Auf zur Premiere nach Gotzing

Klaus Bichlmeier zeigte die neueste Fassung seines historischen Bestsellers "Ludwig II". Die Premiere fand stielecht in der Traditionsgaststätte "Gotzinger Trommel" statt, ein uriges Ausflugslokal mit einer guten bairischenn Küche.  Ein   "Salettl", in welchem jegliche Art von Theater, Kabarett, Lesungen, Opern, Konzerte sowie  guade Musi g'macht werd'n, wurde von Bichlmeier zum Kino mit Show Bühne erweitert.

 


Hans Triebel

Gotzing 1

83629 Weyarn

 

Der Wirt der Gotzinger Trommel

Telefon 08020/1728

wirt@gotzinger-trommel.de

http://www.gotzinger-trommel.de

 


Parkplatz und Biergarten der Gotzinger Trommel waren dem großen Ansturm kaum gewachsen. Daraufhin wurde die Veranstaltung am Folgetag wiederholt.

 

Klaus Bichlmeier ist seit 1994 Mitglied des Ottobrunner Filmclubs. Clubfreunde halfen ihm  bei der filmtechnischen Umsetzung der anspruchsvollen Filminhalte. So übernahm Klaus Häusler aus Unterhaching  eine der Sprecherrollen, Andreas Stoll aus Forsting und Karl Huber aus Finsing lieferten die Animationen für den Film.

 

 

*) Über die Gotzinger Trommel

Der urige Gasthof ist nach der Gotzinger Trommel benannt. Sie wurde beim Kampf der Oberlandler in  München gegen die kaiserliche Besatzung geschlagen. In der Sendlinger "Mordweihnacht" 1705, einem der traurigsten Höhepunkte des Bayrischen Volksaufstandes gegen die kaiserlichen Besatzer sind bei diesem grausamen Gemetzel mehr als elfhundert Oberlandler niedergehauen worden.

Der Überlieferung nach hat ein Vorfahre der "Linnerer" die "Gotzinger Trommel" getragen und den Zug der Freiheitskämpfer angeführt. Die Trommel soll noch aus den Türkenkriegen stammen und schon bei der Belagerung von Belgrad dabeigewesen sein. Bei der Bauernschlacht fielen 6 Gotzinger (Kirschhofer Kaspar - Wildenbichl, Schliersmayer Ägidius - Thaler, Taubenberger Wolfgang - Baderer, Berghammer Georg - Vorderhöher und der Auracher Wolfgang - Allhofer ).

Anläßlich der 250-Jahrfeier der Sendlinger Bauernschlacht stellte die ehemalige Gemeinde Gotzing an das Bayer. Staatsministerium des Innern den Antrag, für ihr Dienstsiegel die Gotzinger Trommel annehmen zu dürfen. Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot eine schräg liegende silberne, mit halben blauen Rauten und der Jahreszahl 1705 bemalte Trommel.

Früher feierten die Gotzinger ihre Kirchweih in der Gastwirtschaft "Gotzinger Trommel" folgendermaßen: Ein kleines Podium, daneben hölzerne Schragen, um Steinkrüge und Ellbogen aufzustützen. Auf der anderen Seite stand ein Leiterwagen als Schenke. Dort wurde Valleyer Bier gleich aus dem Fasse verzapft. Auf einem anderen Wagen saßen die Musikanten. Zwei Mann bließen auf Schwegelpfeifen uralte Weisen, ein dritter begleitete auf der Gotzinger Trommel zum Tanz.

Die Trommel befindet sich heute als Leihgabe der Gemeinde Gotzing seit den 60er Jahren im Heimatmuseum Miesbach. Für die in den 60Jahren neugründete Gebirgschützenkompanie Gotzinger Trommel wurde eine Replik angeschafft um das Original zu schonen. Ein Bild am Gotzinger Gasthaus zeigt den Gotzinger Trommler. Im Staatsarchiv München befindet sich Schriftverkehr, nachdem König Ludwig unbedingt die Gotzinger Trommel haben wollte, diese aber die Gotzinger behalten wollten. König Ludwig legte den Gotzingern ans Herz gut auf die Trommel aufzupassen.

 

Wer hat Filme für die Schublade in Holzkirchen?

Die Filme 2, 6 und 12 sind Filme des Ottobrunner-Filmclubs. Beschreibung der Filme hier

Ein Doppeljubiläum kann der renommierte Filmemacher Horst Orlich in diesem Jahr feiern: Vor 40 Jahren gründete er den Holzkirchner Kurzfilmabend, vor 20 Jahren das Forum für Freizeitfilmer. 17 Filme und zwei Trailer waren heuer dabei zu sehen.
Um Clubs der Freizeitfilmer außerhalb der großen Wettbewerbe eine Chance zu geben, ihre Filme zu zeigen, habe er diesen Abend vor 20 Jahren unter dem Titel „Zu schade für die Schublade“ ins Leben gerufen, erklärt Horst Orlich sein Anliegen. Seit vier Jahren betreut der Tegernseer Heinz Frizberg die Veranstaltung, die sehr viel Anklang bei den Videofilmern findet. Längst kommen Filmemacher nicht nur aus dem Landkreis, sondern bis aus München heraus nach Holzkirchen. Und so sei es schwierig, eine Auswahl zu treffen, meint Frizberg.
Als Spiritus rector bezeichnete vhs-Leiter Thomas Mandl Horst Orlich und verwies bei seiner Begrüßung auf die „stehenden Bilder“ von Stefan Sporrer, die derezit im Foyer der vhs unter dem Titel „Natur-Schönheit“ zu sehen sind.

Geld manipuliert Menschen
Tomas Toth aus der Slovakei stellt in „Stadt versus Land“ den Kontrast zwischen dem stillen Leben des Landes zur Hektik der Großstadt dar, indem er bei letzterem mit Zeitraffer arbeitet. Ein ähnliches Thema hat Horst Orlich in seinem dreiminütigen Beitrag „Sehn-Süchtig“ bearbeitet. Seine Kamera zeigt ländliche Aquarelle, in die ganz kurz Großstädte, untermalt von klirrendem Geld, eingeblendet werden. Der Holzkirchner ist bekannt dafür, in seinen Filmen zeitkritische Themen in gekonnter Art, kurz und präzise, darzustellen
„Das Spiel der Spiele“ des Meisters, wie Frizberg Orlich titulierte, greift das Thema Geld noch einmal fokussiert auf. Die Zauberin „Geld“ manipuliert die Menschen auf dem Spielfeld nach ihrem Willen. Rudi Tiplot hat das Thema Altersarmut und Einsamkeit in seinem Beitrag „Singender Wallberg“ aufgegriffen, in dem er die Arbeit der Seniorenbetreuung Lichtblick würdigt.

Museum in Miesbach
Sein Film solle das Bestreben unterstützen, ein Museum in Miesbach zu gründen, sagte Heinrich Brunner. „Der Vergangenheit eine Zukunft geben“ zeigt Bilder der sehenswerten Kleinstadt und der überregional bedeutenden Exponate, die auf Ausstellung warten.
Poetisch der Film „Tanzende Hände“ von Elisabeth Amandi, aufgenommen bei einem Konzert von Piano und Cajon und witzig der Film „Bayern“ von Klaus Dandl, in dem ein Jugendlicher Bekannte und Unbekannte fragt, was ihnen an Bayern taugt.

Außer den genannten Filmen gab es sehenswerte Kurzfilme von Peter Denk, Heinz Frizberg, Heinz Neun und Robert Kristen zu sehen.

Tex/Foto: Monika Ziegle

Bunte Grabstelen mit witzigen Texten
Bei den „bewegten Bildern“ dominierten Reisefilme aus Fernost und Afrika das Programm, die Schönheiten der Natur, Kultur und Menschen des Landes festhielten. Der bewegende Film „An der schönen braunen Donau“ von Rolf Rachor zeichnet die Begegnung von Radlfahrern mit dem KZ Mauthausen und dessen Geschichte nach.

„Aus dem Leben gegriffen“ nennt Ilke Ackstaller ihren Film, in dem sie die Tradition eines Dorfes in Nordrumänien zeigt. Bunte hölzerne Grabstelen mit Bildern und zum Teil sehr witzigen Texten, die aus der Sicht des Verstorbenen geschrieben sind, schmücken hier den Friedhof. Auch der poetische Film „Es gab einmal“ von Werner Zanzinger verfolgt das Leben in Einklang mit der Natur in einem Dorf des Ostblocks.

Verantwortlich für die Inhalte ist:
KulturVision e.V.
Vertreten durch die 1. Vorsitzende
Isabella Krobisch
Bergwerkstr. 25 e
83714 Miesbach
Tel. 08025 7000-20
isabellakrobisch@yahoo.de

 

 

 

Zur Videonale nach Ebersberg

Auf der 14. Videonale der Ebersberger Filmfreunde wurden im „ALTEN KINO“  10 ausgewählte Kurzfilme von lokalen Amateurfilmern präsentiert. siehe Fotogallerie

Gezeigt wurden folgende Kurzfilme:

von Mathias Amstadt „Traumziel Malediven – wie lange noch?“

von Werner Zanzinger  „schönsten Inseln der Welt“ (15)

von Mathias Amstadt  „Thailändische Einblicke“ (3)

von Rüdiger Tantow „Weißwurst Seminar“ (4)

von Gerhard Farger „Das Jahr des Imkers“.(14)

von Ilke Ackstaller „Aus dem Leben gegriffen“ (12)

von Toni Ackstaller „Auf den Spuren der Klondiker“ (24)

von Erwin Demel  die Malerin Ingid Köhler aus Zorneding (10)

von Wolfgang Spring Natur und Kunst im „Kressegarten“ (6)

von Rüdiger Tantow Film- u.Fotokunst in „Fantex Phantasien“


Wie die Jahre zuvor, war auch heuer die Videonale ein voller Erfolg. Sechs Pinguine vom Ottobrunner Filmclub kamen inkl. Clubleiter am Samstag als Zuschauer nach Ebersberg, Werner Zanzinger lieferte mit seinem Film <Die schönsten Inseln der Welt> sogar einen Programmbeitrag. Die Videonale hat sich über die Jahre zu einem beliebten Treffpunkt der Hobbyfilmer vor allem aus dem Münchener Osten entwickelt, was nicht zuletzt auch der urgemütlichen Atmosphäre im "Alten Kino" von Ebersberg zu verdanken sein dürfte. Wir wünschen unseren Filmfreunden weiterhin alles Gute

Ein lohnenswerter Besuch in Tegernsee

Blog Nachricht vom 23.Okt.2015

 

Sylvia Rothe: Wege entstehen durch gehen

Sylvia Rothe (rechts) hat  in Tegernsee mit ihrem Film <Wege entstehen durch gehen> einen starken Eindruck hinterlassen. Sie und Anke, die Protagonistin im Film erläuterten in der anschließenden Filmbesprechung wie es zu diesem Filmprojekt kam und welche Erkenntnisse aus dem authentisch dokumentierten Abenteuer gewonnen wurden. Heute gibt Anke beim Alpenverein Kurse für Körperbehinderte Menschen.

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