fährt fort:  Es waren einmal brave Leute im Lande, die unter der Willkür der Obrigkeit zu leiden hatten..... Ganze Welten des Möglichen sind damit aus dem Bereich der Geschichte ausgeschlossen. Die Geschichte handelt von Handwerkern und Bauern in einem oberbayerischen Dorf, also kann sie nicht mehr von vermögenden Städtern handeln.

Man hat sich an deren Lebensgrundlage vergriffen....  fährt der Erzähler fort und sofort beschattet sich der Weg der Geschichte mit Ungerechtigkeit und Menschenschicksal, hellt sich wieder auf mit Hoffnung auf Verbesserung der Verhältnisse.

Ein einziger Satz ist gesprochen und schon sind Licht, Stimmung und Stoffkreis der Geschichte festgelegt. Es gibt kein Entrinnen mehr, nur noch ein weiter auf dem vorgezeichneten Weg.

So also steht es mit dem Anfang.

Danach hält der Schöpfer eine Zeit inne, um zu erkennen, in welche Richtung sich die Geschichte bewegt, um zu hören, wie sich die Geschichte selbst weiter erzählt. Denn von einem bestimmten Punkt an erzählt nämlich nicht mehr er oder sie die Geschichte, sondern die Geschichte erzählt sich von selbst.

Sobald einige Fakten festgelegt sind, lassen diese ihre Kräfte spielen. 

 

Dramaturgen im OFC

Jeder in diesem Kreis, der mit Gestaltung von Filmen beschäftigt ist, hat sich spätestens zu dem Zeitpunkt mit Filmdramaturgie auseinander gesetzt, als er mit seinem Resultat nach der Film- oder Videobearbeitung nicht zufrieden war. Manchmal ist dieser Zeitpunkt spät gewählt – aber immerhin:

 Der Film hat Längen, beispielsweise wegen Verliebtsein in das Material.

Die Geschichte läuft nicht flüssig - habe ich einen roten Faden?

Wie reagieren wohl die Zuschauer im Club, wenn ich mir selbst schon nicht sicher bin?

Der Partner meint, dass es irgendwie anders laufen müsste, aber wie wüsste er auch nicht so genau?

Der Partner hat Recht, denn er ist Zuschauer und der Zuschauer hat immer Recht - denn Filme werden ausschließlich für Zuschauer gemacht.

 

Was wird erklärt?

Wir werden zunächst die Begriffe Inhalt und Form klären, denn sie definieren den künstlerischen Schaffensprozess schlechthin.

 Die 6 großen „W“ der Dramaturgie:  Wer – Wo – Was – Wann – Wie – Warum, finden sich dann in den Bausteinen:

  • Szene
  • Antizipation
  • Charakterisierung
  • Ort
  • Bild- und Tondramaturgie
  • Zeit
  • Ursache, Motiv, Absicht, Konflikt, Ziel
  • Haupt- und Teilabsichten
  • Spannung oder gelenkte Phantasie
  • Vorwärtsbewegung
  • Verbindende Einheit
  • Musik im Film
  • Symbolik
  • Die eigene Art

 Die erklärenden Filmbeispiele stammen aus drei Produktionen:

„Nur ein Baum“ von Rudolf Kühnl, OFC

„Der Bierkrieg“ von Klaus Bichlmeier, OFC

„Coal River“ von Johann Weber, OFC

 

Inhalt und Form

Gemeinhin wird mit  Inhalt und Form  das  Was und Wie  eines Werkes bezeichnet. Das kann ein Gemälde, ein Musikstück, ein Photo oder eine Filmgeschichte sein. Mit der Form ist dann gemeint, die Art wie das Gemälde gemalt, ein Musikstück interpretiert, ein Photo aufgenommen, oder eine Filmgeschichte erzählt wird.

 Gefährlich! Der Gegensatz von Was und Wie darf nicht gleichgesetzt werden mit dem Gegensatz von Form und Inhalt.

 Zu klären ist Folgendes:

Inhalt und Form sind zwei Bausteine auf derselben Skala.

Denn einmal kann der Inhalt Form oder die Form Inhalt sein. Es kommt darauf an, von wo aus man die Dinge betrachtet.

Sie werden fragen:  Ist denn das so wichtig?  

Ja – denn ich muss mir erstens Klarheit über den Inhalt schaffen, damit ich zweitens die optimalen Faktoren für dessen Präsentation zusammen tragen kann.

 

Ich will Ihnen ein Beispiel geben:

Der Film von Rudolf Kühnl - Nur ein Baum - ist nach Inhalt und Form wie folgt zu interpretieren:

Inhalt ist der schützenswerte Baum, die Linde, denn sie ist Lebensgrundlage für uns Menschen.

Gestaltende Form ist dann der Lebensprozess des Baumes im Laufe der Jahreszeiten, der noch funktionierende Einklang von Tier- und Pflanzenwelt, dazu die Fülle von Informationen die Herr Kühnl im Jahreslauf des Baumes weitergibt.

Hätte Herr Kühnl einen Film geschaffen, wo sich unter der Linde eine Liebesgeschichte entwickelt, dann wäre der Baum Form und nicht mehr Inhalt. In diesem Fall Faktor zur Romantisierung der Geschichte.

Mit dieser eindeutigen Definition von Inhalt und Form wird der schöpferische Gestaltungsprozess erst sichtbar gemacht.

Ein weiteres Beispiel:

Der Film von Klaus Bichlmeier - Der Bierkrieg - hat zum Inhalt: Der Aufstand und Kampf der Bevölkerung in Sachen Bierpreis im Jahre 1910, gegen die Willkür der Obrigkeit in Bayern.

Form der Geschichte sind unterschiedliche Faktoren, wie die ersten Brauer, das Reinheitsgebot, der Biergarten, das Oktoberfest etc.

Wäre der Inhalt - Das Reinheitsgebot in Bayern -, so würde beispielsweise der Aufstand der Bierkonsumenten zum Faktor  Form  mit dem die Geschichte ihren Wert erhält, gestaltet und erzählt wird.

Verständlich, dass der Aufstand der Biertrinker in diesem Beispiel anders darzustellen wäre, als das in Klaus Bichlmeiers - Der Bierkrieg - der Fall ist.

Wie steht es nun mit dem Inhalt respektive der Form?

Film funktioniert über das Sinngebende seiner Bilder und dafür ist ausschließlich die Form zuständig.

Sagt man: Film ist nur Inhalt, denn er tut nichts anderes als die Wirklichkeit wieder zu geben!

So kommt man sogleich zu der Schlussfolgerung: Film ist nicht Kunst, denn er ist nicht Form!

Durch die vorausgegangene Definition von Inhalt und Form haben wir bewiesen, dass beide auf der Linie eines schöpferischen Gestaltungsprozesses entwickelt werden, dass von der primitivsten Auswahl des Grundthemas bis hinauf zur subtilsten und speziellsten Einzelheit ein Formungsprozess stattfindet.

 

Wer – Wo – Was – Wann – Wie – Warum

 

  1. Wer ist die Hauptfigur? Um wen dreht sich die Geschichte?
  2. Was ist der dramatische Sinn? Worum geht die Geschichte?
  3. Was ist die dramatische Konstellation? Welche Umstände sind mit der Handlung verbunden?

Die drei Punkte mögen für den Anfang eines Drehbuchs maßgebend sein. Bei einer Fülle von dramaturgischen Faktoren, die ineinander greifen, müssen wir zunächst selektieren um zu einem befriedigenden Ergebnis zu kommen.

 

Zu 1.

Wer die Hauptfigur ist, soll zwar nicht vernachlässigt werden, das kann ein Bauer, ein Student, ein Baum oder drei Abenteurer sein – uns interessiert das Handeln der Hauptfigur oder der Hauptfiguren in der Geschichte.

Zu 2.

Das bezeichnen wir als Inhalt der Geschichte.

 

Zu 3.

Das bezeichnen wir als Form der Geschichte.

 

Über die dramaturgischen Faktoren kann man sich Kenntnisse verschaffen, wie die Faktoren jedoch für die eigene Geschichte gehandhabt werden, dafür gibt es kein Rezept, dies ist eine Kombination, die sich jeder Autor für jede seiner Geschichten immer wieder neu ausdenken muss.

Die Bausteine der Dramaturgie sind wie eine Tonleiter, auf der für jede Geschichte anders gespielt wird.

 

Die Exposition

So wie Ihnen Personen oder Gegenstände im täglichen Umgang vorgestellt werden, so erhalten Sie von einem guten Autor grundsätzliche Informationen über Umstände, die mit der Filmhandlung verbunden sind.

 

Zum Beispiel:

Wer – Exposition der Hauptfigur

Wann – Exposition der Zeit

Wo – Exposition des Ortes

 

Der Film - Nur ein Baum - von Rudolf Kühnl präsentiert dem Zuschauer gleich in der ersten Szene mehrere Informationen:

Man sieht den kahlen Baum in der Frühlingssonne auf einer Anhöhe und der Kommentar:  Jetzt im März, wenn sich die blattlosen Äste gegen den Himmel abheben, kann man kaum ermessen, welche unglaublichen Leistungen dieser Baum im Verlauf eines Jahres erbringt....

Hier handelt es sich um dreierlei: Nämlich um eine hervorragende Exposition der Hauptfigur, der Zeit und des Ortes. Zugleich wird der Zuschauer angeregt, den Verlauf der Erzählung gedanklich vorzubereiten.

Der Zuschauer antizipiert sofort, dass ja auf die kalte Jahreszeit die warme und im Anschluss daran die weiteren Jahreszeiten folgen müssen. Er kann deshalb auf eine ausführliche Erklärung vom Übergang von Frühling auf Sommer verzichten. Die Aufnahmen von sattem Grün im Blattwerk regen den Zuschauer stärker an, als wenn der Autor vorher Elementarunterricht in Sachen Wechsel der Jahreszeiten erteilt hätte.

Allerdings wäre die Antizipation des Zuschauers dahin, wenn Herr Kühnl auf den Frühling den Winter würde folgen lassen: Plötzlich träte nämlich das Empfinden des Zuschauers auf der Stelle, sein Geist setzte sich hin und ruhte aus. Man spricht hier von einer Verzögerung der Vorwärtsbewegung. Bestenfalls hätte man den Winter in Form einer Rückblende behandeln dürfen, doch sie entspräche nicht dem vorgezeichneten Weg und hätte deshalb eine kontinuierliche Vorwärtsbewegung unterbrochen.

 

Die Szene

Der Film ist eine Geschichte von der manche Teile erzählt, andere Teile nicht erzählt werden. Die erzählten Ereignisse sind in den Szenen selbst enthalten, die nicht erzählten Ereignisse finden dazwischen statt.

Die nicht erzählten Ereignisse sind das Salz in der Geschichte, denn sie bewegen die Phantasie des Zuschauers, führen zu einer Schlussfolgerung, die eine Verbindung der erzählten zu den nicht erzählten Ereignissen herstellt.

Je mehr sich ein Zuschauer hinzudenken kann, desto größer ist seine Anteilnahme an der Geschichte. Je stärker seine Phantasie hin zur nicht erzählten Ebene angeregt wird, desto stärker ist der Eindruck dessen was er später erfährt.

 

Antizipation

Antizipation ist die Fähigkeit des Zuschauers, Ereignisse, die in der Zukunft liegen, vorherzusehen. Natürlich nur dann, wenn der Zuschauer zum geeigneten Zeitpunkt entsprechende Informationen erhält.

 

Ein Beispiel:

Wenn ein Publikum erfährt, dass ein Vater zur Brutalität neigt, so kann es antizipieren, dass sein Kind, das eine Fensterscheibe eingeschlagen hat,  verprügelt wird.

 

Charakterisierung

Eine Geschichte erzählt von Menschen und deren Handeln. Manche Zuschauer interessieren sich mehr für Menschen, d.h. für die Eigenschaften von Menschen, andere wiederum für deren Handeln, also für ihre Aktivitäten. Ein guter Autor wird sich zunächst eine gewisse Charakterisierung überlegen und erst dann entscheiden, durch welche Handlungen dieser Charakter zum Ausdruck kommen kann.

In unserem Fall, da wir keine Spielfilme produzieren, können wir die Sache etwas vereinfachen.

Charakterisierung kann auch sein, dass ich für die Streuung wichtiger Informationen Gegenstände oder Menschen auswähle, die sozusagen das Gesagte versinnbildlichen.

Dazu ein Beispiel: Einmal die Charakterisierung von Menschen durch deren Handeln, oder die Streuung einer Information durch die Charakterisierung Mensch.

Im Film - Der Bierkrieg - von Klaus Bichlmeier, nimmt man den handelnden Brauerburschen ab, dass sie etwas vom Reinheitsgebot und den herrschenden Verhältnissen verstehen.

Daneben gibt es noch die alte Dame.

Dieses Gesicht schreibt Geschichte. Mit ihrer Präsenz kann glaubhaft über den Bierkrieg und die damaligen Verhältnisse in Bayern erzählt werden. Sie ist ein Kraftfeld an Wahrhaftigkeit, verleiht damit der Szene die entsprechende Würde.

 

Der Ort

Die Freiheit, mit der Kamera überall hinwandern zu können, bedeutet somit auch eine Verpflichtung, nur die allerbeste Ortswahl zu treffen.

Es gilt zu beachten, dass jedem Ort, auch wie jeder Person, eine bestimmte Charakteristik anhaftet. Diese besonderen Eigenschaften eines Ortes lassen die dort stattfindenden Ereignisse in einem bestimmten Licht erscheinen. Folglich bedeutet eine richtige Ortswahl, dass dessen Charakteristika die Ereignisse verstärken; bei einer unpräzisen Ortswahl hingegen hat die Ortcharakteristika keinerlei Bezug zu den Ereignissen und eine falsche Wahl bedeutet schließlich, dass sie im Widerspruch zum Geschehen steht.

Hierzu ein Beispiel:

Im Film - Nur ein Baum - unterstreicht die Ortcharakteristika die Geschichte auf optimale Weise.

 

Mit dem freistehenden Baum auf einer Anhöhe kann man die Zeit seit dem Mittelalter ohne Probleme passieren lassen, man kann von Tillmann Riemenschneider erzählen, denn der Baum kennt den Mann und der Bildhauer kennt sein Holz.

Man kann von der letzten Eiszeit berichten, denn die schneebedeckten Berge am Horizont sind Zeugen davon, dass hier eine Eiszeit stattgefunden hat.

Hätte die Kamera die Linde auf einem Schulhof gezeigt, oder aufgenommen als Gruppe mit anderen Bäumen, so würde diese Charakteristika des Ortes lange nicht so optimal zu den erzählten Ereignissen passen.


Noch ein Beispiel:

Ein Vater weint um seinen Sohn, der nach einem Verkehrsunfall in einem Krankenhaus im Sterben liegt. Der Fahrer beging Unfallflucht.

Nun erfährt der Vater per Telefonanruf, dass sein Nachbar der Übeltäter war.

Die Ortswahl für die Übermittlung der Nachricht könnte sein: Ein Krankenhaus, das Bett des Kindes. Eine Polizeistation, wo die Daten gerade aufgenommen werden. Oder das Büro des Vaters.

Ein guter Autor  würde sich etwa folgendes einfallen lassen:

Der Vater erfährt, dass sein Nachbar der Fahrerflüchtige war –  die Kamera nimmt den Vater am Fenster seiner Wohnung über den Rücken mit Blick in den Nachbarsgarten auf. Der Vater sieht die spielenden Kinder des Nachbarn, während sein eigener Junge im Sterben liegt. Der Zuschauer assoziiert genau was in dem Mann vorgehen mag.

Ein weiterer, wertvoller Aspekt außer einer gut gewählten Charakteristika des Ortes wird hier deutlich: Indem der Vater von hinten aufgenommen ist, wird der Gefühlsausdruck im Gesicht des Mannes auf den Ort übertragen. Dadurch wird eine große Last vom Schauspieler genommen.

Ein Beispiel exzellenter Dramaturgie des Ortes und des Bildes.

 

Bild- und Tondramaturgie

Aus der Dichtkunst lässt sich ein sehr schönes Beispiel einfügen, wie Poesie als filmgerechte Darstellung ohne Änderung übernommen werden könnte. Hier die dritte Strophe aus einem Gedicht von Hugo von Hofmannsthal - Die Beiden -

                                   

                                    Jedoch wenn er aus ihrer Hand

                                    den leichten Becher nehmen sollte

                                    da war es beiden all zu schwer

                                    denn beide bebten sie so sehr

                                    dass keine Hand die andere fand

                                    und dunkler Wein am Boden rollte

 

Träger des Geschehens ist nicht der gewöhnliche Dialog - Ich liebe Dich -, die Kraft des Geschehens kommt hier aus dem Gehabe der Hände. Im Umfeld der Szene könnten sich noch  andere Personen befinden, denen das Paar ihre Zuneigung verheimlichen wollte. Sie vermeiden den gegenseitigen Blick, doch das Gehabe der Hände verrät die Zuneigung.

Auch hier wird die Last der Darsteller von der Mimik auf die Hände übertragen.

 

Im Film - Nur ein Baum - gibt es eine beispielhafte Szene mit der Maus: Die Feldmaus huscht um das Wurzelwerk des Baumes, während der Sprecher von der Gefahr eines herabstürzenden Greifvogels berichtet.

Die Szene ist mit dem Pfeifen eines Bussards unterlegt. Hier kommt der dramatische Effekt nicht vom Bild, sondern vom Ton. Hier wird die Tonuntermalung sichtbar gemacht.

Noch ein Beispiel. Im Liedtext von Reinhard Mey - Über den Wolken - wird ein Augenblick von Fernweh auf dem Gelände eines Flughafens besungen, der filmisches Potential in sich hat:

 

                                    In den Pfützen schwimmt Benzin

                                    Schimmernd wie ein Regenbogen

                                    Wolken spiegeln sich darin

                                    Ich wär´gerne mitgeflogen

 

Diese Wahl der Einstellung, unterlegt mit dem Startgeräusch einer Maschine, denn der Regenbogenschimmer eines Benzintropfens stellt zur Maschine die Verbindung her, zielt auf die bildkonforme Umwandlung eines Gefühls.

 

Die Zeit

Im Film spielt Gegenwart und Zukunft die wichtigere Rolle, während man sich für die Exposition der Vergangenheit der Rückblende bedient.

Die Gegenwart spielt in den einzelnen Szenen, es ist auch die reale Zeit die hier abläuft. Jede Handlung, die in der Gegenwart abläuft, ist auf die Zukunft ausgerichtet.

 

Wird eine Geschichte plausibel erzählt, so hat der Zuschauer keine Probleme mit Zeitsprüngen.

Zu Hilfe nimmt man sich dabei die Bausteine - Exposition der Zeit - oder Assoziierung der Zeit.

Wenn Herr Kühnl in seinem Film - Nur ein Baum - das Blattwerk von der Frühlingsblüte in sattes Grün übergehen lässt, so weiß der Zuschauer, dass gut zwei Monate vergangen sind.

Lässt Klaus Bichlmeier in seinem Film - Der Bierkrieg - die alte Dame von ihren Erlebnissen als Mädchen erzählen, so assoziiert der Zuschauer, dass die Ereignisse sich in der zweiten Dekade des 20. Jahrhunderts abgespielt haben müssen.

 

Mit dem Faktor – Zeit - lassen sich für den Film interessante Effekte erzielen:

Wenn beispielsweise ein Bote eine wichtige Nachricht zu erbringen hat, so wird er dies nicht vormittags zur Kaffeezeit tun, sondern er wird den Firmenchef nachts aus dem Bett läuten.

Die Gestapo klopft nicht Sonntags Nachmittag an die Türe der - Comedien Harmonists - sondern erscheint im Morgengrauen, wobei hier der Begriff - Grauen - bereits verbal untergebracht ist.

 

Ursache, Motiv, Absicht, Konflikt, Ziel

Bei Handlungen von Objekten sprechen wir von Ursachen, bei Handlungen von Menschen von Motiven.

Ein Handlungsmotiv führt zu einer Handlungsabsicht, respektive im Film zur Ausführung dieser Absicht.

Das Motiv kommt also stets vor der Absicht und die Absicht kommt vor dem Ziel.  Wobei im absichtlichen Handeln noch offen ist, ob das Ziel erreicht wird oder die Erreichung des Ziels vereitelt wird.

 

Drei Beispiele:

Eine Linde hat die Absicht im Frühjahr zu blühen, Ursache dafür sind die im Boden verfügbaren Wasserreserven und Mineralien. Ziel ist die Fortpflanzung des Baumes.

 

Eine Dreiergruppe hat die Absicht, den Coal River in Canada von seiner Quelle bis zur Mündung in den Liard River zu befahren. Motiv ist das Abenteuer in einer unberührten Natur fernab der Zivilisation. Ziel ist das Erreichen des Alaska Highways am Liard River.

Trifft die Absicht auf Schwierigkeiten, wird ein Konflikt ausgelöst - dieser Auslösemechanismus ist die wichtigste Funktion der Absicht.

 

Die Absicht ist also der einzige Konfliktauslöser und das einzige Element, das in die Zukunft führt. Wichtig für die  Dramaturgie dabei ist, dass die Absicht von Personen auf dasselbe Ziel ausgerichtet ist. Nur so entsteht Handlung, Konflikt, Auseinandersetzung.

Häufig ist das Ziel verschwommen, nicht klar definiert und der Autor mag sich verzweifelt fragen, weshalb für seine Figuren einfach keine dramatische Konstellation entstehen kann?

Motiv, Absicht und Ziel müssen in ihrer Intensität zu einander stehen. Wenn beispielsweise in Klaus Bichlmeiers - Der Bierkrieg - die Burschen in der niederbayerischen Ortschaft Dorfen der Willkür von Brauereien und Obrigkeit ein Ende bereiten wollen, dann ist es wenig effektiv, wenn sie versuchen mit einer Lichterkette ihr Ziel zu erreichen. Im Film werden einige Wirtshäuser abgefackelt.

 

Dergestalt muss auch der Konflikt in seiner Intensität dem der Absicht entsprechen.

Im - Coal River - trifft die Dreiergruppe auf heftiges Wildwasser, das in der Flussbeschreibung nicht vorkommt. Gäbe es deswegen einen Hubschraubereinsatz, entspräche dies einer Teilabsicht, die in ihrer Intensität stärker wäre als die Zielsetzung der Hauptabsicht. An dieser Stelle müsste dann Ende sein, denn für das eigentliche Ziel, den Alaska Highway über den Verlauf des Flusses zu erreichen, interessierte sich nun keiner mehr. Oder der Hubschraubereinsatz käme unmittelbar vor dem Erreichen des angekündigten Zieles.

 

Haupt- und Teilabsichten

Sie werden jetzt fragen: Nun gut, jetzt habe ich ein Motiv, eine Absicht und ein Ziel - was aber mache ich dazwischen?

Einigen wir uns darauf, dass wir die zuvor erwähnte Absicht Hauptabsicht nennen.

 

Die Hauptabsicht ist unter vielen Absichten diejenige, von der die Geschichte erzählen will, sie ist auf den Inhalt ausgerichtet und deshalb eine der wichtigsten dramatischen Faktoren der Form. Damit ist strikt vorgegeben, was ein Film erzählen will. Deshalb nur eine Hauptabsicht.

Eine Bergsteigergruppe, die beabsichtigt den Mt. Everest zu besteigen, kann nicht nebenbei auf den K2 oder den Nanga Parbat wollen.

Also: Wenn wir die Hauptabsicht verwirklichen wollen, benötigen wir eine Reihe untergeordneter Teilabsichten.

Die Bergsteigergruppe landet in Katmandu, Hauptabsicht ist der Mt. Everest, Teilabsichten sind zunächst der Khumbugletscher, dann Lager 1, 2 und 3, bis das Ziel, der Mt. Everest erreicht ist.

Bei der Teilabsicht ist es wie bei der Hauptabsicht, das Ziel der Teilabsicht kann erreicht oder vereitelt werden.

Selbstverständlich hat jede Teilabsicht auch ihr Motiv. Das Motiv, das der Teilabsicht vorausgeht, ist stets schwächer als das Hauptmotiv der Geschichte.

Haben wir uns erst mal für eine Hauptabsicht entschieden, müssen alle anderen Teilabsichten unter dem Gesichtspunkt ausgewählt werden, ob sie die Hauptabsicht beim Erreichen des Ziels unterstützen können. Ist dies der Fall, erhalten sie den Status von Teilabsichten und Hilfszielen. Ist dies nicht der Fall, handelt es sich um Hauptabsichten und Hauptziele, die nicht verwendet werden dürfen.

 

Spannung ist gelenkte Phantasie

Misslingt ein Film in irgendeiner Form, so wird dies meist auf fehlende Spannung zurückgeführt. Mangelt es an durchdachtem, dramatischem Aufbau, ist die Geschichte langweilig und der Handlungsablauf konfus. Also lautet der gut gemeinte Ratschlag: - es fehlt noch ein Schuss Spannung -.

Spannung ist nur ein sekundärer Effekt, der mit Hilfe anderer dramatischer Elemente erzielt wird.

Deshalb zählt Spannung nicht zu den eigentlichen Erzählelementen, sondern ist eine Reaktion des Zuschauers auf das Erzählte.

Wird behauptet eine Geschichte sei nicht spannend, so bedeutet dies, dass kein Gefühl der Spannung aufkommt.

Grundlage der Spannung sind Absicht und Ziel. Beim Zuschauer müssen Zweifel entstehen ob das beabsichtigte Ziel auch erreicht wird. Die Absicht muss auf Schwierigkeiten stoßen, erst dann entsteht Spannung.

 

Es werden erstaunlich viele Wege beschritten, doch es gibt nur diesen einen:

 

Spannung entsteht, wenn der Zuschauer weiß, dass möglicherweise das beabsichtigte Ziel vereitelt wird, er darf nur nicht wissen wie es vereitelt wird. Ich muss deshalb dem Zuschauer zum geeigneten Zeitpunkt die Information geben, damit er diesen Umstand antizipieren kann.

Dennoch gilt – wie bei Motiv, Absicht und Ziel – das Kräfteverhältnis muss ausgewogen sein. Die Intensität die Absicht zu vereiteln, darf nicht größer sein, als die Intensität das Ziel zu erreichen. Auf diese Weise entsteht Spannung wie zwischen den beiden Polen Plus und Minus.

 

Die Vorwärtsbewegung

Der Film hat Längen – ist ein oft zu hörendes Urteil. Mit Recht legen deshalb Autoren großen Wert auf die Vorwärtsbewegung. Die Vorwärtsbewegung ist ein Phänomen, das mit der Entdeckung der Filmform entstanden ist.

Einige Filmemacher versuchen das Filmtempo durch Kürzen am Schneidetisch zu lösen, oft leidet nur die Verständlichkeit der Handlung darunter.

Nicht das Bild oder die Szene bewegt sich langsam, sondern das Denken und Empfinden der Zuschauer bewegt sich schneller als das der Erzählung.

Ein Beispiel:

Die Wege in einem Park sind schön rechtwinklig vom Gartenbauarchitekten angelegt. Und was machen Spaziergänger und Radfahrer? – Sie kürzen ab!

Dabei entstehen die 45° Trampelpfade für schnellere Vorwärtsbewegung.

Die 45°-Denke des Zuschauers eilt der rechtwinkeligen Erzählung des Filmemachers voraus. Der Geist des Zuschauers setzt sich also hin und wartet, bis ihn die Handlung wieder eingeholt hat.

Der Zuschauer antizipiert den Fortlauf der Handlung sowohl vom Inhalt her, als auch vom Rhythmus der Zeit beeinflusst, an den er sich entsprechend der vorausgegangenen Szenen gewohnt hat.

Eine Behinderung der Vorwärtsbewegung vom Inhalt her ist der Fall, wenn der Zuschauer durch Antizipation oder entsprechende Information eine Szenenfolge erwartet, der Autor jedoch eine andere Szene präsentiert, die aus einer anderen Erzählebene stammt.

Beispielsweise, wenn in - Nur ein Baum - plötzlich der Brennwert von Buchenholz für Holzöfen aus der Perspektive eines Holzhändlers zum Gegenstand der Erzählung werden würde.

 

Verbindende Elemente

Die Form des Films ist keine ununterbrochene Einheit, sie ist vielmehr eine Ansammlung von einzelnen Blöcken, die sich jeweils aus Szenen und Einstellungen zusammensetzen.

Dieses Gesamtgebilde neigt nun dazu, in die einzelnen Blöcke zu zerfallen, so dass Brüche in der Kontinuität der Geschichte entstehen.

 

Um diese Bruchstellen zu überdecken, muss nach entsprechenden Verbindungselementen in der Geschichte gesucht werden. Schlagen diese Elemente eine Brücke über die aus technischen Gründen unvermeidlichen Bruchstellen, so ist die gewünschte Verbindung hergestellt.

Hierzu gibt es folgende Empfehlung:

Vergleichen wir das Hauptziel unserer Geschichte mit einem starken Magneten.

Um zu verhindern, dass die Anziehungskraft durch die zunächst große Entfernung der Hauptabsicht geschwächt wird, können wir, um die Aufmerksamkeit voranzutreiben, kleinere Magnete entlang der Wegstrecke aufstellen.

Diese kleineren Magnete entlang der Wegstrecke sind unsere Hilfsziele. Da es sich um Ziele handelt, können sie vom Zuschauer antizipiert werden und sobald sie antizipiert sind, bewirken sie eine Vorwärtsbewegung. Diese Hilfsziele unterstützen die Vorwärtsbewegung solange, bis das Hauptziel schließlich stark genug ist und den Zuschauer alleine für sich gewinnen kann.

Taucht hingegen über längere Zeit kein Hilfsziel auf, erlahmt die Vorwärtsbewegung. Grundlegendes Prinzip ist also, dass die Antizipation eines Hilfsziels die Vorwärtsbewegung bewirkt und nicht etwa schneller Schnitt, lebendige Dialoge, pfiffige Kommentare, oder gar aufregende Musik etc..

 

Zwei Beispiele:

Im Film - Nur ein Baum -, bestehen die Hilfsziele aus den 4 Jahreszeiten, die in gleichmäßigen Zeitabfolgen erreicht werden. Ein Hauptziel gibt es in diesem Film nicht, denn es handelt sich um eine deskriptive Geschichte und nicht um eine dramatische, bei der ein Konflikt als Störung der Handlung vorausgesetzt wird.

 

Die Filme – Der Bierkrieg und Coal River – bestehen aus sämtlichen, zuvor beschriebenen Faktoren, nachfolgend eine Auswahl zum Beispiel Coal River:

 

 

Motiv:             Das Abenteuer in einer unberührten Natur, fern der Zivilisation

Hauptabsicht:  Den Coal River in Canada von seiner Quelle bis zur Mündung in den Liard River zu befahren.

Ziel:                Erreichen des Alaska Highways am Liard River.

Konflikt:          Überraschende Konfrontation mit Wildwasserstrecken, mangels exakter Flussbeschreibung oder die natürliche Veränderung des Flussbettes.

Hilfsziele:        Erlebnisse auf dem Weg – das Überleben in wilder Natur - Überraschung durch geologische Besonderheiten dieser außergewöhnlichen Landschaft.

Teilabsicht:      Erreichen der Hilfsziele

                      

Sowohl die Hauptabsicht als auch die Teilabsichten werden zwar nicht vereitelt, dennoch auf eine harte Probe gestellt. Der Film entwickelt sich dergestalt, dass der Zuschauer entsprechend der Szenenabfolge und vorausgehender Informationen antizipiert, dass sich das Abenteuer auf dem Fluss anders entwickelt als zu Beginn vorgesehen, er weiß nur noch nicht wie. Die dramaturgischen Bausteine wurden hier geschickt platziert, auf diese Weise entsteht Anteilnahme - oder eben Spannung.  

 

Musik im Film

Neben der dramaturgischen Wirkung des O-Tones, wie bereits beschrieben, ist Musik ausschließlich Emotionsträger. Musik ist generell bei der Herstellung eines Filmes nicht mit berücksichtigt, kommt also später als Aufguss mit hinzu. Deshalb ist es auch nicht möglich, dramaturgische Fehler im Ablauf der Geschichte später mit geeigneter Musik auszugleichen. Allerdings lässt sich der Eindruck in Szenenabläufen mit Musik intensivieren, oder die Aussage verstärken, wenn das Bild zu wenig davon hergibt. Die Musikpalette ist reichhaltig bestückt, schon deshalb muss hier die Auswahl besonders sorgfältig getroffen werden.

 

Symbolik

Eine Geschichte in Bildern erhält zusätzliche Kraft durch eingebaute Symbole.

Kultur, Eleganz, Souveränität, Macht, Neigungen - fast alle Lebensbereiche können in ihrer Wirkung durch Symbole verstärkt werden.

Die alte Dame in Klaus Bichlmeiers - Der Bierkrieg - ist nicht nur Zeitzeugin, sondern auch ein Symbol an Wahrhaftigkeit, Bodenständigkeit, noch ausgestattet mit jener Eleganz der frühen Jahre. 

Dabei sind Symbole nicht aufdringlich, man darf über Symbolik nicht stolpern wie beispielsweise in russischen Filmen der Zwanziger (Sergej Eisenstein): - Treiben von Rindern in den Schlachthof, überblendet auf Arbeiter in eine Fabrik drängend.

Gute Symbolik wirkt wie ein wahrnehmbares Leuchtfeuer am Horizont. Es gibt kein Archiv dafür, jeder Filmer muss sich seine Symbole selbst erfinden.

 

Die eigene Art

Eine Geschichte wirkt wahrhaftiger, wenn sie durch die eigene Art des Autors persönlicher wird, wenn sein eigener Standpunkt, gleich der Symbolik, als unaufdringliches Flackern den Horizont erhellt. Es gibt eine Reihe von Autoren im OFC, die keine Probleme damit haben, mit unaufdringlicher Präsenz der eigenen Art, die Geschichte gehaltvoller zu machen.

Freilich gibt es eine Handvoll großer Schauspieler, die als Regisseure noch hervorragender sind, die durch starke Präsenz ihrer Persönlichkeit den gedrehten Filmen Unsterblichkeit verliehen haben. Ich denke da an Robert Redford und Clint Eastwood und die unvergesslichen Filme wie Milagro - der Krieg im Bohnenfeld und Gran Torino.

Die Welt aus behüteter Distanz betrachtet ist langweilig und wenig ergiebig.

Besser also ist:  mittendrin als nur dabei!

Die Ausnahme: Autoren, die für Fernsehanstalten arbeiten, müssen sich in punkto

- eigene Art - zurückhalten - sie dürfen nicht, denn nicht der eigene Standpunkt ist gefragt, sondern 100% Neutralität als Voraussetzung damit das Werk abgenommen wird. Wer kennt sie nicht, die ständigen Interviews in einer Story, anstelle des eigenen Standpunktes, das seichte Abgleiten in verfilmte Sprechblasen.  

 

Wer beschäftigt sich mit Dramaturgie?

Jene brauchen sich nicht mit Dramaturgie zu beschäftigen, die das Handwerk aus dem Bauch heraus beherrschen, denen Dramaturgie zur zweiten Natur geworden ist – solche Filmemacher sind genial und äußerst selten.

Selbst Filmgrößen wie Billy Wilder und John Husten haben Schubladenproduktionen abgeliefert. 

Jene beschäftigen sich nicht mit Dramaturgie, die Probleme bezüglich des Verstehens der Einfachheit halber auf den Zuschauer abladen und ihrem Publikum mangelnden Intellekt vorwerfen.

Noch einmal für alle, die sich intensiver als bisher mit Dramaturgie beschäftigen wollen: Über die dramaturgischen Faktoren kann man sich Kenntnisse verschaffen - wie die Faktoren jedoch für die eigene Geschichte gehandhabt werden, dafür gibt es kein Rezept, dies ist eine Kombination, die sich jeder Autor für jede seiner Geschichten immer wieder neu ausdenken muss.

Die Bausteine der Dramaturgie sind wie eine Tonleiter, auf der für jede Geschichte anders gespielt wird.

Und noch etwas: Film ist nicht einfache Illustration von Vorgängen, sondern das Geschehen dringt ausschließlich aus dem Sichtbarwerdenden. Ja – das Sinngebende der Bilder ist es, das einen Film ausmacht – es muss nichts zu tun haben mit Wahrscheinlichkeit oder gar Wirklichkeitstreue.

 

Johann Weber, Tutzing im April 2014

 

 

___________________

Literaturhinweis:

Eugen Vale        - Die Kunst des Drehbuchschreibens für Film und Fernsehen -

Gustav Künstler - Der Film als Erlebnis -

Rudolf Arnheim  - Film als Kunst -

 

_____________________________________

Dieses Manuskript ist am 1.03.2015 in der aktuellen Fassung erschienen.

Filmkritik

Bewertung der Inhalte

28.02.2014

 

Inhalt und Form

Inhalt: Was ist der dramatische Sinn? Worum geht die Geschichte?

Form: Was ist die dramatische Konstellation, welche Umstände sind mit der Handlung verbunden.

Gestaltung der Form mit Hilfe der Technik kann sein: Aussergewöhnlicher Schnitt, aufregende Atmo oder Musik, übertriebene Tonaussteuerung, Farbkorrektur des Bildes.

Ist gestaltende Technik als Form nicht erkennbar, so handelt es sich handwerkliche Fehler, die nicht spezifisch, sondern pauschal mit Abstrichen  zu bewerten sind – denn: Von einem Werk auf Festivalniveau darf man erwarten, dass der Autor sein Handwerk beherrscht. Es kann nicht Aufgabe der Jury sein, neben der Story, über die Qualität von Schnitt, und Ton etc. zu befinden.

 

Der Anfang

Sind mit den ersten Szenen Licht, Stimmung und Stoffkreis festgelegt? Ist der Zuschauer baldmöglichst im Bilde wohin die Reise geht? Lassen die ersten Szenen der Geschichte bereits ihre Kräfte spielen, um sich dann auf dem vorgezeichneten Weg weiter zu entwickeln?

Ein Filmtitel ist noch keine Inhaltsinformation. Was sich abspielt soll schon in den ersten Szenen anklingen oder eleganter, Streuen von Information durch Assoziation.

 

Die Exposition

Streut der Autor grundsätzliche Informationen über Umstände, die mit der Handlung verbunden sind?

 

Die Szene

Die erzählten Ereignisse sind in den Szenen selbst enthalten, die nicht erzählten finden dazwischen statt.

Die nicht erzählten Ereignisse sind das Salz in der Geschichte, denn sie beflügeln die Phantasie des Zuschauers. Gelingt es dem Autor durch gelenkte Phantasie oder Schlussfolgerung eine Verbindung der erzählten zu den nicht erzählten Ereignissen herzustellen?

 

Antizipation

Gelingt es dem Autor Informationen zu streuen, die den Zuschauer durch Antizipation befähigen, bestimmte Ereignisse vorherzusehen?

 

Charakterisierung

Fast alle Geschichten erzählen von Menschen und deren Handeln. Kommt die Charakterisierung eines Menschen durch dessen Handeln zum Ausdruck? Oder wählt der Autor für die Streuung wichtiger Informationen Menschen oder Gegenstände aus, die sozusagen das Gesagte versinnbildlichen?

Steht die Charakterisierung des gewählten Ortes in Bezug zu den Ereignissen, oder steht sie im Widerspruch zum Geschehen?

 

Bild- und Tondramaturgie

Wurde Charakterisierung durch geschickten Einsatz von Musik oder O-Ton erreicht?

 

 

Die Zeit

Ist die Geschichte plausibel erzählt, so dass der Zuschauer kein Problem mit Zeitsprüngen hat? Werden Zeitsprünge durch Exposition der Zeit (Frühlingsgrün) oder Assoziierung der Zeit überwunden?

 

Ursache, Motiv, Absicht, Konflikt, Ziel

Bei Handlung von Objekten gehen Ursachen voraus, bei Handlung von Menschen sind es Motive. Ist die Handlungsachse vom Autor dergestalt definiert, dass die genannten Parameter in sich und in ihrer Intensität zueinander passen?  

 

Haupt- und Teilabsichten

Wer eine Hauptabsicht erreichen oder vereiteln will, braucht untergeordnete Teilabsichten. Gibt es im Film Teilabsichten, welche die Hauptabsicht beeinflussen?

 

Spannung

Erfährt der Zuschauer, dass das angestrebte Ziel möglicherweise vereitelt wird? Gibt es zum geeigneten Zeitpunkt die Information, dass er diesen Umstand antizipieren kann?

 

Die Vorwärtsbewegung

Geht die Denke des Zuschauers konform mit der Handlung? Oder eilt seine Denke durch verlangsamte Vorwärtsbewegung der Handlung voraus? Kann der Zuschauer durch Information oder Antizipation eine bestimmte Szenenfolge erwarten und trifft sie dann auch ein? Gibt es Hilfsziele, die der Zuschauer antizipieren kann und damit eine Vorwärtsbewegung seiner Denke auslösen?

 

Allegorie, Metapher, Symbolik

Erhält die Geschichte Kraft durch eingebaute Symbole? Werden dargestellte Eigenschaften wie Kultur, Eleganz, Souveränität, Macht oder Neigungen durch aussagekräftige Symbole unterstützt?

 

Die eigene Art

Brilliert der Streifen zusätzlich durch die erkennbar, eigene Art des Autors? Oder wird eher der Versuch sichtbar, den Film nach den bekannten Kriterien einer Fernsehanstalt zu gestalten?

 

 

Johann Weber, Tutzing 28.02.2014

Johann Weber: Filmdramaturgie - Bausteine und Wirkung
Ein Essay von Johann Weber
Vortrag im OFC am 10.07.2001, erweitert im Dez. 2013
Eine Geschichte erzählt sich selbst
Filmdramaturgie.pdf
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1. Bericht des 1. Vorsitzenden.pdf
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2. BDFA-Organigramm LV Bayern-RU-2#.pdf
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3. QUERDENKER_PRÄSENTATION_WETTBEWERBSRI
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