BDFA 2017

 

 

 

Mitgliederverwaltung

 

Am Ende des Jahres 2016 verzeichnete der BDFA 2361 Mitglieder, davon 312 Einzel- und 2049 Clubmitglieder. 104 Zugängen standen 327 Abgänge, davon 36 Todesfälle gegenüber. Nach Kündigung von 5 Clubs im vergangenen Jahr zählt der BDFA derzeit 126 Clubs in 14 Landesverbänden. Gegenüber 2015 verringerte sich der Mitgliederstand um 223.

 

 

 

Zungenbrecher am Mikrofon
Praktische Übungen für Filmkommentar
Das Thema der Workshop-Reihe 2017 im Landesverband Nord am 11. Februar in Harsefeld hatte „Text und Stimme“ zum Inhalt. Die elf Teilnehmer machen vorwiegend Reisefilme, Reportagen und Dokumentationen. Hier ist der Kommentar wichtig. Wer an Wettbewerben teilgenommen hat, wird bestätigen: der Kommentar ist oft verbesserungswürdig. Manche versuchen, sich diesem Dilemma zu entziehen und engagieren Profisprecher. Auf einem Bundesfestival hatte ich erlebt, dass für drei völlig unterschiedliche Filme derselbe Sprecher zum Einsatz kam. Vermutlich machte dieser gerade eine „Sommerschlussverkaufsaktion“. Das war nur noch peinlich! Referentin Margot Kühn baute in den Workshop viele praktische Übungen ein. Jeder hatte eigene Texte und einen USB-Stick mitgebacht. Die selbst gesprochenen Texte und die Verbesserungsvorschläge der Referentin wurden jeweils aufgezeichnet. So konnte jeder seinen Lernerfolg selbst hören und mit nach Hause nehmen. Basisinformation für richtiges Atmen stand am Anfang. Es folgten Übungen, um die Stimmmuskeln aufzuwärmen. Mit einem Korken zwischen den Lippen galt es, einen Zungenbrecher zu üben, um ihn seinem Gegenüber verständlich vorzutragen. Ich war überrascht, wie leicht es mir hinterher fiel, den Spruch fehlerfrei zu sprechen. Schnell gingen wir über zum Sprechen eigener Texte. Im Mittelpunkt stand die Arbeit mit dem Mikrofon. Mir erging es wie bei guten Jurygesprächen: die Besprechung anderer Filme ist genauso interessant wie die des eigenen. Immer wieder wurden Fehler korrigiert. Die Unterschiede konnte man sofort heraus hören. Ein Tipp: beim Sprechen Hände und Körper einsetzen. Man hört das heraus! Ein eintägiger Workshop reicht natürlich nicht, ein perfekter Sprecher zu werden. Nur Übung macht den Meister! Deshalb werde ich beim nächsten Workshop wieder mitmachen.
H.-J. Schekahn

 

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