BDFA-NEWSLETTER // OKTOBER 2017

 

 

 
Liebe BDFA-Mitglieder, liebe Filmfreunde,

der Herbst zeigt sich von seiner stürmischen Seite, die Tage werden kürzer… Dabei sollten wir jetzt schon an den kürzesten Tag des Jahres denken, den 21. Dezember. Bundesweit ist Kurzfilmtag angesagt. Am kürzesten Tag des Jahres sollen wieder viele Menschen erleben, wie abwechslungsreich und amüsant, aber auch kreativ und spannend Kurzfilm sein kann. Mitzumachen ist einfach. Jeder ist aufgerufen, sich an diesem Aktionstag zu beteiligen und kann seinen eigenen kleinen oder größeren Kurzfilm-Event auf die Beine stellen. Der heutige Newsletter informiert im Bereich Filmwettbewerbe & Filmevents nicht nur darüber.

Eine unterhaltsame und informative Lektüre 
wünscht    

Ihre/eure Newsletter-Redaktion 
Hans-Werner Kreidner

 


Berichte, Neuigkeiten und Termine aus den Landesverbänden bitte über die LV-Vorsitzenden bzw. Pressereferenten senden. Bitte beachten: nur Fließtext in word, keine Layout-Gestaltung, keine Einbindung von Bildern! Fotos separat als JPEG in druckfähiger Auflösung! Anregungen nimmt die Redaktion gern entgegen! Schreiben Sie uns eine Mail an bdfa-report@bdfa.de

Liebe BDFA-Mitglieder, liebe Filmfreunde,

mit der UNICA-Weltbegegnung „World Movie Contest“ 2017 haben wir das Wettbewerbsjahr im BDFA abgeschlossen. Über die wichtigsten Ergebnisse informiert dieser Newsletter in kurzer Form. Ein umfassender Bericht ist in unserem Verbandsmagazin „film&video“ 3/17 zu lesen, das Ende September erscheinen wird. Das Ausrichterteam der Initiative Multimedia Dortmund e.V. unter dem Vorsitz von Erik Jäger ist seiner Gastgeberrolle für die UNICA-Filmer aus aller Welt großartig gerecht geworden.

 

Dieser Newsletter informiert auch über einen „Zeitenwechsel“ für den Jungen Film im BDFA und ein nachahmenswertes Beispiel aus dem Filmclub Solingen. Einen guten Start ins neue „Wettbewerbs“-Jahr 2017/18 wünscht

Ihre/eure Newsletter-Redaktion 
Hans-Werner Kreidner

BDFA 2017

 

 

 

Mitgliederverwaltung

 

Am Ende des Jahres 2016 verzeichnete der BDFA 2361 Mitglieder, davon 312 Einzel- und 2049 Clubmitglieder. 104 Zugängen standen 327 Abgänge, davon 36 Todesfälle gegenüber. Nach Kündigung von 5 Clubs im vergangenen Jahr zählt der BDFA derzeit 126 Clubs in 14 Landesverbänden. Gegenüber 2015 verringerte sich der Mitgliederstand um 223.

 

 

 

Zungenbrecher am Mikrofon
Praktische Übungen für Filmkommentar
Das Thema der Workshop-Reihe 2017 im Landesverband Nord am 11. Februar in Harsefeld hatte „Text und Stimme“ zum Inhalt. Die elf Teilnehmer machen vorwiegend Reisefilme, Reportagen und Dokumentationen. Hier ist der Kommentar wichtig. Wer an Wettbewerben teilgenommen hat, wird bestätigen: der Kommentar ist oft verbesserungswürdig. Manche versuchen, sich diesem Dilemma zu entziehen und engagieren Profisprecher. Auf einem Bundesfestival hatte ich erlebt, dass für drei völlig unterschiedliche Filme derselbe Sprecher zum Einsatz kam. Vermutlich machte dieser gerade eine „Sommerschlussverkaufsaktion“. Das war nur noch peinlich! Referentin Margot Kühn baute in den Workshop viele praktische Übungen ein. Jeder hatte eigene Texte und einen USB-Stick mitgebacht. Die selbst gesprochenen Texte und die Verbesserungsvorschläge der Referentin wurden jeweils aufgezeichnet. So konnte jeder seinen Lernerfolg selbst hören und mit nach Hause nehmen. Basisinformation für richtiges Atmen stand am Anfang. Es folgten Übungen, um die Stimmmuskeln aufzuwärmen. Mit einem Korken zwischen den Lippen galt es, einen Zungenbrecher zu üben, um ihn seinem Gegenüber verständlich vorzutragen. Ich war überrascht, wie leicht es mir hinterher fiel, den Spruch fehlerfrei zu sprechen. Schnell gingen wir über zum Sprechen eigener Texte. Im Mittelpunkt stand die Arbeit mit dem Mikrofon. Mir erging es wie bei guten Jurygesprächen: die Besprechung anderer Filme ist genauso interessant wie die des eigenen. Immer wieder wurden Fehler korrigiert. Die Unterschiede konnte man sofort heraus hören. Ein Tipp: beim Sprechen Hände und Körper einsetzen. Man hört das heraus! Ein eintägiger Workshop reicht natürlich nicht, ein perfekter Sprecher zu werden. Nur Übung macht den Meister! Deshalb werde ich beim nächsten Workshop wieder mitmachen.
H.-J. Schekahn

 

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